1. Journals

58: Lernresistenz

February 15, 2025

Das Auge des 17. Praios sinkt langsam über dem Kreissee hinab.
BRINDOL-GRUPPE: Die Gruppe nähert sich einem Weiher und entscheidet sich, bei der nächstbesten Tür anzuklopfen. Alexios klopft und eine junge Frau öffnet ihm die Tür. Sie wirkt etwas nervös und senkt den Blick, sobald sie den Priester sieht. Im Einverständnis mit der Mutter (Erlgarde) und mit etwas Nachschub darf die Gruppe die Nacht auf dem Heuboden verbringen. Simo bereitet einen Brief vor, der via Crigger bei der Aufholgruppe ankommen soll.

AUFHOLTRUPP: Auch diese schauen etwas wehmütig dem sinkenden Praiosauge nach und träumen, wie schön die Welt doch sein könnte...
Dennoch marschieren sie tapfer und unermüdlich der Strasse entlang, ohne auf viel Gegenverkehr zu stossen. Als die Dunkelheit einbricht, suchen sie einen Schlafplatz. Perry und Sepp unterhalten sich über die mysteriöse Erscheinungsform von Sepp, während Farun schon die Horizontale aufsucht. Plötzlich flattert es und Crigger taucht samt einem Brief auf. Im Brief teilt die Brindol'sche Gruppe ihren Plan für den kommenden Tag mit, weshalb Farun geweckt und der Marsch weitergeführt wird. Nach ein paar Stunden werden sie von einem arroganten Hund empfangen, den Perry besänftigen kann. Auf dem Heuboden angekommen tauschen sich die wiedervereinten Gruppen kurz aus und legen sich danach hin. 

