1. Journals

56: Do or NoDo: Der Kampf gegen die noch glorreicheren Siechen

January 3, 2025

Nach angespanntem Warten hört die Witchwod Watch plötzlich Perry Fogleaf und Starling Belltail heraneilen. Scheinbar sind sie aber nicht alleine, man hört ebenfalls das Fluchen und Poltern eines auffällig hungrigen Mönchs. "I WIRDE DI FRÄSSE!" hallt es zwischen den Bäumen. Nach einem Austausch von ernsten Blicken beginnt die Witchwod Watch flüchtig damit, einen Hinterhalt vorzubereiten.

Wenige Sekunden später treffen drei Elfenkrieger der Stadtwache von Sapha, der erzürnte Mönch und ein Soldat mit Kriegshammer an der Stelle ein, wo sich die WWW bereit gemacht hat. Einer der Elfenkrieger, bewaffnet mit Pfeil und Bogen, lässt sich schon in den ersten Sekunden zurück fallen und wittert den Hinterhalt. Die beiden anderen Elfen stürmen zwar weiter dem Mönch mit hochrotem Kopf hinterher, zeigen aber sogleich weniger entschlossenheit, gegen einen Gegner zu kämpfen. Den Mönch und den Soldaten scheint das wenig zu kümmern, denn diese verfolgen weiterhin Perry und Starling, als gäbe es kein Morgen mehr. In dem Moment, als die beiden in Reichweite der WWW gelangen, beginnt das Scharmützel. Aus allen Richtungen kommen magische und physische Projektile zu fliegen, Nahkämpfer stürzen sich selbstlos in Getümmel. Simonetto Tartaruga gelingt es, die beiden Elfen mit Stangenwaffen hinter einem magischen Wall zu fangen und so unschädlich zu machen. Perry nützt einen nahestehenden Baum als erhöhte Kampfposition und erweckt diesen mit seinem magischen Stab zum Leben.

Bei den anderen, offensichtlich angriffslustigeren Kämpfer handelt es sich um Schakal und Nodo (Aphenodorus). Der erstere stürzt sich mit einer blinden Wut in den Kampf. Er hat es offensichtlich auf Perry abgesehen. Nodo überrascht mit einem Extendo-Kriegshammer, welcher ihm eine überragende Reichweite verleit. Es wird in einem hohen Tempo gekämpft, beide Seiten müssen viel einstecken.

Ziemlich direkt nach dem ersten Schlagabtausch werden galoppierende Hufe hörbar, scheinbar hatte Perry ein ganzes Feld von Verfolgern. Einige Sekunden später treffen zwei berittene Knappen aus der Gefolgschaft von Schakal und Co. auf. Diese Zögern keine Sekunde und werfen sich ins Getümmel. Zum Glück der WWW handelt es sich dabei um eher unerfahrene Knappen, welche mit wenigen gezielten Angriffen ausser Gefecht gesetzt werden können. Zwischendurch zischen Pfeile durch, welche vom Elfen-Bogenschützen ungenau abgefeuert wurden. Die beiden anderen Elfen versuchen immer wieder, einen Gegenzauber auf den Wall zu wirken, was ihnen aber nicht gelingt. Sie geben aber nicht auf, und versuchen alle paar Sekunden wieder. Simonettos Zauber ist einfach zu stark.

Kurz darauf ertönen von Sapha her wieder Hufe. Nun kommen Lady Avalla und Lord Erasmus angeritten. Die Magierin mit dem wallenden roten Gewand schwingt ihren Stab und beschwört direkt über den Köpfen der WWW dunkle Gewitterwolken herauf. Gleissende Blitze treten daraus aus, welche eine verheerende Wirkung auf unsere Helden haben. Perry wird so stark getroffen, dass er ohnmächtig und etwas knisternd aus seinem Baum zu Boden fällt. Er war schon von der Verfolgungsjagd komplett erschöpft und konnte nicht mehr schnell genug ausweichen. Nach wenigen Minuten des Kampfes beginnt die WWW zu realisieren, dass der Hinterhalt nicht ganz den gewünschten Effekt hatte und der Kampf doch noch knapp ausgehen könnte.

Doch siehe da, in einem Geniestreich gelingt es Simonetto, den tobenden Mönch zu den Elfenkrieger hinter dem Schutzwall zu warpen. Mit dem starken Nahkämpfer aus dem Weg ist es für die WWW einfacher sich auf seine Gegner zu konzentrieren und die Angriffe zu kanalysieren. Nach und nach gehen die Gegner zu Boden. Einige werden von mächtigen Zaubern von ihren Pferden heruntergerissen, andere bekommen die rohe Gewalt der Nahkampfwaffen zu spüren. Die drei Elfenkrieger werden jedoch verschont. Obschon direkt angesprochen, ziehen sich diese aber stillschweigend und offensichtlich etwas zerstreut zurück in Richtung Sapha.

Die WWW kann sich gerade so ein wenig vom harten Kampf erholen und etwas zu Atem kommen, da ertönt ein Signalhorn von Sapha her. Kommt etwa noch Verstärkung hinterher, endet die Episode trotzdem in einem Rückzug der WWW? Man macht sich auf das Schlimmste gefasst. Kurze Zeit später kommen mehrere hundert Meter vom Schlachtfeld entfernt acht Hochelfen mit offiziell aussehenden Gewändern zum Vorschein. Sie scheinen nicht die besten Waldläufer zu sein, wenn man sie auf diese Entfernung schon erkennen kann.

"Ihr seid hier nicht willkommen!" sagt der Anführer der Elfen, sobald sie bei der WWW angekommen sind. Morvàt Hammelbach will seinen Charme spielen lassen und bietet den Sapharaianern Hilfe im Kampf gegen den wütenden Wald im Norden an. Die Elfen wiederholen nur mehrfach, dass sie von der WWW nichts wissen wollen und auch keine Hilfe annehmen würden. Auf den Vorschlag, dass man etwas nord-westlich von Sapha sein Lager aufschalgen könne, und so Sapha nicht direkt betreten würde, reagieren die Elfen aber weniger ablehnend. So ist es beschlossen, man rastet in der kommenden Nacht in der nähe von Sapha, um wieder zu Kräften zu kommen.

Nachdem sie von ihren Habseligkeiten "befreit" wurden, werden die gefallenen Gegner werden zusammengetragen und anschliessend auf einem Scheiterhaufen verbrannt. Stark gezeichnet vom Kampf zieht die WWW um Sapha herum, um ihr Lager zu beziehen.

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