Glimmenstein ist eine kleine Stadt im Osten des Arnfelser Fürstenums Maarstein. Die Stadt liegt am Fuß bzw. am unteren Teil des Hanges eines aktiven Vulkans, der Zunderspitze. Die Geschichte von Glimmenstein reicht viele Jahrhunderte zurück. In der Stammeszeit von Arnfels war Glimmenstein ein Anlaufpunkt für die nomadischen Bewohner von Maarstein, ein Ort an dem die Nomadenstämme für kurze Zeit ausrasten und Vorräte aufstocken konnten. Eine permanente Siedlung ist Glimmenstein erst seit ungefähr 200 VS, als die Nomaden langsam sesshaft wurden. Heute wird es vom Grafengeschlecht der Raubergs regiert. Der derzeitige Graf ist Wilhem Rauberg.
Glimmenstein liegt an der Südseite der Zunderspitze. Nur am südlichsten Teil der Stadt ist sie wirklich eben. Je weiter man in den Norden der statt kommt desto steiler wird der Boden.
Die Zunderspitze ist, wie bei allen Städten in Maarstein, die am Fuße der Vulkane liegen, die Lebensader der Stadt und ein wichtiger kultureller Eckstein der dort lebenden Gemeinschaft. Der fruchtbare, aber recht steile und oft unwegsame Boden am Hang der Zunderspitze ist die Lebensgrundlage für die Bauern in Glimmenstein, die an den steilen Felshängen Gemüse und Wein anbauen. Die Ebenen vor Glimmenstein sind teilweise für Ackerbau geeignet, jedoch sind sie Großteils felsig und nicht urbar, wie der Rest des Fürstentums und werden eher für Tierhaltung benützt, wie zum Beispiel für Ziegen, die mit recht wenig Nahrung auskommen.
Die Zunderspitze und dessen feurige Natur hatte seit jeher einen großen Einfluss auf die Bewohner der Region. Als vulkanisch aktivster Vulkan von Arnfels speit er regelmäßig Feuer und es steigt stets Rauch von seiner Spitze auf. Es gibt viele Geschichten und Überlieferungen in Glimmenstein die aus der Zeit vor dem Bau des Unknown-Klosters auf der Zunderspitze stammen und von Feuergeistern und flammenden Monstern berichten, die früher die Stadt heimgesucht haben. Mit dem Bau des Klosters haben diese Berichte jedoch aufgehört. Für die einheimischen bedeutet das gerne, dass die Mönche ihren feurigen Berg gezähmt haben, weswegen die Mönche in Glimmenstein sehr wertgeschätzt werden. Bis heute ist der „Glimmensteiner Feuerteufel“ das Wappentier der Stadt und des Adelshauses von Glimmenstein. Die Bewohner von Glimmenstein sind sehr stolz auf das Kloster am Gipfel des Vulkans und heißen die Mönche in ihrer Stadt stets willkommen und versorgen sie mit Vorräten. Auch besitzt die Stadt einen Graben, der die Stadt umschließt. Dieser dient zum einen vor Angreifern und zum anderen vor heißer Lava, sollte es zu einem großen Ausbruch kommen. Seitdem die Mönche jedoch da sind, kam es zu keinem großen Ausbruch mehr, bei dem die Bewohner hinter dem Graben Schutz suchen mussten.
Wie in den meisten Städten in Maarstein wird in Glimmenstein die Pferdetradition hochgehalten. Viele Bewohner besitzen eigene Pferde und es gibt sogar einen eigenen Pferdezuchtbetrieb in der Stadt, der das Königreich mit stolzen Maarsteiner Rossen versorgt. Weitere traditionelle Betriebe von Glimmenstein sind zum einen die beiden Schmiedebetriebe Rotboden und Ascher sowie die Vulkanbodenbäckerei Esthen. Die sowohl die Rotbodenschmiede als auch die Ascherschmiede sind beide alteingesessene Schmieden, die sich die Hitze der Zunderspitze zu Nutze machen und herausragende Gegenstände schmieden. Es herrscht eine gewisse Rivalität zwischen den beiden Schmiedefamilien, was sich jedoch nur darin äußert, dass sich beide Schmieden bei ihren hergestellten Waren übertrumpfen wollen und als die beste Schmiede in Glimmenstein bekannt sein wollen. Die Vulkanbodenbäckerei Esther bäckt seit Jahrhunderten allerlei Brot und Gebäck auf die alte Art der Nomaden: der Teig wird im sehr heißen Vulkanboden vergraben, bis sie gut durchgebacken wurden. Dies führt zu einem einzigartigen Geschmack, den man nur in Maarsteiner Vulkanbodenbäckereien findet, da es gern heißt, dass das Brot somit etwas feurige Energie des Fürstentums aufnimmt.
