Teilnehmer: Eris Ramonjarr, Nazir ibn Omar, Aoife, Lady Viola Crichton
Am 15. Kalun Primus zieht eine kleine Gruppe (Nazir, Eris, Lady Crichton und Aoife) in Richtung Osten. Sie wandern durch Gelände mit roten, in die Höhe ragenden Stienformationen, durch Täler und über Berge. Bald gelangt die Gruppe zu der Stelle, an der eine Gruppe am Vortag von den Cockatrices überrascht wurden. Sie sehen den versteinerten, blau schimmernden Jäger, welcher am Vortag den Biestern zum Opfer gefallen ist. Nazir und Lady Crichton untersuchen den versteinerten Arnold und stellen fest, dass ihm mehrere Finger fehlen. Sie sehen aus, als ob sie abgelutscht worden wären, sein Körper ist mit tiefen Löchern versehen. Nazir und Eris decken Arnold mit Gras zu, währenddessen Lady Crichton die Umgebung beobachtet. Aoife verwandelt sich in einen schwarzen Panther, der eine Spur wittert, deren Geruch ihr unbekannt ist (säuerlicher, stinkiger Vederviehgeruch). Als die Gruppe in die Richtung schleicht, hören sie gackernde Geräusche. Aoife, die vorausschleicht, sieht hinter der Kuppe in einem Krater fünf Cockatrices. Sie haben graue, kniehohe Wesen mit grauen faserigen Zotteln anstelle von Federn. Zudem haben sie einen schuppigen Schwanz, welcher eine steinerne Schwanzspitze trägt. Sie umgeben ein riesiges Ungetüm, welches aus dem Boden gebrochen ist und versteinert daliegt. Das Wesen hat einen Kopf, der dem einer Gottesanbeterin ähnlich sieht. Eines der Hühner entdeckt Nazir, der mit lautem Geklapper und Geklimper über die Kuppe stolpert, reagiert aber nicht weiter. Nach kurzer Besprechung wird entschieden, die Cockatrices zu überraschen. Lady Crichton schiesst auf das grössere der Vederviecher und trifft. Das Cockatrice wird etwas (sehr) aggressiv und greifft Lady Crichton mit seinem Schwanz angreift. Eris greifft das Tier mit seinem Zweihänder an und macht ihm ebenfalls erheblichen Schaden. Nazir starrt das Tier an, welches daraufhin zu Boden fällt. Die vier kleinen Cockatrices stürzen sich auf Eris, welcher sich erfolgreich verteidigt und legt drei der Viecher um. Der schwarze Panther stürzt sich mit Gebrüll auf das grosse Cockatrice und zerfleischt es, dass die Zotteln fliegen. Eris schlägt noch das letzte der Biester kaputt. Aoife erkennt das versteinerte Wesen, welches aus dem Boden gedrungen war, als Ankheg, ein tunnelgrabendes Biest, welches seine Beute köpft. Eris untersucht mit einem Stöckchen den Schnabel eines Cockatrices, wo er wenig überraschenderweise keine Zähne aber eine Zunge sieht. Nazir schaut sich die Sache ebenfalls an und stellt unter der Zunge Drüsen fest, welche wohl den Speichel produzieren. Lady Crichton packt die Köpfe der Bestien ein. Auf der Suche nach weiteren Spuren findet die Gruppe immer mehr versteinerte Wesen (vorwiegend Nagetiere; ein Goblin; zwei Jägerinnen), welche teilweise angefressen sind. Nazir untersucht die versteinerten Jägerinnen und findet nur ein paar Münzen. Die Gruppe zieht Richtung Nordosten weiter und gelangt an den Rand der Hügelformationen. Am Horizont sehen sie in Richtung Ost-Nordost Rauchsäulen aufsteigen. Die versteinerten Wesen nehmen immer mehr an der Zahl zu, unter anderem hyänenartige Tiere. Immerzu trifft die Gruppe auf Cockatrices, die einzeln angetroffenen Tiere werden von der Gruppe gejagt. Insgesamt sammeln sie vier weitere Köpfe. Als sie an einen kleinen Bach gelangen, wo erneut rote Steinformationen aus dem Boden ragen, in welchen ein Felsspalt zum Vorschein kommt. 