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57: Barl du musst uns bitte glauben - ansonsten finden wir deine Familie...

January 19, 2025

Die Witschwod-Watch schlagen ihr Lager auf und besprechen das weitere Vorgehen. Es wird entschieden, dass Perry Fogleaf Zola zum Teleportstein im Taurë Ninwa eskortiert, da er als einziger das Ritual kennt. Dort soll er Zola mit dem Geld zu Klinfiz Gnobar senden, damit diese ihr das Gold von der WG übergeben kann. (Klinfiz Gnobar wurde zuvor per Message angewiesen dort zu warten.) Da der Weg gefährlich werden könnte, sollen die beiden von den beiden Bodyguards 53PP und Farùn begleitet werden. Wie lange würde diese Reise wohl dauern? "Guet e Tag", erklingt es von der Strasse. Ein älterer Herr, die Hände hinter dem Rücken, läuft an ihnen vorbei. "Guete Tag", erwiedern die Abenteurer freundlich.

Alexios Zilotis und Simonetto Tartaruga übernehmen die erste Wache. Aufgrund des Brennholzes aus dem Taure Ninwa leuchtet das Lagerfeuer ungewohnt blau. Während Alexios in die blauen Flammen starrt, kratzt er sich geistesabwesend im Gesicht. Dieser elende Helm...ob er es wohl kurz riskieren könnte? Alexios fasst mit beiden Händen an den Helm, lässt diesen dann zögerlich wieder los. Noch nicht.

Plötzlich wird er aus seinen Gedanken gerissen. Etwas riesiges prescht durch den Wald direkt auf sie zu. Alexios und Simo wecken die übrigen Abenteurer auf und schleichend machen sie sich aus dem Staub. Hinter ihnen wuselt und knackt es...kleinere Gestalten verfolgen sie durch den Wald. Mit ein wenig Glück können die WWW ihre Verfolger abschütteln, doch leider verliert Simo seinen Helm of Comprehending Languages!

Als sie zurückkehren liegt das Camp in Trümmern. Der Treant (oder was auch immer das war) hatte wohl wenig Freude an den Schlafgepflogenheiten der zivilisierten Welt... nun ja, es hätte schlimmer ausgehen können! Sie ziehen weiter nach Sapha und befragen die Waldelfin ob wir Reittiere erwerben könnten. Eine streng aussehende Hochelfin namens Arilea redet bevor sie antworten kann und sagt, dass die Witschwod-Watch hier nicht erwünscht seinen. Alexios macht eine schneidende Bemerkung gegenüber der Waldelfin ob Waldelfen die Diener der Hochelfen seien und nicht selber für sich reden können. Die Waldelfin schaut niedergeschlagen zu Boden während Arilea die Abenteurer böse anfunkelt. Diese verziehen sich und machen sich auf den Weg Richtung Brindol, da sie von den Noten erfahren haben, dass Lord Saxtons Armeen richtung Gravenford unterwegs sind und somit Brindol offen für einen Guerilla-Angriff wäre. Perry, Zola, Farun und Sepp hingegegen ziehen mit dem Gold (Wert: 3000) Richtung Taure Ninwa.

Auf nach Brindol

Während die Abtenteurer ein paar Stunden nach Süden unterwegs sind, berichtet plötzlich Crigger, dass ein berittener Trupp ihnen entgegen kommt. Schleunigst gehen sie von der Strasse und bereiten einen Hinterhalt vor. Es sind 5 brindolsche Soldat:innen. Plötzlich geht alles schnell. Ein Pferd wird mittels Spezialbolzen von Morvàt Hammelbach in den Boden genagelt. Die Reiterin fällt in hohem Bogen in den Dreck und bricht sich das Genick. Simo webt ein hypnotisierendes magisches Gebilde um die überraschten Wachen. Alexios Zilotis segnet seine Mitstreiter mit goldenem Licht. Da sie sich nicht sofort ergeben, durchbohrt Morvath gleich zwei Reiter mit seinem Dämonenschinder. Starling Belltail sammelt derweilen die verängstigten Pferde mittels Langsamkeitszauber ein. Simo "suggeriert" den zwei übrig gebliebenen verängstigten Wachen ihnen ihre Pläne zu verraten. Sie erfahren, dass sie auf der Suche nach der WWW waren. Die Wanted-Bilder der Mitgliederinnen der WWW, welche in den Satteltaschen gefunden werden, sind ziemlich überzeichnet, fast schon lächerlich bösartig. (Nichtsdestotrotz haben sie einen gewissen Charme.) Der Anführer unter den Soldaten heisst Barl Gattins, die andere Überlebende mit dem kaputten Bein (oups) heisst Vanne. Beide antworten ehrlich auf die Fragen der WWW. Sie wissen leider nichts über die Truppenstärke Saxtons oder deren Bewegungen. Dafür sei Ihre Kommandantin Lady Morgant zuständig. Als die beiden nach ihrer ehrlicher Meinung gefragt werden (und ihnen bewusst wird, dass Starling telepathische Fähigkeiten besitzt) antworten diese, dass sie glauben, dass Geralda ihre Familie ermordet hat um an die Macht zu gelangen. Sie verehren Lord Saxton, weil dieser alle Verräter vernichtet und zudem die 3 Rosen gesäubert habe, um alle Flüsterer zu vernichten. Sie wissen anscheinend auch vom stimmenlosen Flüsterer in Alexios Kopf...

