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Tiefquell

Tiefquell ist eine relativ kleine Provinzstadt im südwestlichen Maarstein. Es ist ein kleiner Handelsort an der Kreuzung zwischen der Südstraße, der Kaskadenstraße und der Straße gen Nordosten, Richtung Hilverburg. Regiert wird es von Graf Ewald Hostrich. Tiefquell liegt an einer Thermalquelle, welche im örtlichen Badehaus für heiße Bäder genutzt werden. Trotz des schlechten Bodens von Maarstein, kann in Tiefquell noch recht gut Landwirtschaft betrieben werden, da das Dorf am Rande des Fürstentums liegt.

Tiefquell lebt hauptsächlich von den Händlern die durch die Stadt kommen um ihre Waren in andere Orte des Königreiches zu transportieren. Aber auch die Landwirtschaft ist ein wichtiges wirtschaftliches Standbein der Stadt.

Tiefquell beherbergt drei alteingesessene Familien, die, so sagt man, so alt sind wie Tiefquell selbst. Die Familien Kebelsböck, Ashalin und Grundacker genießen großes Ansehen und haben auch einen gewissen Einfluss in der Stadt. Die Familie Ashalin ist die einzige, die es über die Jahre in den Steinbezirk geschafft hat. Die Ashalins sind dafür bekannt, sich gerne mit ihrer Abstammung und elfischem Blut zu brüsken, dass angeblich durch ihre Adern fließe.

Vor wenigen Jahren hat sich eine neue Gruppe von Kriminellen namens „Messing Vipern“ in Tiefquell eingenistet, die die örtlichen Geschäfte erpressen, Schwarzmarkthandel betreiben und mit ihren kriminellen Machenschaften die Stadt terrorisieren.

Drei Straßen führen aus Tiefquell: die Südstraße im Osten, die Kaskadenstraße im Südwesten und die Straße nach Hilverburg im Nordosten.

 

Nennenswerte Bezirke/Stadtteile:

  • Steinbezirk
    Der Steinbezirk liegt im Nordwesten der Stadt. Er ist von einer Steinmauer umgeben und markiert den Wohnort der besser betuchten und Adeligen die in der Stadt leben. Im Steinbezirk liegt auch Burg Tiefquell, die kleine Burg in der das Adelshaus Hostrich lebt und von wo aus der Graf regiert. Feinere Geschäfte und Handwerker und Unterkünfte sind dort zu finden.

  • Hostrich-Platz
    Der Hostrich-Platz beschreibt den großen Stadtplatz im Zentrum von Tiefquell. Es ist der Hotspot der Stadt und viele Gasthäuser und Geschäfte sind um den Hostrich-Platz angesiedelt. Auch die örtliche Kirche, die der Schwarzen Herrin geweiht ist, befindet sich am Hostrich-Platz.

  • Feldbezirk
    Als Feldbezirk wird der östliche Stadtteil bezeichnet, in dem die Südstraße aus Tiefquell hinausführt. Eine große Anzahl an Bauern und Landwirtin, die hier leben, hat dem Feldbezirk seinen Namen eingebracht. Auch die meisten der Felder in der Nähe von Tiefquell liegen außerhalb der Stadt vor dem Feldbezirk. Hier leben eher einfachere Menschen und das spiegelt sich auch an den Gebäuden und Geschäften wider.


Nennenswerte Gebäude:

  • Burg Tiefquell
    Burg Tiefquell bildet den Sitz des Hostrich-Geschlechts und befindet sich im Steinbezirk. Die Burg ist von einem kleinen Wassergraben umgeben und per Zugbrücke erreichbar. Eigentlich eine unscheinbare und eher unwichtige Burg, ist das einzige nennenswerte Merkmal die umfangreiche Privatbibliothek des sehr belesenen und manchmal auch als bibliophil bezeichneten Graf Ewald Hostrich. Oft nur die „Hostrich-Bibliothek“ genannt musste um einen Turm erweitert werden, da der ursprünglich eingeplante Platz nicht mehr ausreichte um alle Bücher in einer geordneten Weise unterzubringen.

  • Tempel der Schwarzen Herrin
    Die Kirche von Tiefquell ist eine eher schlichte, mittelgroße Kirche, die am nördlichen Ende des Hostrich-Platzes liegt und bereits mehrere Jahrhunderte alt ist. Für Anhänger der Schwarzen Herrin ein beliebtes Wallfahrtsziel, begeistert sie Gläubige vor allem mit der Götterstatue der Schwarzen Herrin vor dem mittleren Kirchenschiff und den beeindruckten und kunstvollen Kirchenfenstern über dem Altar. Die Statue ist aus Marmor gehauen und zeigt die Schwarze Herrin in ein langes Kleid gehüllt und offenen Armen. Das Fenster zeigt ein Glasmosaik und lässt es so aussehen als würde sie auf die Glaubensgemeinschaft und den Altar hinabblicken.