2h bis Arnold, 2h bis Krater, 4h nach Nordosten bis zu Ausläufern der Hügellandschaft. Die Gruppe begibt sich weiter runter an den Bach, um die Wasserbeutel aufzufüllen. Das Wasser, welches aus einer Felsspalte spriesst, ist eisig kalt. Aoife beschwert eine Fledermaus herauf und sendet sie in die Felsspalte. Sie sieht zwei Cockatrices, gelangt zu einer Gabelung, wo die Wand rechterhand ein undefinierbares Echo zurückgibt. Sie fliegt an einer kleinen, humanoiden Statue vorbei. Als sie geradeaus fliegt beginnt sie auf einmal in der Dunkelheit umherzuirren, woraufhin Aoife abrupt die Kommunikation zur Fledermaus verliert. Die Gruppe geht mit zwei Fackeln in den dunklen Steinspalt hinein. Sie hören nach einer kurzen Strecke ein Gackern. Als sie zur Weggabelung gelangen, sehen sie zwei Statuen in humanoider Form. Die Luft ist muffig, aus dem linken Gang weht ihnen ein verwesender Geruch entgegen. Nazir untersucht die Statuen. Er stellt fest, dass die Statuen seit ca. 17 Tagen dort waren. Nazir findet an den Statuen Tags, auf denen ein Stab mit einer leuchtenden Kugel abgebildet ist und auf der Rückseite steht in magischer Runenschrift "Rakharur" geschrieben. Neben der zweiten Statue, einer Gnomin, liegt ein zerrissenes Zauberbuch, auf ihrem Tag, welcher dasselbe Zeichen trägt, steht "Phenora" geschrieben. Lady bemerkt, dass der Luftstrom zur rechten Wand zieht und untersucht an der Stelle die Wand, wo sie einen glatten Stein mit einem Symbol findet. Bild Symbol. Nazir erkennt das Zeichen als drakonisch, es nennt sich "seht", was Schein (Anschein) bedeutet. Eris steckt sein Dolch in die Wand, Lady Crichton und Nazir tasten die Wand ab, welche fest ist. Aoife geht durch die Wand hindurch und befindet sich in einem dunklen Gang, wo lautes Wasserrauschen hörbar und die Luft sehr kühl ist. Aoife sieht eine Gestalt am Rande des Lichtkegels des Fackelscheines. Sie ruft den anderen zu, ebenfalls durch die Wand zu gehen, was ihnen nach mehreren Versuchen gelingt. Die Gestalt stellt sich als schwarze Statue eines echsenartigen Wesens mit vier Beinen und zwei Meter hohem Oberkörper, posierend auf einem Divan heraus. Aus dem Gesicht des Wesens ragen vier Testikeln, in ihrer Stirn ist ein violett schimmernder Stein eingelassen. Aoife nähert sich der Statue, vor der sie eine matt-schwarze Statue eines humanoiden Reptils, aussehend wie ein flügelloser Drachen. Die kleine Statue scheint die grössere Statue anzubeten. Die restliche Gruppe untersucht etwas die Umgebung. Der hintere Teil der Höhle ist eingefallen, wodurch eine Klippe entstanden ist. Aoife nähert sich der grossen Statue an und tippt mit der Spitze ihres Speers den violetten Stein an. Vom Stein Chusr, Schatten, sehr alt (Serrah), Runenriesen, versteckt vor Verfolgern (Riesen) Symbol aufgeleuchtet auf jeder Schuppe und auf dem Stein. Bild Symbol. Der Rest der Gruppe sieht währenddessen, wie aus der kleinen Statue dieselbe Gestalt erscheint und sich Zähne fletschend zu Aoife umdreht. Diese reagiert nicht auf Nazirs