18. Praios

Als die Sonne aufsteigt, begibt sich die WWW zum vereinbarten Treffpunkt, wo der Kahn der Mutter schon beladen wird. Gegen einen weiteren Bonus akzeptiert Mutter die weiteren Gäste und willigt ein, die WWW nach Brindol zu schmuggeln. Die zwei Wachen wirken diesen Morgen etwas feindselig, weshalb Simo sich kurz mit ihnen unterhält und ihnen den Auftrag gibt, in der Stadt Alarm zu schlagen mit der Info, die WWW sei Richtung Nordosten geflohen, nachdem sie den Trupp der Wachen niedergeschlagen hätten.
Mit der Mutter vereinbaren wir, dass sie uns im Flösserviertel rauslässt. In Brindol angekommen wimmelt sie souverän ein paar Wachen ab und legt dann an einem kleinen Hafen an. In einem guten Moment steigt die WWW von Bord und versucht sich, unter die Menge zu mischen. Farun erregt mit einem Goldstück, mit dessen Hilfe sie sich mit der lokalen Mode einkleidet, etwas Aufsehen und kann sich glücklicherweise erfolgreich verstecken. Etwas losgelöst begibt sich die WWW dann zur Statue. Simo detektiert, dass Magie in die Statue eingearbeitet wurde und sieht rote Buchstaben aufleuchten. In Form eines Hundes lenkt Perry in der Zwischenzeit die Wachen ab und Starling macht auf Strassenmusiker. Simo realisiert, dass er den Zauber nicht entfernen kann und schlendert dann offensichtlich unauffällig Richtung Kaserne. Der Rest der Gruppe folgt ihm. In einer Seitengasse trifft sich die Gruppe wieder und Starling stellt Nachforschungen an, indem er sich als Tourist ausgibt und mit einem Ansässigen über die Kaserne spricht. Der Herr mit Überbiss erklärt ausführlich die Eigenheiten der Sternenburg und erwähnt, dass sogenannte Grünkittel regelmässig Waren in die Burg hineinbrächten. Diese Grünkittel gehören der Gilde der Alchemist*innen an. Wieder in der Seitengasse erzählt Starling von einem befreundeten Schneider, Alois, der Grünkittel herstellen könnte. Zusammen mit Simo gehen sie zu Alois. Dort angekommen gibt sich Starling zu erkennen, woraufhin er von Alois samt Wollnadel angegriffen wird. Simos drei Versuche, Alois vom Zauber zu befreien, scheitern schändlich und so müssen sie Alois überwältigen, fesseln und knebeln. Kurz durchsuchen sie das Geschäft und finden lächerlich zufällig sieben Exemplare grüner Kittel! Alois wird im Reduit eingesperrt und in grüner Tracht verlassen die beiden das Geschäft wieder. Die WWW ist ab nun in grün unterwegs und besorgt sich auf dem Markt diverse alchemistische Ingredienzien. Danach macht sie sich zur Burg auf. Beim Tor wird die Gruppe von 4 Rösler-Wachen angehalten. Nachdem die Gruppe ihren Passwort-Scherz durchblickt hat, informieren sie uns, dass Rosswied die Ware entgegennehmen würde. Die Gruppe versucht, sich möglichst casual durch das sternenartige Labyrinth fortzubewegen. Irgendwo versuchen drei Garden, eine Tür zuzudrücken, aus der sich Tentakel herausschlängeln. Auf den Tentakeln hat es Augen. Die Wachen rufen nach Hilfe. Plötzlich ist eine Druckwelle spürbar im Raum. Die WWW läuft etwas erschrocken weiter und schlägt einen anderen Weg ein. Sepp führt die Gruppe, bis sie in einen Aufenthaltsraum gelangen, in dem es bestialisch stinkt und 6 zottelige Wesen rumgrölen. Die Wesen können nicht anders, als die Gruppe zu provozieren und versuchen, sie zum Saufen zu animieren. Farun wird es zu blöd und sie passiert den Raum, gefolgt von den anderen. Eine Treppe führt nach oben und wir finden uns vor einer Kreuzung wieder. Die vorderen Gänge, die diagonal verlaufen, sind von Flügeltüren verschlossen. Die Türen sind dunkelblau mit Sternen darauf. Todesmutig klopft Simo an eine Tür. Sie öffnet sich und dahinter erscheint eine Gestalt, die ihn paralysiert betrachtet. Zum Glück ist Simo zuvorderst, denn alle anderen drehen innerlich komplett durch. Geöffnet hat die Türe Lady Korion!!! Simo merkt, wie etwas an seinen Gedanken knabbert, und kann es aber dann aus seinem Kopf verbannen. Auch Starling bemerkt etwas in seinem Kopf. Simo fragt nach dem Weg in den gesuchten Raum und nach geraumer Zeit antwortet Lady Korion. Die Gruppe geht weiter, während Perry Simo über die Persönlichkeit hinter der Tür aufklärt.
Als wir die nächste Tür öffnen, hören wir ein Röcheln. Starling folgt einer Treppe, die hinauf führt und die in eine Brücke mündet, die überhalb eines grossen Raumes verläuft. Auf der linken Seite des Raumes sieht Starling weiss-gelbe Tentakel, die aus einem Portal wabern. Vor dem Portal befindet sich ein Altar mit drei gläsernen Kugeln, am Rand des Portals sind Elfen auf den Tentakeln aufgespiesst. Im arkanen Kreis kniet eine Person. Vor dem Portal steht auch noch eine Statue mit Tentakeln. Lady Korion gesellt sich zur knienden Person. Starling kehrt nach dieser Ansicht wieder zur Gruppe zurück und gemeinsam finden sie den paraphernalischen Raum. Sie finden u.a. Notizfetzen im Raum, auf denen steht, dass das Anliegen mit Lord S.(axton) besprochen werde und dass S. die Rebellen angreifen werde anstelle der Burg. Im Raum befindet sich ebenfalls ein Brunnen oder ähnliches. Dieser wird korrupiert. Farun hält derweil Wache und hört plötzlich Schritte. Rosswiedtaucht auf und nimmt die Waren entgegen. Da unsere Verkleidung auffliegt, muss Rosswiedleider aus diesem Leben scheiden.
Die Gruppe schleicht sich sodann an Lady Korionan, um auch dieser endgültig den Garaus zu machen. Als beinahe nichts mehr schiefgehen kann, merkt Alexios beim Anblick des Portals plötzlich, wie etwas anderes in seinem Kopf Präsenz einnimmt. Er fühlt sich, als währe er lange weg gewesen und ihn überkommt ein Gefühl von "Heimat". Das Gefühl verschwindet sehr schnell, als er plötzlich von Sepp angerempelt wird. Durch den Lärm werden die zwei Fanatiker*innen auf den Überfall aufmerksam und der Kampf beginnt...

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