Erfahrungsbericht von Yadira Nores:
Er ist riesig, mit etwa 5-6 Meter breiten Schultern.
Sieht aus wie ein Elefant ohne Rüssel, aber mit Metall-Helm.
Hat viele schwarze lange Stosszähne.
Er ist sehr schnell und kann mehrfach angreifen.
Nazir ibn Omar konnte ihn jedoch mehrfach verzaubern, dagegen schien er nicht immun.
Und er konnte auf unsere Angriffe reagieren, indem er versuchte uns niederzutrampeln.
Profane Waffen hatten kaum eine Wirkung auf ihn.
Das
Wichtigste jedoch, wenn man bewusstlos ist, saugt er irgendwie die
Essenz, die Seele oder das Leben des Opfers aus. Danach hilft kein
Heilen mehr.
Informationen aus dem Kloster Dawnhill (Yadira's Heimatkloster):
Sie schreibt, dass auch sie Verluste zu beklagen hatte. Sie brachte den mächtigen Nekro- und Kastromanten Titardinal dazu ihr zu helfen. Sie entwickelten ein Ritual, welches helfen sollte dem Dämon eine Seele zu entreissen, selbst wenn dessen physische Form noch intakt sein sollte. Dafür wurde ein besonders starker Arcaniumkristall und ein Gegenstand oder Körperteil mit einer starken Bindung zum Opfer benötigt. Sobald die Seele gerettet wurde, sollte sie auf sicher mit einem Priesterwunder oder “einfache” Seelenbindungsmagie wiederbelebt werden können. Die Vorsteherin zog nach dem Ritual mit 5 solcher Steine los um ihre Mitstreiter:innen zu retten und wurde leider nicht mehr wieder gesehen. Beigelegt ist eine schriftliche Beschreibung des Rituals aus der Sicht der Vorsteherin. Die Formeln und magischen Kräfte, welche von dem Kastromanten Titardinal kanalisiert wurden, sind jedoch nicht niedergeschrieben.
Informationen von Alvawa
Sharpnoggin, Professorin für Infernologie (ehemalige Lehrerin von Yadira):
Sie hat ein kleines Essay verfasst, welches mit Mutmassungen über die Herkunft des Dämonen gefüllt ist. Sie gibt deiner Analyse recht und vermutet ebenfalls, dass der Dämon durch Seelen gespiesen wird. Von der Beschreibung her, handelt es sich um einen Vielzahnigen Elefantling. Die Bronzeplatte deutet daraufhin, dass es sich um ein beschworenes und somit geformtes Exemplar handelt, da spontan manifestierte Dämonen über keine Vorstellung von Metall verfügen sollten. Oder es ist Heimisch in der Abgrundweiten Steppe. Dort wird es von einer anderen Dämonenbrut als Kriegsgerät verwendet: Den ewighungrigen Gnollen: Allesfressende Plagen, welche schon über mehrere Welten heimgefallen sind. Da der Dämon aber unbegleitet war, geht sie nicht von den Ewighungrigen aus. Dennoch wäre es sicher sinnvoll herauszufinden, wo sich des Dämons Ursprung findet. Eine allfällige Beschwörerin könnte über Schwachpunkte und Funktion der Seelen für den Dämonen bescheid wissen. In magietheoretischen Kreisen wird darüber philosophiert, ob solche Seelgetriebene **Dämonen die Seelen ihrer Opfer konsumieren oder nicht. Die Konsumation wird darin begründet wird, dass sie nach längerem Fasten in einen Seelenwahn verfallen und unkontrollierbar werden, sprich die Seelen irgendwann depletiert werden. Dagegen spricht jedoch, dass durch Reinkarnationsritual die Seelen der Opfer in seltenen Fällen gerettet werden können. Ein eher Diamant-intensives und somit kostspieliges Unterfangen.
Informationen von Roana Tucher, Bibliothekarin der Sonnenlegion:
- Immun gegen Gift
- Dumm und nicht sehr beweglich
- Sehr stark und ausdauernd
- Vermutung, dass er beschworen wurde, wahrscheinlich von den Gnollen