Nicht nur die Handwerksbetriebe nutzen die Wärme des Vulkans für sich, sondern auch viele Häuser der Einheimischen, insbesondere jene die am Hang des Vulkans leben, wärmen ihre Häuser oder Kochen ihr Essen mit der Hitze der Erde.
Nennenswerte Bezirke/Stadtteile:
- Steilhang
Der Steilhang wird der Stadtteil im Norden von Glimmenstein genannt. Wie der Name vermuten lässt, wurden hier die Häuser in bzw. am Steilhang des Vulkans gebaut. Viele der Landwirte, die die Felder an den Hängen der Zunderspitze bewirtschaften leben hier. Die Vulkanbodenbäckerei Esthen befindet sich ebenfalls hier.
- Rauberg-Viertel
Das Rauberg-Viertel ist das Viertel am Fuß der Zunderspitze. Hier befindet sich der Bergfried des Grafen, die Kaserne der Reichswache, die Tempel sowie der Hauptplatz von Glimmenstein. Im Rauberg-Viertel weichen die etwas kleineren Häuser der Arbeiter den etwas größeren Anwesen und Villen der bessergestellten Bevölkerung von Glimmenstein. Das Rauberg-Viertel ist das kleinste von allen vier Stadtteilen.
- West-Glimmen
West-Glimmen befindet sich am westlichen Ende der Stadt und grenzt an das Rauberg-Viertel im Nordosten und an Ost-Glimmen im Osten an. In West-Glimmen befindet sich der Pferdezuchtbetrieb von Frandolf Ottenurf sowie die Rotbodenschmiede. Arbeiter und Ziegenbauern leben hauptsächlich in West-Glimmen.
- Ost-Glimmen
Ost-Glimmen grenzt im Westen an West-Glimmen und im Nordwesten an das Rauberg-Viertel. Ost-Glimmen ist ähnlich wie West-Glimmen ein Stadtteil in dem eher die einfachere Bevölkerung wie Viehbauern oder Handwerker leben. In Ost-Glimmen befindet sich die Ascherschmiede sowie das Glutrot-Weingut.
Nennenswerte Gebäude
- Burg Rauberg (Rauberg-Viertel)
Burg Rauberg ist die Burg bzw. der Bergfried des Grafen und der Familie Rauberg in Glimmenstein. Sie liegt am Fuß der Zunderspitze und von hier aus regiert und verwaltet Graf Wilhelm Rauberg die Stadt. Die Burg ist von einer großen Steinmauer umgeben und hat zwei befestigte Innenhöfe.
- Glimmenstein-Kaserne (Rauberg-Viertel)
Die Glimmenstein-Kaserne befindet sich direkt neben Burg Rauberg und ist der Sitz der Reichswache in Glimmstein. Wir sind die Wachen während ihres Dienstes untergebracht und hier befinden sich auch die Kerker der Stadt.
- Feuerheim (Tempel des Lichtbringers) (Rauberg-Viertel)
Feuerheim ist der örtliche Tempel von Eonos und befindet sich am Feuerteufel-Platz. Hier können Gläubige Gebete und Opfergaben dem Gott der Landwirtschaft und der Sonne entgegenbringen. Hohe Priester Gambert Sappelt leitet den Tempel.
