Wind bringt heftigen Gestank aus Wehrheim. Der schwarze Turm schluckt die schönen Sonnenstrahlen. Ein violetter Vortex ergiesst sich von oben in den Turm hinein. Es herrscht (Un-)Totenstille. Die Mitglieder aus der Witschwod-Watchbereiten sich individuell auf die heutige Mission vor.
Es folgt die Verwandlung von Farùn in einen Adler. Als alle einen Platz auf dem Adler gefunden haben, geht die Reise los. Adler Farun schöpft das Fliegen voll aus - die da oben sollen sich besser gut festhalten.
Im Turm
Die Landung auf der Balustrade verläuft problemlos. Hinter dem Eingang ins Innere ist nur Dunkelheit zu sehen. Der Raum dahinter scheint sich merkwürdig zu verzerren. Perry Fogleaferkennt ein Wabern und eine Liege und auf dieser entdeckt er zwei Arme, welche sich zum Vortex hinaufrecken.
Vor uns sehen wir einen Leichenhaufen und vernehmen ein seltsames Murmeln. Starling Belltailversucht, in die Gedanken von Amir Vesemaeinzudringen. Er hört daraufhin Formeln; Amir scheint sich voll und ganz auf das Ritual zu konzentrieren. Weiter hört Starling: "Der Wächter ist stark. Ich weiss nicht, wie lange ich es noch schaffe". Hin und wieder zucken die vielen Leichenhaufen. Derweil taucht Starling weiter in die Gedanken von Amir ein. Er fühlt eine latente Unruhe/Angst, ein gewisses Zweifeln an sich selbst. "Bin ich schon tot; oder noch lebendig?... Hätte ich gewusst, dass der Wächter so stark ist, hätte ich es vielleicht nicht gemacht...Ich muss den Seelenvortex um jeden Preis kontrollieren... Ich darf die Seelen nicht verstreuen lassen... Ich fürchte mich, dass sie Sphäre sich ausbreitet..."
Perry verwandelt Farun in der Zwischenzeit zurück und die Gruppe entscheidet sich, Amir anzugreifen. Alsbald die Gruppe den Raum betritt, beginnt er sich zu verzerren. Auf dem Boden ist ein schimmerndes Pentagramm zu sehen. Sofort dreht sich Amir zur WWW um: "NEIN! Geht weg! Lasst mich!". Er spricht mit verzerrter Stimme und hat blau pulsierende Augen. Von hinten im Raum sind Schritte vernehmbar. Amir setzt sich auf und schwebt davon. Ein Sonnenlegionär nähert sich an. Eine weitere Stimme von hinten: "Die Toten haben auch ihren Platz. Geht!".
Ein langwieriger Kampf entfaltet sich mit Amir und diversen Untoten. Während des Kampfes verliert Alexios seine schützende Aura. Als Farun Amir den lang ersehnten Todesstoss zufügen kann, gerät der Vortex leicht ausser Kontrolle. Untote verzerren, so auch der Raum. Die WWW entscheidet sich für den Rückzug. Draussen wirkt die Welt wieder geordnet. Aber auch hier jagen Seelen in Körper hinein und wieder heraus.
Die Flucht
Die WWW stürzt sich vom Turm und mit einer Skill Challenge versucht sie, sich aus der Stadt zu retten. Alexios und Farun rennen was das Zeug hält und ziehen davon. Starling und Perry teleportieren sich vorwärts und fliehen vor der sich ausbreitenden Sphäre. Nur Morvat und Simonette bleiben zurück. Morvat, der tapfer rennt, beginnt plötzlich, einzelne Hautfetzen zu verlieren. Ihm fällt Hautfetzen um Hautfetzen vom Leib. Er ist mit einem Vortexfaden verbunden. Unbeirrt rennt er weiter. Seine Hand hat schon jegliche Haut verloren. Ein Grossteil seiner Haut, verliert er unterwegs, so auch seine Nase. Als die Gruppe in sicherer Distanz scheint, beäugt ihn die Gruppe ungläubig. Plötzlich merkt Morvàt Hammelbach, dass sein Herz nicht mehr schlägt. Ausserdem brennt die Sonne unangenehm. Obwohl ihm Starling einen Heiltrank einflösst, spürt er keine Veränderung. Hastig dreht sich Morvat um und schaut in seine Hose. Ein erleichtertes Aufatmen. Mittlerweile wirkt es, als ob er nicht weiter zerfallen würde.
Es scheint nun die Zeit gekommen für einen short rest. Danach kehren wir vorsichtig zur Stadt zurück, um die Situation zu betrachten. Beim Stadttor schlurfen ein paar Untote herum. Auf Lebende scheinen sie bei genug kleiner Distanz zu reagieren. Nun versucht auch Morvat, sich zu seinen Kumpanen gesellen. Doch auch die bemerken ihn und laufen auf ihn zu. Er begibt sich wieder in sichere Distanz.