Auf unserem Weg in den Süden in Richtung der Mine Unterberge war es uns
äusserst mulmig zu Mute. Was, wenn wir dem Dämonen wieder begenen sollten,
der uns allen so viel Schmerz bereitet hatte? Wir hielten aufmerksam
Ausschau nach dem höllischen Vieh, konnten aber (glücklicherweise) nichts
entdecken. Ein paar Stunden vor der Mine, bei der Furt des Baches, trafen
wir auf einige Sonnenlegionäre. Es waren vier Soldaten und acht Hunde, die
einen Karren bewachten. Auf dem Wagen sahen wir Schmiedewerkzeuge und ein
uns bis dato unbekanntes Symbol: Ein Kreis mit einem schwarzen Fangzahn in
der Mitte. Die Söldner waren sehr feindselig, speziell gegen die Goblins
unseres kleinen Trupps. Das hätte uns eigentlich eine Warnung sein sollen!
Wir beschlossen dennoch, sie zu ignorieren und weiter zur Mine zu
gehen. Dort angekommmen entdeckten wir in den Zelten ein Massaker - Offenbar
hatten die Sonnenlegionäre mehrer Goblins getötet und die besten
Schmiedewerkzeuge und Waffen gestohlen! Mittlerweile war es aber zu spät,
die mörderischen Diebe zu verfolgen. Während die anderen das Gelände vor der
Mine und die Schmiede untersuchten, erteilte Mutter Sturmkrähe den toten
Goblins den letzten Segen und richtete sie her, um sie später in Ehren zu
kremieren. Einige der Goblins trugen das Abzeichen mit dem schwarzen
Fangzahn, welches wir auf dem Karren der Sonnenlegionäre entdeckt
hatten.
Wir beluden den Ochsenkarren mit folgenden Dingen für
die Mine:
- 1 Amboss aus der Zwergenschmiede
- 50 Bulk an Eisenbarren
- 20 Bulk an Werkzeugen
- 50 Bulk Säcke mit Edelmetallen
- 1x Buch mit Schmiedeanleitungen
- Einige Rationen Trockenfleisch
Wir liessen Stubb zurück, um den Ochsenkarren zu bewachen und gingen in die
Mine hinein. Nach kurzer Zeit hörten wir ein leises Wimmern und trafen
schliesslich auf eine Höhle, in welcher mehrere tote Goblins sowie
Sonnenlegionäre lagen. Mitten in dem Massaker sass ein aufgebrachter,
trauernder Ork, der gesitesabwesend einen Hund der Sonnenlegion zu Tode streichelte. Wir
hörten das Knacken der Knochen, bis das schmerzerfüllte Winseln schliesslich aufhörte. Der Ork
trug eine sehr spezielle Waffe auf sich - seine Axt schien aus schwarzem Stein gewachsen zu sein. Wir bschlossen, einer Konfrontation aus dem Weg zu gehen und setzten unsere Suche durch die Mine fort. Wir kamen zu einer Felsspalte mit einer kaputten Seilbrücke. Yassin hangelte sich elegant über den Schlund hinweg und berichtete uns von Kristallen in der nächsten Kammer. Brombek kam ebenfalls auf die andere Seite und brach 3 rohe Arkaniumkristalle (?) aus der Wand. Als wir zur vorherigen Kammer zurückkamen, war der Ork verschwunden und wir konnten die Höhle genauer untersuchen. Offenbar hatten die Sonnenlegionäre die Goblins getötet und der Ork rächte sich dann an ihnen und tötete sie. Jeder der Legionäre trug einen schwarzen Stein auf sich, so ähnlich wie die Steinaxt des Orks. Wir fanden ausserdem noch ein paar blaue und weisse Pilze, die wir einsammelten.
Wieder zurück im schwindenden Tageslicht mussten wir entsetzt feststellen, dass einige Goblins unseren Ochsen getötet hatten. Von Stubb fanden wir keine Spur. Mutter Sturmkrähe wollte die Goblins zur Rede stellen, wurde aber trotz ihres Schamanen-Status sofort angegriffen. Offenbar wurden die Goblins von einem anwesenden Hobgoblin magisch kontrolliert. Vier der Goblins ritten auf Ebern und waren mit Bögen bewaffnet. Wir verschanzten uns in der ehemaligen Unterkunft der zwergischen Schmiede und bekämpften die Goblins. Die Schwarz-Zahn-Goblins setzten das Gebäude in Flammen und zwangen uns so hinaus. Schliesslich gelang es uns, den Hobgoblin zu töten und und die restlichen Goblins eilten panisch davon. Einer der Eber überlebte den Kampf und Mutter Sturmkrähe konnte diesen und zwei weitere Eber charmen, damit sie unseren Karren zurück zur Sturmhöhe zogen.
Beim Hobgoblin Glagnorz fanden wir einen sehr verdächtigen Brief von jemandem namens Grimwald.
Leider konnten wir unserern tapferen Stubb nicht mehr finden. Wir sollten eine Rettungsmission losschicken!