1. Journals

47 - Auf Schatzsuche in Friedholm

February 18, 2024

Eiphina & Snuggles, Yasin Suncut, Lleylwin & Jino, Rovan Duvont und Beliss Fireforge machten sich auf den Weg in die Burg in Friedholm. Wir hatten gehört, dass es dort einen Schatz zu finden gäbe. Daher hatten wir auch zwei Trägerinnen dabei.

Nach einer unspektakulären Reise über den See kamen wir im Aussenposten Friedholm an.
Auf der Überfahrt war uns aufgefallen, dass der Captain nicht sehr beliebt bei seiner Mannschaft ist, da er seinen Pflichten nicht nachkommt.
Im Aussenposten erfuhren wir von Alice Schwarzflüster, dass die Kobolde die Bresche in der Mauer befestigt hätten. Als wir dort ankamen, waren die Kobolde gerade dabei, einen ihrer Artgenossen die Klippen hinunter zu werfen. Da wir uns nicht einmischen wollten, gingen wir weiter und wurden auch nicht weiter von ihnen behelligt.
Auf dem Weg zur Festung sahen wir einen gigantischen Hirschkäfer, der scheinbar aus dem Peraine-Viertel kam. Das Biest zerschmolz jedoch vor unseren Augen. Laut Alices Bericht häufen sich solche Vorfälle in letzter Zeit. Ob im Peraine-Viertel ein weiterer Spyro ist?

Als wir bei der Festung ankamen, waren wir überrascht – Was für ein zauberhaftes Märchenschloss! Doch es war alles nur Illusion, wir konnten unseren Augen also nur bedingt trauen. Im Inneren der Festung durchsuchten wir diverse Räume. Wir fanden eine schicke Plattenrüstung und versteckte Thieves-Runen mit den unheimlichen Worten: "ES über Alles. Wir sind ES."
Schliesslich kamen wir zu einer Wendeltreppe. Yasin schickte seine Eule voraus um auszukundschaften – die Wendeltreppe schien in beide Richtungen unendlich weiter zu gehen. Da wir den Schatz im Kellergewölbe vermuteten, wagten wir uns dennoch die Treppe hinunter.
Lleylwin, welche das Schlusslicht bildete, wurde von einer Fratze erschreckt. Im Reflex verwandelte sie sich in einen Direwolf und preschte die Treppe hinunter, wobei sie einige ihrer Gefährten mitriss. Diese konnten sich glücklicherweise schnell aufrappeln und gemeinsam die unheimliche Gestalt rasch eliminieren.

Wir hörten von Unten ein Wimmern, doch schienen wir dem Geräusch irgendwie nicht näher zu kommen. Plötzlich bemerkten wir, dass wir eine Person zu viel waren - wir hatten zwei Lisbeths unter uns! Rovan zückte kurzerhand seine Klinge und schnitt beide in die Handfläche - eine blutete rot, die andere weiss. Kaum hatten wir die Illusion durchschaut, löste sich die falsche Lisbeth auch schon auf. 
Schliesslich entdeckten wir eine weitere Tür und kamen in einen Gang. Dort entdeckten wir eine Gestalt – eine lebensgrosse Puppe! Sie begrüsste uns mit den Worten: «Ihr seid endlich da! ES möchte euch ebenfalls bei sich haben. Amalthea kann euch alles erklären.»
Neugierig folgten wir der Puppe und kamen zu einem grossen Raum, gesäumt von weiteren Puppen. Dort erwarteten uns bereits eine junge Frau (Amalthea) sowie ein Elf (der Verwalter, eine Form von ES/IHM).
Amalthea begrüsste uns freundlich und erklärte uns lächelnd, dass sie uns unsere Angst und alle unsere negativen Gefühle nehmen möchte, um unser Leben zu verbessern. Wir sollten fortan IHM dienen, als seine getreuen Untertanen. Wir fragten, wer ES denn sei und der Elf meinte nur: «Ich bin vor sehr langer Zeit von sehr weit her gekommen.»

Da wir uns weigerten IHM zu folgen kam es zu Kampf. Amalthea verwandelte sich vor unseren Augen in eine Art geflügelten Dämon. ES wurde zu einem schrecklichen Biest. Schnell bemerkten wir, dass die Puppen eigentlich verwandelte Menschen waren und so konzentrierten wir unsere Angriffe auf das Biest und Amalthea.
Schlussendlich gelang es Lleylwin in Gestalt eines Direwolfs, das Biest zu töten. Doch statt dem Nacken des Monsters hatte sie plötzlich einen Teil eines Spyros in der Schnauze. Kaum war die Magie des Biests gebrochen, verwandelten sich die Puppen wieder in Menschen, die alle sehr verwirrt schienen. Auch Amalthea kehrte zurück zu ihrere menschlichen Gestalt und streckte sterbend ihre Hand nach Yasin aus: «ES will ganz Arcanor unter seine Gewalt bringen.», flüsterte sie schwach. « ES ist riesig und irgendwo tief unten. Nur die drei Götter stehen IHM noch im Wege! ES ist selbst eine Art Gott. ES darf nicht siegen!»

Die geretteten Menschen waren allesamt in schlechter Verfassung, sowohl physisch als auch psychisch – wir beschlossen, sie mitzunehmen und in der Sturmhöhe aufzupäppeln.
Rovan untersuchte den Spyro genauer. Er bestand aus einem weisslichen, harten Material und war durchwirkt von Illusionsmagie. Eipiphina nahm die Waffe von Amalthea an sich: Während dem Kampf hatte die Waffe verschiedene Formen angenommen, jetzt sah sie jedoch aus wie ein weisser Stab. Sie war
offensichtlich aus dem selben Material wie der Spyro.
Als wir den Raum weiter durchsuchten, fanden wir den Schlüssel zur Schatzkammer. Leider war diese aber nicht so gefüllt wie erhofft. Doch wir fanden ein Geheimfach mit einem ominösen Mantel darin. Robert versuchte ihn sich heimlich unter den Nagel zu reissen, doch hatte er in seiner Gier übersehen, dass diverse Leute hinter ihm standen und ihn nun vorwurfsvoll anstarrten. Ausserdem fanden wir in der Kammer einen Koboldhelm mit Stirnlampe, 6 Arkaniumkristalle sowie magische Schriftrollen.

Auf dem Rückweg gingen wir auf den Stadtmauern entlang und konnten aus einem der Geschütze dort einen Arkaniumkristall extrahieren.

Insgesamt haben wir auf unserer Schatzsuche folgende Dinge erbeutet:

1 Spyroholz-Waffe Magisch
2 Illu-Spyro-Holz vom toten Spyro
1 Cloak of Protection
7 Akranium Kristalle (2 verschiedene Klassen)
1 Magsiche Schriftrolle: Major Image
1 Helm mit Lichtquelle
250 Gold
Alte Waffen, Rüstungen und Ausrüstungen aus der Festung - Im Wert von 400 Gold


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