Rufe. Eris greift die kleine Gestalt an, seine Waffe geht jedoch durch sie hindurch. Lady Crichton packt Aoife und zieht sie von der Statue zurück. Aoife, welche zuvor apathisch und mit verdrehten Augen dastand, scheint ihre Umgebung wieder wahrzunehmen. Nazir versucht, die spektrale Gestalt zu Boden zu drücken, was ihm nicht gelingt. Die Gestalt reisst ihr Maul auf, woraufhin alle einen ohrenbetäubenden Schrei wahrnehmen: "Lauft!". Daraufhin beginnen Lady Crichton und Eris's Herzen zu rasen, sie werden mit Angst erfüllt und versuchen vor dem Wesen zu flüchten. Sie laufen zurück durch die Wand und gelangen in den Höhlengang, wo sie zwei Cockatrices begegnen. Das spektrale Wesen greift in Aoife hinein, sie hört "Lauf, geh!" von allen Seiten. Eine weitere spektrale Gestalt kriecht über den Klippenrand hoch. Aoife flüchtet Richtung Wand zurück und sieht durch die Wand hindurch, wie Eris im Dunkeln in Richtung der einen versteinerten Gestalt und Ausgang läuft und wie Lady Crichton blind mit ihrem Dolch um sich fuchtelt. Nazir greift die spektralen Gestalten weiterhin an, und kann eine der beiden Gestalten in seinen Bann ziehen. Nazir geht zur Wand hinaus in den Höhlengang, wo er die zwei Cockatrices sieht. Aoife wird von einer der Gestalten gepackt, welche ihr Lebensenergie aussaugt. Währenddessen wird Lady Crichton von einem Cockatrice angegriffen und wird dabei verletzt. Ihr Bein wird versteinert, sie kann sich nicht mehr bewegen. Aoife reisst sich vom spektralen Wesen los, geht durch die Wand, wo sie in die seltsam starre und harte Lady Crichton hineinläuft. Diese schafft es mit letzten Kräften, den Cockatrice zu erdolchen, sich schüttelt und sich wieder bewegt, als wäre nie etwas gewesen. Eris läuft aus der Felsspalte ins Freie und kann sich beruhigen, als ihm das Cockatrice entgegenfliegt, welches ihn verfolgt hatte. Nazir schaut nochmals durch die Wand hindurch und sieht nur noch die beiden schwarzen Statuen vor der Klippe stehen. Draussen im Freien schlachtet Eris das attackierende Cockatrice nieder und läuft wieder in die Felsspalte hinein. Die Gruppe findet bei den versteinerten Gestalten wieder zusammen. Aoife erzählt ihnen, was mit ihr geschehen ist, als sie vom violetten Stein in ihren Bann gezogen wurde. XX Sie zeichnet das Zeichen in den staubigen Boden, Nazir erkennt es als drakonisches Zeichen für das Untote. Im Nachhinein fällt allen auf, dass es sich beim violetten Kristall vermutlich um einen Arkaniumkristall handelt. Nach längerer Diskussion entscheidet die Gruppe, die versteinerte Gnomin mit den Speicheldrüsen aus den gesammelten Cockatrice-Köpfen einzubalsamieren. Dazu verwenden sie die Hälfte des gesammelten Sabbers (0.8 Bulks). Die Gnomin wird nach längerem Reiben weich und beginnt sich zu bewegen. Die etwas verwirrte Gnomin (Phenora) lässt sich von den Anwesenden erklären, was ihr widerfahren ist. Phenora erzählt, vor ihrer Versteinerung einen Zauber gewirkt zu haben, um durch die Wand, durch welche die Gruppe zu den schwarzen Statuen gelangt waren, zu gelangen. Sie erzählt, dass sie Chuss aus wissenschaftlichem Interesse gesucht hatte. Sie sei von Oberholm Ende Winter, vor ca. drei Wochen, losgezogen. Nazir erzählt ihr von den Statuen und den spektralen Gestalten, welche