  • Badehaus „Sanfter Tropfen“
    Der „Sanfte Tropfen“ ist ein Badehaus im südlichen Teil der Stadt und ist für einfache Bürger und auch ärmere Gäste gedacht. Für wenig Geld können hier Gäste ein heißes Bad in den natürlichen Thermalquellen von Tiefquell nehmen. Eine Geschlechtertrennung der Gäste findet nicht statt.

  • Silbertraum Therme
    Die Silbertraum Therme ist ein Badehaus im Steinbezirk und richtet sich an ein feineres Publikum. Während man im „Sanften Tropfen“ in natürliche Becken steigt, wird in der Silbertraum Therme das Wasser in Becken im Gebäudeinneren umgeleitet und die Geschlechter werden aufgetrennt. Neben den größeren Becken für viele Personen, hat man hier auch die Möglichkeit sich eigene kleine private Becken ohne Geschlechtertrennung zu mieten oder sich in speziellen Räumen massieren zu lassen. Auch werden Getränke und Essen zum Bad gereicht.

  • Bäckerei Kaller
    Die Bäckerei der Familie Kaller ist ein traditionsbetrieb und liegt in einer Nebenstraße des Hostrich-Platzes. Die Bäckerei ist für dessen ausgezeichnetes Brot und Gebäck bekannt, das so gut ist, dass auch Adelige aus dem Steinbezirk dort einkaufen gehen. Die jüngste Tochter der Familie Kaller hat vor Kurzem auch begonnen Süßwaren als Nebenangebot zu verkaufen.
  • Gefängnis und Quartier der Reichswache
    Das Gefängnis und Quartier der Reichswache liegt gleich außerhalb des Einganges zum Steinbezirk. Hier sind die Reichswachen der Stadt untergebracht und hier werden auch die Verbrecher der Stadt festgehalten.

  • Gasthaus „Zum Schwankenden Wachmann“
    „Zum Schwankenden Wachmann“ ist ein herabgekommenes Gasthaus im Feldbezirk. Wer billigen Betten und billigen Alkohol haben möchte kommt hierher. Unter den besser gestellten Bürgern der Stadt ist es als Sammelort des Abschaums, Nichtsnutze und Proleten verschrien.

  • Gasthaus „Heiße Quelle“
    Die „Heiße Quelle“ ist ein Gasthaus am Hostrich-Platz und gilt als eine vernünftige Mittelklasse-Unterkunft. Personen jeder Art und Stellung sind dort Willkommen und es gilt als gesellschaftlicher Treffpunkt an dem immer was los ist.

  • Erlengut Gasthaus
    Das Erlengut Gasthaus liegt im Steinbezirk und ist ein Gasthaus für reichere Bürger und Adelige. Für einen stolzen Preis, werden einem hier feine Speisen, Getränke und elegante Zimmer geboten.

  • Tiefquells Handelshaus
    „Tiefquells Handelshaus“ ist ein Gemischtwaren laden am östlichen Ende des Hostrich-Platzes. Für viele Bürger der Stadt ist es der erste Anlaufplatz, falls man auf der Suche nach etwas ist.

  • Geschäft „Goldener Zeitvertreib“
    Der „Goldene Zeitvertreib“ ist ein feiner Buchhandel und umfangreiches Schreibwarengeschäft im Steinbezirk. Bücherliebhaber, Künstler und Schriftsteller werden hier alles finden was sie sich wünschen können. Man sagt, der Graf allein kaufe dort so viel ein um die Jahreskosten des Geschäftes zu decken.

  • Schmiede der Gebrüder Bolzer
    Die Schmiede der Bolzer-Brüder liegt am nordwestlichen Ende des Feldbezirks und versorgt den ihn und einen großen Teil des Restes von Tiefquell mit ihren Waffen und Werkzeugen. Die Brüder sind für ihre Großzügigkeit bekannt und nehmen oft auch andere Arten der Entlohnung entgegen außer Gold, damit auch die ärmeren Leute aus dem Feldbezirk ihre dringend benötigten Werkzeuge bekommen.

  • Meister Lazaros Waffen und Rüstungen
    Meister Lazaro verkauft seine meisterhaften und verzierten Waffen und Rüstungen im Steinbezirk. Fast jeder dort habe seine Waffen und Rüstungen von ihm und auch die Familie des Grafen ist regelmäßiger Kunde.

  • Konrads Kuriose Kuriositäten und Krimskrams
    In einer Nebengasse am südlichen Ende des Hostrich-Platzes liegt „Konrads Kuriose Kuriositäten und Krimskrams“. Der Besitzer Konrad ist dafür bekannt alles Mögliche an eigenartigen, mysteriösen, schauerlichen oder schlichtweg verrückten Dinge oder Gerätschaften zu verkaufen und ist ein beliebtes Ziel für Durchreisende mit etwas zu viel Geld.
  • Tuileries - Schuhe und Stiefel
    Schuster Mormir Tuileries verkauft in seinem Geschäft im Steinbezirk allerhand feinstes Schuhwerk.

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