- Schmiedefeuer-Tempel (Tempel des Steinhammers)
(Rauberg-Viertel)
Der Schmiedefeuer-Tempel befindet sich am südlichen Teil des Rauberg-Viertels, an dem es sich mit West- und Ost-Glimmen überschneidet. Ähnlich wie Feuerheim, ist es eine Glaubensstätte für Anhänger von Lerodin. Hohe Priester Petra Erber leitet den Tempel.
- Feuerteufel-Platz (Rauberg-Viertel)
Der Feuerteufel-Platz befindet sich im Herzen der Stadt im Rauberg-Viertel. Hier finden regelmäßig Markttage statt und Geschäfte, Betriebe und ein Gasthaus befinden sich an diesem Platz. In der Mitte des Platzes steht eine Feuerspeiende Statue des Glimmensteiner Feuerteufels.
- Dewenruf Handelsbetrieb (Rauberg-Viertel)
Der Dewenruf Handelsbetrieb befindet sich am Feuerteufel-Platz und ist die einzige Anlaufstellte für Handel in Glimmenstein. Thomas Dewenruf Dewenruf handelt hier mit anderen Städten und Fürstentümern und versorgt die Stadt mit notwendigen Gütern von Nah und Fern.
- Gasthaus „Zum Feurigen Mönch“ (Rauberg-Viertel)
Das Gasthaus wird vom Mensch Halmann Kopfig betrieben und ist ein hochpreisiges Gasthaus für reiche Kaufleute und Adelige die in Glimmenstein zu Besuch sind. Es befindet sich am Feuerteufel-Platz. Es besitzt warme Thermalbäder über einer kleinen heißen Quelle.
- Vulkanbodenbäckerei Esthen (Steilhang)
Der alte Traditionsbetrieb der Vulkanbodenbäckerei Esthen befindet sich am Steilhang und wird von Brigitte Esthen geführt. Hier kann man allerhand Brot und Gebäck aus dem Vulkanbodenofen kaufen und den einzigartigen Glimmenstein-Geschmack testen.
- Pferdezucht Ottenurf (West-Glimmen)
Der Pferdezuchtbetrieb Ottenurf befindet sich am westlichen Rand von West-Glimmen. Hier züchtet und verkauft Frandolf Ottenurf reinblütige Maarsteiner Rosse an Einheimische und Interessenten von außen. Auch Reitstunden bietet er an.
- Rotbodenschmiede (West-Glimmen)
Die Rotbodenschmiede befindet sich im Osten von West-Glimmen. Beonthor Rotboden ist der aktuelle Schmiedemeister und stellt hier Werkzeuge für die Stadt, sowie ein paar Waffen und Rüstungen von hoher Qualität in seiner unterirdischen Rotbodenschmiede her.
- Gasthaus „Zum Heißen Boden“ (West-Glimmen)
Das Gasthaus wird von Navenna Jammling betrieben und befindet sich in West-Glimmen. Hier können Einheimische und Reisende Speisen, Trank und Zimmer zu einem anständigen Preis erhalten. In der Mitte des Hauptsaals befindet sich eine große Feuerstelle auf der gekocht wird und Fleisch am Spieß gebraten wird.
- Feuertrunk-Taverne (West-Glimmen)
Die Feuertrunk-Taverne ist ein beliebter Ort für Einheimische und Ortskundige um sich billig zu Betrinken. Marmur Pontas Senior verkauft hier, mit der Hilfe seines Sohnes Marmur Pontas Junior billiges Bier, schlechten Wein und eine Menge Feuerwasser zu einem geringen Preis.
- Ascherschmiede (Ost-Glimmen)
Die Ascherschmiede befindet sich Westen von Ost-Glimmen. Sandor Ascher ist aktueller Schmiedemeister und schmiedet an seiner großen Freiluft-Schmiede hier Werkzeuge, Waffen und Rüstungen für Einheimische und interessierte Reisende.
- Glutrot-Weingut und Taverne (Ost-Glimmen)
Das Glutrot-Weingut und die Glutrot-Taverne befinden sich beide in Ost-Glimmen. Das Glutrot-Weingut ist der größte Winzerbetrieb der Stadt und Georg Hohentanner keltert hier seinen exzellenten Wein, den seine Frau Ludmilla dann in der angrenzenden Taverne verkauft und ausschenkt.