Eiphina & Snuggles, Yasin Suncut, Lleylwin & Jino, Rovan Duvont und Beliss Fireforge
machten sich auf den Weg in die Burg in Friedholm. Wir hatten
gehört, dass es dort einen Schatz zu finden gäbe. Daher hatten wir
auch zwei Trägerinnen dabei.
Nach
einer unspektakulären Reise über den See kamen wir im Aussenposten
Friedholm an.
Auf der Überfahrt war uns aufgefallen, dass der Captain nicht sehr beliebt bei seiner Mannschaft ist, da er seinen
Pflichten nicht nachkommt.
Im Aussenposten erfuhren wir von
Alice Schwarzflüster, dass die Kobolde die Bresche in der Mauer
befestigt hätten. Als wir dort ankamen, waren die Kobolde gerade
dabei, einen ihrer Artgenossen die Klippen hinunter zu werfen. Da wir
uns nicht einmischen wollten, gingen wir weiter und wurden auch nicht
weiter von ihnen behelligt.
Auf dem Weg zur Festung sahen wir
einen gigantischen Hirschkäfer, der scheinbar aus dem
Peraine-Viertel kam. Das Biest zerschmolz jedoch vor unseren Augen.
Laut Alices Bericht häufen sich solche Vorfälle in letzter Zeit. Ob
im Peraine-Viertel ein weiterer Spyro ist?
Als wir bei der
Festung ankamen, waren wir überrascht – Was für ein zauberhaftes
Märchenschloss! Doch es war alles nur Illusion, wir konnten unseren
Augen also nur bedingt trauen. Im Inneren der Festung durchsuchten wir diverse Räume. Wir fanden eine schicke Plattenrüstung und versteckte Thieves-Runen mit den unheimlichen Worten: "ES über Alles. Wir sind ES."
Schliesslich kamen wir
zu einer Wendeltreppe. Yasin schickte seine Eule voraus um
auszukundschaften – die Wendeltreppe schien in beide Richtungen
unendlich weiter zu gehen. Da wir den Schatz im Kellergewölbe
vermuteten, wagten wir uns dennoch die Treppe hinunter.
Lleylwin,
welche das Schlusslicht bildete, wurde von einer Fratze erschreckt.
Im Reflex verwandelte sie sich in einen Direwolf und preschte die
Treppe hinunter, wobei sie einige ihrer Gefährten mitriss. Diese
konnten sich glücklicherweise schnell aufrappeln und gemeinsam die
unheimliche Gestalt rasch eliminieren.
Wir hörten von
Unten ein Wimmern, doch schienen wir dem Geräusch irgendwie nicht
näher zu kommen. Plötzlich bemerkten wir, dass wir eine Person zu viel waren - wir hatten zwei Lisbeths unter uns! Rovan zückte kurzerhand seine Klinge und schnitt beide in die Handfläche - eine blutete rot, die andere weiss. Kaum hatten wir die Illusion durchschaut, löste sich die falsche Lisbeth auch schon auf.
Schliesslich entdeckten wir eine weitere Tür und
kamen in einen Gang. Dort entdeckten wir eine Gestalt – eine
lebensgrosse Puppe! Sie begrüsste uns mit den Worten: «Ihr seid
endlich da! ES möchte euch ebenfalls bei sich haben. Amalthea kann
euch alles erklären.»
Neugierig folgten wir der Puppe und
kamen zu einem grossen Raum, gesäumt von weiteren Puppen. Dort
erwarteten uns bereits eine junge Frau (Amalthea) sowie ein Elf (der
Verwalter, eine Form von ES/IHM).
Amalthea begrüsste uns freundlich
und erklärte uns lächelnd, dass sie uns unsere Angst und alle
unsere negativen Gefühle nehmen möchte, um unser Leben zu
verbessern. Wir sollten fortan IHM dienen, als seine getreuen
Untertanen. Wir fragten, wer ES denn sei und der Elf meinte nur: «Ich
bin vor sehr langer Zeit von sehr weit her gekommen.»
Da
wir uns weigerten IHM zu folgen kam es zu Kampf. Amalthea verwandelte
sich vor unseren Augen in eine Art geflügelten Dämon. ES wurde zu
einem schrecklichen Biest. Schnell bemerkten wir, dass die Puppen
eigentlich verwandelte Menschen waren und so konzentrierten wir
unsere Angriffe auf das Biest und Amalthea.
Schlussendlich
gelang es Lleylwin in Gestalt eines Direwolfs, das Biest zu töten.
Doch statt dem Nacken des Monsters hatte sie plötzlich einen Teil
eines Spyros in der Schnauze. Kaum war die Magie des Biests
gebrochen, verwandelten sich die Puppen wieder in Menschen, die alle
sehr verwirrt schienen. Auch Amalthea kehrte zurück zu ihrere
menschlichen Gestalt und streckte sterbend ihre Hand nach Yasin aus:
«ES will ganz Arcanor unter seine Gewalt bringen.»,
flüsterte sie schwach. « ES ist riesig und irgendwo tief
unten. Nur die drei Götter stehen IHM noch im Wege! ES ist selbst
eine Art Gott. ES darf nicht siegen!»
Die
geretteten Menschen waren allesamt in schlechter Verfassung, sowohl
physisch als auch psychisch – wir beschlossen, sie mitzunehmen und
in der Sturmhöhe aufzupäppeln.
Rovan untersuchte den Spyro genauer. Er bestand aus einem
weisslichen, harten Material und war durchwirkt von Illusionsmagie.
Eipiphina nahm die Waffe von Amalthea an sich: Während dem Kampf
hatte die Waffe verschiedene Formen angenommen, jetzt sah sie jedoch
aus wie ein weisser Stab. Sie war offensichtlich
aus dem selben Material wie
der Spyro.
Als wir den
Raum weiter durchsuchten, fanden wir den Schlüssel zur Schatzkammer.
Leider war diese aber nicht so gefüllt wie erhofft. Doch wir fanden
ein Geheimfach mit einem ominösen Mantel darin. Robert versuchte ihn
sich heimlich unter den Nagel zu reissen, doch hatte er in seiner
Gier übersehen, dass diverse Leute hinter ihm standen und ihn nun
vorwurfsvoll anstarrten. Ausserdem fanden wir in der Kammer einen
Koboldhelm mit Stirnlampe, 6 Arkaniumkristalle sowie magische
Schriftrollen.
Auf
dem Rückweg gingen wir auf den Stadtmauern entlang und konnten aus
einem der Geschütze dort einen Arkaniumkristall extrahieren.
Insgesamt haben wir auf unserer Schatzsuche folgende Dinge erbeutet:
1 Spyroholz-Waffe Magisch
2 Illu-Spyro-Holz vom toten Spyro
1 Cloak of Protection
7 Akranium Kristalle (2 verschiedene Klassen)
1 Magsiche Schriftrolle: Major Image
1 Helm mit Lichtquelle
250 Gold
Alte Waffen, Rüstungen und Ausrüstungen aus der Festung - Im Wert von 400 Gold