1. Journals

54 - Bündnis mit den Verne'quus

April 10, 2024

Ein Bündnis mit den  Verne'quus

Yadira, Haseya, Asturia und Risky besuchen die Verne'quus beim Steinkreis, um eine Bündnis mit ihnen zu schliessen. Sie werden zu einem Festmahl eingeladen, bei dem es Iiram Früchte gibt – eine äusserst seltene Delikatesse.

Wir erfahren, dass die nomadisch lebenden Verne'quus Elementarmagie wirken können und sie benutzen, um durch die Steinkreise über den ganzen Kontinent zu reisen.

Der Anführer der Verne'quus, ein Kriegsfürst namens Iskandar Sak'aro Sak’aro, ist uns gegenüber sehr skeptisch. Wir sollen uns erst beweisen, bevor wir ein Bündnis eingehen können. Wir schlagen vor, gegen die Raptoren zu kämpfen, welche die Iiram-Haine heimsuchen und eine Ernte der begehrten Früchte unmöglich machen.

Gemeinsam mit den Vernequus Amir, Amsam, Gastav und Zaphira machen wir uns am nächsten Tag auf durch den Steinkreis. Plötzlich finden wir uns in einem dichten GRÜNEN Dschungel wieder. Wir treffen auf allerlei komische Dchungelbewohner wie einen magiefressenden Vogel, einen hypnotisierenden Flughund, eine humanoide Baumgestalt, eine riesige Venusfliegenfalle, giftige und psychoaktive Regenbogenfrösche.
Wir finden ein Skelett eines Kriegers des Imperiums sowie eine Art Schatzkarte, die von einer Tempelstadt spricht. Ausserdem können wir zwei Arkaniumkristalle erbeuten

Am Iiram-Hain angelangt beginnen wir mit der Ernte, werden aber von Raptoren angegeriffen. Wir töten sie, werden dabei aber selbst ziemlich übel verletzt. Schlussendlich könnnen wir aber rund 60 Bulk der begehrten Frucht zurück zum Steinkreis und den Verne'quus bringen.
Die Verne'quus sind begeistert und bereit, ein Bündnis mit uns einzugehen. Künftig können wir als gemeinsam mit ihnen durch die Steinkreise reisen!



Kanka is built by just the two of us. Support our quest and enjoy an ad-free experience for less than the cost of a fancy coffee. Become a member.

Ausführliche Fassung:

Yadira Nores, Mutter Sturmkrähe / Amá Sání Gáagii / Haseya, Asturia della Roggia und die Söldnerin Risky machten sich auf zum Steinkreis der Verne'quus.

Die Helden der Sturmhöhe wurden eingeladen von Zaphira, aus Dankbarkeit dafür, dass wir den Dämon getötet und somit den Tod ihres Geliebten Ruban gerächt hatten. (50 - Und der Dämon fiel!!!)


Die Reise zum Steinkreis, ungefähr eine Tagesreise südöstlich der Sturmhöhe, war unspektakulär. Als wir beim Steinkreis ankamen war bereits ein grosses Fest im Gange. Rund 60-70 Vernequus waren hier zusammengekommen und hatten ein Lager aufgeschlagen, mit Zelten, bunten Tüchern und glitzernden Lichtern.

Haseya hat ihr Leben lang in diesem Gebiet gelebt und kennt die Gepflogenheiten der Vernequus gut. Sie erzählt ihren Kollegen, dass die Vernequus ein nomadisches Volk sind und sich regelmässig hier zusammenfinden, um gemeinsam auf magische Art durch die Steinkreise zu reisen.

