Als die Welt erschaffen wurde, hinterließen ihre Schöpferinnen und Schöpfer, kosmische Energie in allem, was sie kreierten. Ungenutzt durchströmt sie jeden Felsen, jeden Fluss und jedes Lebewesen. Alle Völker haben ihre eigene Entstehungsgeschichte, doch so ziemlich alle wurden von göttlichen oder zumindest gottgleichen Wesen erschaffen. Sie existierten schon in der Leere, am kosmischen Nullpunkt, dem, was war, bevor etwas war, und es gefiel ihnen, sich am Akt der Schöpfung zu versuchen.
Doch um diesen Prozess soll es nun nicht im Detail gehen, sondern um das schon erwähnte Nebenprodukt.
Die kosmische Energie wird heute als »Arkana« bezeichnet, und die Kunst, sie zu kanalisieren, ist bekannt als »Ars Arcanum«, oder schlicht »Magie«. Wer die Kunst der Magie beherrscht ist ein:e »Wirker:in«. Manche kommen mit einem natürlichen Gespür auf die Welt, andere erbitten göttlichen Beistand, oder studieren alte Formeln, um Macht zu erlangen. Die Arten, auf die Ars Magica ausgeübt werden kann, sind umfangreich.
Über die Jahre hat man die Arkana studiert, sie kategorisiert und sich redlich bemüht sie zu verstehen. Dabei unterteilte man sie entsprechend ihrem Ursprung in »arkane Magie«, »göttliche Magie«, und »urtümliche Magie« weiter noch in unterschiedliche Schulen oder auch Disziplinen, entsprechend der Effekte, die sie hervorrufen kann.