Nun wird dem Barl aber gehörig gedroht. Die Noten können seine Familie ausfindig machen wenn er nicht mit ihnen kooperiere. Ihm wird befohlen eine Meldung nach Brindol zu bringen, dass die Witschwod-Watch auf der Strasse gefunden wurde und ein Kampf stattgefunden habe. Die Watch sei dann gen Norden geflüchtet. Somit sollen noch mehr Soldaten aus der Stadt herausgelockt werden. Und um der Sache noch etwas Würze zu verleihen, soll zudem noch gedropped werden, dass Die Glorreichen Unbesiegbaren Kumpan:innen von den WWW ausgelöscht worden sind. Ja, die Witschwod-Watch ist giga-gefährlich.

Man reist gen Süden. Unterwegs versucht Morvàt Hammelbach den beiden Wachen zu erklären was wirklich passiert ist. Die beiden scheinen die Geschichten aber nicht wirklich zu glauben. Vanne redet sich sogar in Rage. Die sollte lieber etwas aufpassen, wenn ihr ihr gesundes Bein wichtig ist...Ein berittener Trupp wird in 10 Meilen Entfernung gesichtet. Sie reiten weiter gen Norden ohne die WWW zu entdecken. Unterwegs begegnet man noch ein paar kranken Halbelfen mit Handwagen ansonsten ist es ruhig. Am späten Nachmittag des 17. Praios treffen die Abenteurer in der Nähe von Brindol ein und planen ihr weiteres Vorgehen. Wie kommen sie rein? Die Boote werden anscheinend kontrolliert aber evtl. sind die Wächter bestechbar. Ein halber Monatslohn (30 Gold) könnte dabei helfen.

Taure Ninwa

Sie finden den Feenstein zwar unversehrt aber etliche Bewohnerinnen liegen unweit davon tot am Boden. Blaue Scherben ragen wie Geschwüre aus ihren Leibern. Perry untersucht besorgt die Körper. Die Firbolgin namens Myka ist zum Glück nicht unter ihnen. Neben dem Stein steht Kalana, ein riesiger Baum, dessen Rinde nun ebenfalls mit diesen unnatürlichen nekrotischen Adern durchzogen ist. Ein seltsamer Nebel hängt in der Luft und Perry, mit einem Tuch um die Nase, versucht das Ritual so schnell wie möglich hinter sich zu bringen.

Das Ritual dauert eine ganze Stunde. Perry flucht vehement wieso Alexios diesen "Scheiss-Message-Spell" nie parat hält. Myka wäre bei diesem Ritual eine riesen Hilfe gewesen! (Falls sie noch lebt...?) Zola steht verängstigt vor dem Feenstein. Perry gibt ihr noch ein paar Rationen mit auf den Weg und gibt eine grobe Wegbeschreibung falls Klinfiz nicht pünktlich auftauchen sollte. Zola verabschiedet sich und verschwindet im Stein. Perry, Farun und Sepp schauen zu, dass sie diese Gegend so schnell wie möglich verlassen! Unterwegs treffen sie auf das Schlachtfeld der WWW und sehen, dass die Spuren weiter richtung Süden führen. Perry versteht nicht, wieso seine Freunde so liederlich waren und verwischt die Spuren mit Hilfe seiner Begleiter:innen gründlich. Zufrieden beäugen sie ihr Werk.

Nun ziehen sie weiter gen Süden und die Aufholjagd beginnt...



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