Wir wurden von Zaphira willkommen geheissen und zu einem riesigen Zelt geführt, in dem ein grosser Tisch stand. Am Tischende stand Iskandar Sak'aro Sak’aro, der Fürst der Vernequus und Zaphiras Vater. Iskandar ist ein grosser, muskulöser Mann/Hengst mit schwarzem Fell. Sein rechter Flügel ist zerfetzt und auch sonst trägt er überall Narben – das Zeichen eines erfahrenen Kriegerfürsten. Er beobachtete uns mit argwöhnischen Augen und machte keinerlei Anstalten, die Abgesandten der Sturmhöhe zu begrüssen. Zaphira bat uns um etwas Geduld – ihr Vater spreche generell selten mit Vertretern anderer Völker. Stattdessen leistete uns ihr Bruder Amir Gesellschaft, der sich sehr interessiert an uns zeigte.
Er erzählte uns, dass die Gnolle in letzter Zeit eher ruhig waren. Allerdings hätten ihre Späher von Dämonen im Dorf berichtet. Der Anführer der Gnolle ist ein grosser weisser Gnoll namens Keksir Weissfell, ein Nekromant/Schamane.


Zum Essen wurde uns eine Iiram Frucht serviert – eine sehr leckere und offenbar aussergewöhnliche Delikatesse. Amir erzählte uns wehmütig, dass dies wohl für lange Zeit die letzte Ernte gewesen sei – die Früchte wachsen nämlich nur an einem Ort im Dschungel und dort sind vor kurzem gefährliche Echsen (Raptoren) aufgetaucht, welche die Ernte verunmöglichen.
Neben den Früchten gab es auch vergorene Faloo-Milch. Diese war allerdings deutlich stärker, als die Goblins es sich gewohnt waren und so waren Haseya und Risky nach kurzer Zeit betrunken und kicherten laut und schrill, wie Goblins das nun mal tun. Iskandar starrte sie missbilligend an. Ein offensichtlich amüsierter Amir bot an, die betrunkenen Goblins in eine Jurte zur Ausnüchterung zu bringen. Er packte die beiden, setzte sie kurzerhand auf seinen Rücken, und trabte davon – sehr zum Vergnügen der beiden Goblins, die fröhlich johlend aus dem Zelt ritten und «Hüü» johlten.
Haseya fiel auf, dass die Stimmung draussen nicht so ausgelassen war – offenbar herrschte im Lager generell Hunger und Mangel.

Yadira und Asturia blieben im Zelt und wurden nach einiger Zeit dem Fürsten vorgestellt. Sie überreichten ihm die eigens für diesen Zweck angefertigten Gastgeschenke – ein reich verzierter Speer und ein sehr schöner Dolch. Ein gutes Geschenk für einen Kriegerfürsten! Der Fürst ist eine sehr ehrfurchteinflössende Erscheinung und besonders Yadira schien sehr eingeschüchtert zu sein von seiner schroffen Art. Sie erzählten ihm, dass wir gekommen seien, um ein Bündnis zwischen der Sturmhöhe und den Vernequus zu schliessen. Iskandar schien nicht sonderlich überzeugt davon, wobei ihn unser Erfolg gegen den Dämon offenbar beeindruckt hatte. Bevor er ein Bündnis mit uns in Betracht ziehen würde, müssten wir uns erst als würdig erweisen.
Wir schlugen vor, dass wir ihnen die Iiram-Früchte besorgen könnten. Das schien ihm zu gefallen und er beschloss, uns am nächsten Tag mit einer kleinen Eskorte durch den Steinkreis in den Dschungel zu schicken.


Im Morgengrauen machten wir uns gemeinsam mit Amir, Amsam, Gastav und Zaphira auf den Weg.
Einige Vernequus-Schamanen stellten sich um den Steinkreis auf, um das Portal rituell zu öffnen. Offenbar nutzen die Vernequus eine Form der Elementarmagie. Offenbar beherrscht jeder Vernequus mindestens ein Element und nur wenn sie zusammenarbeiten, können sie das Portal öffnen. Die Reise durch das Portal fühlte sich äusserst speziell und verwirrend and. Besonders Raob, Haseyas Kampfeber, kam nicht wirklich damit klar und musste sich erstmal kräftig übergeben. Wir fanden uns mitten in einem Dschungel wieder, ebenfalls in einem Steinkreis. Und die ganze Vegetation war grün! Nicht rot / blau / violette, wie alles andere in Arcanor. Haseya und Risky kamen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Yadira fühlte sich hingegen sofort zu Hause. Gastav Ard’on, die linke Hand des Anführers, erklärte uns, dass drei von ihnen beim Portal zurücklbleiben würden, da wir sonst nicht mehr zurückkämen. Wir brachen gemeinsam mit Amir zum Iiram-Hain auf, ungefähr eine Tagesreise vom Portal entfernt.

