Ein Bericht von Yadira Nores, der einzigen Überlebende der Diplomaten-Mission.
Wir brachen früh Morgens auf, um die Steinkreise zu suchen.
Als wir nahe der Schwebende Insel waren, fanden wir tote Raptoren.
Wir konnten uns keinen Reim darauf machen, was die getötet hatte. Zudem hatten sie sonderbar verzerrte Grimassen.
Also gingen wir weiter und der Adler der Lady Viola Crichton hielt Ausschau. Kurze Zeit später trafen wir auf einen Dämon. Anders lässt sich das "Ding" nicht beschreiben.
Zuerst haben wir den Felsen und den Höhenvorteil ausgenutzt, ehe er den zerstörte. Während dem heftigen Gefecht wurde Odiri das erste Mal bewusstlos geschlagen.
Ruban konnte ihn zu Lady Viola Crichton bringen und sie heilte ihn. Währenddessen hat Nazir ibn Omar den Dämon festgenagelt, also sind wir geflohen.
Doch er holte uns wieder ein und stellte uns in einem Tal. Roban starb als erster, obwohl wir ihn retten wollten. Danach stürzte er sich auf Odiri und Lady Viola Crichton.
Sie riefen mir zu, ich solle mich in Sicherheit bringen. Nazir blieb auch, schien aber sehr verausgabt. Die Kämpfe und Schreie aus dem Tal verklangen, als ich durch die Ebene rannte.
Zum Dämon kann ich nur Folgendes sagen:
Er ist riesig, mit etwa 5-6 Meter breiten Schultern.
Sieht aus wie ein Elefant ohne Rüssel, aber mit Metall-Helm.
Hat viele schwarze lange Stosszähne.
Er ist sehr schnell und kann mehrfach angreifen.
Nazir ibn Omar konnte ihn jedoch mehrfach verzaubern, dagegen schien er nicht immun.
Und er konnte auf unsere Angriffe reagieren, indem er versuchte uns niederzutrampeln.
Profane Waffen hatten kaum eine Wirkung auf ihn.
Das Wichtigste jedoch, wenn man bewusstlos ist, saugt er irgendwie die Essenz, die Seele oder das Leben des Opfers aus. Danach hilft kein Heilen mehr.
Bleibt wachsam.
Der gehört nicht in diese Welt.