Yadira Nores, Mutter Sturmkrähe / Amá Sání Gáagii / Haseya, Asturia della Roggia und die Söldnerin Risky machten sich auf zum Steinkreis der Verne'quus.
Die Helden der Sturmhöhe wurden eingeladen von Zaphira, aus Dankbarkeit dafür, dass wir den Dämon getötet und somit den Tod ihres Geliebten Ruban gerächt hatten. (50 - Und der Dämon fiel!!!)
Die Reise zum
Steinkreis, ungefähr eine Tagesreise südöstlich der Sturmhöhe,
war unspektakulär. Als wir beim Steinkreis ankamen war bereits ein
grosses Fest im Gange. Rund 60-70 Vernequus waren hier
zusammengekommen und hatten ein Lager aufgeschlagen, mit Zelten,
bunten Tüchern und glitzernden Lichtern.
Haseya hat ihr
Leben lang in diesem Gebiet gelebt und kennt die Gepflogenheiten der
Vernequus gut. Sie erzählt ihren Kollegen, dass die Vernequus ein
nomadisches Volk sind und sich regelmässig hier zusammenfinden, um
gemeinsam auf magische Art durch die Steinkreise zu reisen.
Wir
wurden von Zaphira willkommen geheissen und zu einem riesigen Zelt
geführt, in dem ein grosser Tisch stand. Am Tischende stand Iskandar Sak'aro
Sak’aro, der Fürst der Vernequus und Zaphiras Vater. Iskandar ist
ein grosser, muskulöser Mann/Hengst mit schwarzem Fell. Sein rechter
Flügel ist zerfetzt und auch sonst trägt er überall Narben – das
Zeichen eines erfahrenen Kriegerfürsten. Er beobachtete uns mit
argwöhnischen Augen und machte keinerlei Anstalten, die Abgesandten
der Sturmhöhe zu begrüssen. Zaphira bat uns um etwas Geduld – ihr
Vater spreche generell selten mit Vertretern anderer Völker.
Stattdessen leistete uns ihr Bruder Amir Gesellschaft, der sich sehr
interessiert an uns zeigte.
Er erzählte uns, dass die Gnolle
in letzter Zeit eher ruhig waren. Allerdings hätten ihre Späher von
Dämonen im Dorf berichtet. Der Anführer der Gnolle ist ein grosser
weisser Gnoll namens Keksir Weissfell, ein Nekromant/Schamane.
Zum Essen wurde uns
eine Iiram Frucht serviert – eine sehr leckere und offenbar
aussergewöhnliche Delikatesse. Amir erzählte uns wehmütig, dass
dies wohl für lange Zeit die letzte Ernte gewesen sei – die
Früchte wachsen nämlich nur an einem Ort im Dschungel und dort sind
vor kurzem gefährliche Echsen (Raptoren) aufgetaucht, welche die
Ernte verunmöglichen.
Neben den Früchten gab es auch
vergorene Faloo-Milch. Diese war allerdings deutlich stärker, als
die Goblins es sich gewohnt waren und so waren Haseya und Risky nach
kurzer Zeit betrunken und kicherten laut und schrill, wie Goblins das
nun mal tun. Iskandar starrte sie missbilligend an. Ein
offensichtlich amüsierter Amir bot an, die betrunkenen Goblins in
eine Jurte zur Ausnüchterung zu bringen. Er packte die beiden,
setzte sie kurzerhand auf seinen Rücken, und trabte davon – sehr
zum Vergnügen der beiden Goblins, die fröhlich johlend aus dem Zelt
ritten und «Hüü» johlten.
Haseya fiel auf, dass die
Stimmung draussen nicht so ausgelassen war – offenbar herrschte im
Lager generell Hunger und Mangel.
Yadira und Asturia
blieben im Zelt und wurden nach einiger Zeit dem Fürsten
vorgestellt. Sie überreichten ihm die eigens für diesen Zweck
angefertigten Gastgeschenke – ein reich verzierter Speer und ein
sehr schöner Dolch. Ein gutes Geschenk für einen Kriegerfürsten!
Der Fürst ist eine sehr ehrfurchteinflössende Erscheinung und
besonders Yadira schien sehr eingeschüchtert zu sein von seiner
schroffen Art. Sie erzählten ihm, dass wir gekommen seien, um ein
Bündnis zwischen der Sturmhöhe und den Vernequus zu schliessen.
Iskandar schien nicht sonderlich überzeugt davon, wobei ihn unser
Erfolg gegen den Dämon offenbar beeindruckt hatte. Bevor er ein
Bündnis mit uns in Betracht ziehen würde, müssten wir uns erst als
würdig erweisen.
Wir schlugen vor, dass wir ihnen die
Iiram-Früchte besorgen könnten. Das schien ihm zu gefallen und er
beschloss, uns am nächsten Tag mit einer kleinen Eskorte durch den
Steinkreis in den Dschungel zu schicken.