sie bewachen. Chuss sei nicht selbst geflüchtet, sondern sei "geflüchtet worden". Sie gibt an, dass es sich bei Chuss um einen Runenmagier handelte. Sie ist sehr interessiert an Aoifes Erzählungen über ihre Begegnung mit dem Magier. Nazir fragt sie nach dem Zeichen auf ihrer Plakette, sie Phenora gibt an, von der Gilde der Wissenden zu sein. Die Gruppe entscheidet, Phenora vorübergehend bei ihrem versteinerten Gefährten zurückzulassen und weiterhin die Cockatrices bekämpfen zu gehen. Sie begeben sich in den linken Gang und gelangen in eine warme Höhle. Aus einer Wand ragt ein matt-grüner, stacheliger Metallarm, welcher sich in den Fels geschraubt zu haben scheint. In der Höhle verteilt liegen Eier. Lady Crichton fällt ein Ei auf, welches kalt zu dampfen scheint und mit Eis zugedeckt ist. Aus der Nähe sieht dieses Ei frischer aus als die anderen. Darauf befindet sich eine fast humanoide Gestalt aus Eis, welche das Ei umarmt und teilweise zersplittert ist und am schmelzen ist. Als das Krächzen eines Cockatrices aus einem Höhlengang ertönt, bereitet sich die Gruppe auf den nächsten Kampf vor. Ein riesiger Cockatrice kommt in die Höhle gelaufen. Die Gestalt scheint Licht zu absorbieren und aus seinen Augen ragen Schatten. Das Biest ist gefolgt von weiteren Cockatrices. Nazir wirkt einen Zauber, wonach die gesamte Gruppe die Anwesenheit der anderen und der Cockatrices fühlen kann. Aoife feuert gegen den grossen Cockatrice und einen der kleineren, wobei der kleinere und das vereiste Ei, welches vor Aoife liegt, gegrillt werden. Die Dunkelheit aus den Augen des Cockatrices breitet sich aus, wonach die Gruppe die Präsenz der anderen Gestalten nicht mehr fühlen kann. Eris wird von einem Cockatrice gestochen. Nazir drängt den grossen Cockatrice zu Boden, die Dunkelheit verschwindet. Aoife verwandelt sich in eine riesige Wolfsspinne. Eris versteinert langsam. Nazir kann das grosse Cockatrice in seinen Bann ziehen, es scheint etwas zahmer zu werden. Die Spinne klettert die Wand hoch und attackiert eine Gruppe kleiner Cockatrices von oben. Nach intensivem Kampf trifft Lady Crichton heldenhaft im Dunkeln den grossen Cockatrice und streckt ihn nieder. Aoife verwandelt sich zurück in ihre menschliche Form. Im Laternenschein erscheinen zwei versteinerte Körper - Eris und Nazir hat's erwischt. Schnell beginnt Aoife damit, Eris mit dem übrigen Cockatrice-Sabber einzubalsamieren, währenddessen Lady Crichton Speichel aus den Drüsen der frisch getöteten Cockatrices sammelt (1.5 Bulk). Am Ende bleiben 0.3 Bulk Cockatrice-Speichel übrig, die beiden versteinerten Gesellen sind wieder in Normalform und Nazir wird von Aoife aus seiner Ohnmacht geholt. Nazir und Aoife untersuchen die Eier und stellen fest, dass drei der Eier frisch aussehen und vermutlich noch am meisten arcane Energie enthalten. Nazir packt die drei Eier ein. Auf der Rückreise zum Turm ruht sich die Gruppe aus. Auf dem Rückweg sieht Lady Crichton eine Herde Kentauren-mässige Pferdewesen, welche über die Steppe galoppieren. Eris bringt der Gruppe unterwegs bei, wie man aus Steppengras Stealth-cloths herstellt. Durch die aufmerksamen Ohren, Augen und Nasen von Nazir und einem schwarzen Panther, gelangt die Gruppe heil zum Turm zurück.