Abend des 11. Praios:
Die Witschwod-Watch inspiziert und untersucht die Geschehnisse um Wehrheim weiterhin genau. So finden sie heraus, dass der Turm in Wehrheim zu Oberst mit einer Balustrade mit zwei kleinen Balkonen bestückt ist von welcher vier Eingänge ins Turmzimmer führen. Im Turmzimmer sind fünf Leichenhaufen an den Eckpunkten eines Pentagramms aufgestapelt. In deren Mitte liegt Amir Vesema auf einer Art Liegestuhl und scheint eine wobbelnde schwarze magische Sphäre an der Spitze eines von der Deckenmitte hängenden schwarzen Stalaktiten zu kontrollieren. Daneben ziehen einige Leichen mithilfe eines Flaschenzugs weitere Leichen durch den einzigen turminternen Eingang des Turmzimmers. Es scheint, als würde Amir Vesema mithilfe der Sphäre die durch die Turmspitze gebildete Nadel manipulieren und so den lilanen Vortex über Wehrheim zu beeinflussen.
Des Weiteren finden die Witschwod-Watch heraus, dass Untote beim Verlassen der verseuchten Zone in sich zusammenbrechen. Initial wird dafür eine Kuh durch Farùn mit einem Lasso über die Zonengrenze gezerrt, später lockt Perry Fogleaf noch einen humanoiden Untoten über die Grenze und bemerkt dabei, dass die Grenze keine scharfe Abgrenzung hat, sondern in einem gewissen Abstand zu oszillieren scheint.
12. Praios:
Am nächsten Tag wurde weiter an den Möglichkeiten zur Erstürmung des Turmzimmers geforscht. Nicht der offensichtlich prädestinierte Perry Fogleaf, sondern Simonetto Tartaruga bot sich als Versuchskaninchen für die Forschungsaktivitäten rund um die nekromantische Aura über Wehrheim an. Dabei konnten sie feststellen, dass die unheilige Aura sowohl die Regenerationsfähigkeit der Betroffenen (Abzug von Hit Die) als auch deren aktuelle Lebenspunkte in skalierender Manier verringerte. Alexios Zilotis heilige Aura konnte diesem voranschreitenden Verfall allerdings abschwächend entgegenwirken. Was geschehen würde, wenn die Regenerationsfähigkeit aufgebraucht ist (keine verbleibenden Hit Die), während man sich noch immer in der Aura aufhält, wollten die Forschenden allerdings nicht herausfinden.
Da sie nun zwar neue Erkenntnisse errungen hatten, aber keine Ressourcen zu deren Gebrauch in einem praktischen Vorstoss zur Verfügung hatten, entschied sich die Witschwod-Watch zu einem Erkundungsmarsch rund um Wehrheim. Nach einer halben Umrundung (vor dem zweiten Stadttor) traf der Trupp auf einen untoten Rondra-Novizen, der sich problemlos ausserhalb der Aura zu bewegen schien und sie ansprach. Sie erfuhren, dass der Geisterfürst der Dornenwüste seine spektralen Löwen nach Wehrheim entsandt hatte aus Rache für ihre Versuche sich gegen seine Interessen aufzulehnen. Dabei löschte er die gesamte Stadt aus. Nun sei aber Amir Vesema da um sie wieder auferstehen zu lassen, damit sie ihre Rache an ihrem Mörder üben können. Sie sollen ihn also ja nicht stören. Das gefiel Morvàt Hammelbach gar nicht und er versuchte dem Untoten einen Pfeil zwischen die Augen zu pflanzen. Ein Kampf zwischen der Witschwod-Watch und drei untoten Rondra-Novizen entflammte, doch konnten die Untoten wenig gegen die kampferprobten Helden ausrichten.
Nach Abschluss ihres Rundganges kontaktierte Alexios Zilotis dann Amir Vesema um ihn direkt über die Skepsis bezüglich seines Handelns anzusprechen. Amir Vesema meinte nur, dass sie ihn in Ruhe lassen sollen, Lord Saxton habe ihm die Stadt nach deren Fall überlassen und er sei nun daran diese zu schützen. Er werde die Stadt gegen alle Eindringlinge schützen, auch wenn dies seine einstigen Retter seien. Da Amir Vesema sich aber nicht über seine Beziehung zu Lord Saxton und die geplante Verwendung der im Entstehen befindlichen Armee aus Untoten geäussert hatte, kontaktierte Alexios Zilotis den Magier erneut. Dieses Mal war auch Simonetto Tartaruga mittels Clairvoyance vor Ort und konnte mitverfolgen wie Amir Vesema durch Alexios Zilotis Stimme in seinem Kopf abgelenkt wurde. Dabei entglitt ihm fast die Kontrolle über die schwarze wubbernde Sphäre was sich makroskopisch durch weitere Effekte äusserte: Die mittlerweile animierten Toten im Turmzimmer fielen in sich zusammen und begannen wie auch die restlichen Leichen im Turmzimmer zu zucken, schwarze Tentakeln entsprangen der Sphäre und mussten durch Amir Vesema wieder eingefangen werden, ausserdem schien sich der Einflussbereich der unheiligen Aura kurz auszudehnen und liess dabei die zuvor aus der Aura gezogene Leiche zucken (animierte sie aber nicht zum Leben). Ausserdem konnte Simonetto Tartaruga erkennen, dass Amir Vesema einen noch fast untoteren Eindruck machte als die von ihm erweckten Toten.
Die Witschwod-Watch muss sich nun entscheiden, ob sie Amir Vesema aufhalten will und dabei wohl den Inhalt der schwarzen Sphäre entbindet, oder ob sie ihn sein makabres und undurchsichtiges Handwerk vollenden lässt.