Wir machten uns auf den beschwerlichen Weg durch den dichten Dschungel. Yadira freundete sich dabei mit einem kleinen blauen Vogel an, der sich an sie, bzw. ihre magische Robe kuschelte und sich offenbar von deren Magie ernährte. Wir schafften es, dem Vogel einen Deal vorzuschlagen - er hält Ausschau nach den Raptoren, dafür darf er weiterhin mit Yadiras Robe kuscheln.
Nach einiger Zeit entdeckte Yadira einen Baum, der sich bewegte und irgendwie humanoid aussah. Wir schlichen uns gekonnt vorbei. Haseya versuchte eine Fledermaus dazu zu überreden, die nervigen Moskitos von uns fern zu halten. Doch der Flughund spreizte seine bunten Schwingen und versuchte stattdessen die kleine Goblinschamanin zu hypnotisieren. Haseya liess sich nicht einlullen und sprach ein Machtwort, sodass das Tier seinerseits wie hypnotisiert schien und uns für einige Ziet tatsächlich die Mücken vom Leibe hielt, bis er konsterniert davon flog.

Yadiras Vogel verschwand im Gebüsch und setzt sich auf eine Statue. Dort kuschelte sich an etwas glitzerndes – ein Arkaniumkristall! Der Vogel wirkte fast schon high – es musste also viel Magie in diesem Stein liegen. Wir entfernten den Stein aus dem Kunstwerk der Runenriesen und nahmen ihn mit. Als wir die Umgebung erkundeten, fanden wir ein Skelett von einem Mann in Rüstung – offenbar jemand vom Imperium. Bei ihm fanden wir einen metallenen Behälter mit einer Karte des Gebiets und einigen Notizen. Wir verstehen zwar nicht alles, aber es sieht aus als gäbe es hier irgendwo eine Tempelstadt! Wir packen die Karte sorgfältig ein.
Plötzlich wurden wir von einer riesigen, hungrigen Venusfliegenfalle angegeriffen. Wir hackten sie schnell zu Kompost, wobei wir einen wieteren Arkaniumkristall fanden.

Kurz nach dem Kampf wird es langsam dunkel und wir beschliessen, ein Nachtlager aufzuschlagen. Während Asturias Wache kommen plötzlich viele Regenbogenfrösche auf uns zugehüpft. Es gelingt uns, sie zu vertreiben – doch Asturia ist mit einem in Kontakt gekommen und ist nun auf einer Art psychedelischem Trip vom Gift der Frösche. Haseya kann sie am Morgen aber davon heilen.

Am Früchtehain angekommen, werden wir nach kurzer Zeit von Raptoren angegriffen. Wir alle tragen Verletzungen davon, können die Raptoren aber schliesslich alle töten oder zumindest in die Flucht schlagen. Gemeinsam mit Amir können wir dann jedoch viele Früchte sammeln und machen uns mit insgesamt 60 Bulk Iiram-Früchten sowie einigen Stecklingen auf den Rückweg zum Steinkreis.

Die Verne'quus freuen sich sehr über die Früchte und sind bereit, ein Bündnis mit uns einzugehen. Wir können also künftig mit ihnen durch die Steinkreise reisen und auf ihre Unterstützung erzählen – wie natürlich auch umgekehrt.

Insgesamt haben wir auf diesem Abenteuer erbeutet:
4 Iiram-Früchte,
3 Iiram-Baum-Stecklinge
1 Karte zur Tempelstadt
2 Arkaniumkristalle