Im Morgengrauen
machten wir uns gemeinsam mit Amir, Amsam, Gastav und Zaphira auf den
Weg.
Einige Vernequus-Schamanen stellten sich um den Steinkreis
auf, um das Portal rituell zu öffnen. Offenbar nutzen die Vernequus
eine Form der Elementarmagie. Offenbar beherrscht jeder Vernequus
mindestens ein Element und nur wenn sie zusammenarbeiten, können sie
das Portal öffnen. Die Reise durch das Portal fühlte sich äusserst
speziell und verwirrend and. Besonders Raob, Haseyas Kampfeber, kam
nicht wirklich damit klar und musste sich erstmal kräftig übergeben.
Wir fanden uns mitten in einem Dschungel wieder, ebenfalls in einem
Steinkreis. Und die ganze Vegetation war grün! Nicht rot / blau /
violette, wie alles andere in Arcanor. Haseya und Risky kamen aus dem
Staunen gar nicht mehr heraus. Yadira fühlte sich hingegen sofort zu
Hause. Gastav Ard’on, die linke Hand des Anführers, erklärte
uns, dass drei von ihnen beim Portal zurücklbleiben würden, da wir
sonst nicht mehr zurückkämen. Wir brachen gemeinsam mit Amir zum
Iiram-Hain auf, ungefähr eine Tagesreise vom Portal entfernt.
Wir
machten uns auf den beschwerlichen Weg durch den dichten Dschungel.
Yadira freundete sich dabei mit einem kleinen blauen Vogel an, der
sich an sie, bzw. ihre magische Robe kuschelte und sich offenbar von
deren Magie ernährte. Wir schafften es, dem Vogel einen Deal
vorzuschlagen - er hält Ausschau nach den Raptoren, dafür darf er
weiterhin mit Yadiras Robe kuscheln.
Nach einiger Zeit
entdeckte Yadira einen Baum, der sich bewegte und irgendwie humanoid
aussah. Wir schlichen uns gekonnt vorbei. Haseya versuchte eine
Fledermaus dazu zu überreden, die nervigen Moskitos von uns fern zu
halten. Doch der Flughund spreizte seine bunten Schwingen und
versuchte stattdessen die kleine Goblinschamanin zu hypnotisieren.
Haseya liess sich nicht einlullen und sprach ein Machtwort, sodass
das Tier seinerseits wie hypnotisiert schien und uns für einige Ziet
tatsächlich die Mücken vom Leibe hielt, bis er konsterniert davon
flog.
Yadiras Vogel verschwand im Gebüsch und setzt sich
auf eine Statue. Dort kuschelte sich an etwas glitzerndes – ein
Arkaniumkristall! Der Vogel wirkte fast schon high – es musste also
viel Magie in diesem Stein liegen. Wir entfernten den Stein aus dem
Kunstwerk der Runenriesen und nahmen ihn mit. Als wir die Umgebung
erkundeten, fanden wir ein Skelett von einem Mann in Rüstung –
offenbar jemand vom Imperium. Bei ihm fanden wir einen metallenen
Behälter mit einer Karte des Gebiets und einigen Notizen. Wir
verstehen zwar nicht alles, aber es sieht aus als gäbe es hier
irgendwo eine Tempelstadt! Wir packen die Karte sorgfältig ein.
Plötzlich wurden wir von einer riesigen, hungrigen
Venusfliegenfalle angegeriffen. Wir hackten sie schnell zu Kompost,
wobei wir einen wieteren Arkaniumkristall fanden.
Kurz
nach dem Kampf wird es langsam dunkel und wir beschliessen, ein
Nachtlager aufzuschlagen. Während Asturias Wache kommen plötzlich
viele Regenbogenfrösche auf uns zugehüpft. Es gelingt uns, sie zu
vertreiben – doch Asturia ist mit einem in Kontakt gekommen und ist
nun auf einer Art psychedelischem Trip vom Gift der Frösche. Haseya
kann sie am Morgen aber davon heilen.
Am Früchtehain
angekommen, werden wir nach kurzer Zeit von Raptoren angegriffen. Wir
alle tragen Verletzungen davon, können die Raptoren aber
schliesslich alle töten oder zumindest in die Flucht schlagen.
Gemeinsam mit Amir können wir dann jedoch viele Früchte sammeln und
machen uns mit insgesamt 60 Bulk Iiram-Früchten sowie einigen
Stecklingen auf den Rückweg zum Steinkreis.
Die
Verne'quus freuen sich sehr über die Früchte und sind bereit, ein
Bündnis mit uns einzugehen. Wir können also künftig mit ihnen
durch die Steinkreise reisen und auf ihre Unterstützung erzählen –
wie natürlich auch umgekehrt.
Insgesamt haben wir auf
diesem Abenteuer erbeutet:
4 Iiram-Früchte,
3
Iiram-Baum-Stecklinge
1 Karte zur Tempelstadt
2
Arkaniumkristalle