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Allentrenk

Im Norden des Fürstentum Ostgram des Königreichs Arnfels, liegt Allentrenk an der Brach. Diese kleine Stadt wurde in und um einen gewaltigen, 100 Meter hohen Baum, dem Altstamm, gebaut. Dessen Wurzeln ziehen sich durch die ganze Stadt und dienen zum Teil als Brücken über die Brach, aber auch als Lebensgrundlage für Moosfarmer, die das Moos und die Pilze an den Wurzeln ernten. Besagte Wurzeln wurden beinahe nahtlos in die Stadt integriert. Gebäude wurden um, in und auf den Wurzeln errichtet und auch der Altstamm selbst wird genutzt. Burg Altstamm sowie das Haus der Erkenntnis und die Stadtwache befinden sich direkt in den Gewölben, die in den gewaltigen Baum eingearbeitet wurden. Regiert wird Allentrenk von Burg Altstamm aus von Graf Frederik Oldorf.

Die Lebensader Allentrenks ist in erster Linie die Brach, der Fluss der aus südlicher Richtung durch die Stadt fließt und im Norden in die Golpau mündet. In und um Allentrenk ist die Brach am breitesten und am seichtesten, und reich an Flusskrebsen, Krabben und Fischen. Deshalb ist Allentrenk auch als Fischer- oder Krabbenstadt bekannt, da die Fischerei eine große Tradition und Bedeutung hat.

Die Tradition spiegelt sich nicht nur in den Namen der Viertel der Stadt, wie dem Krabbenmarkt, wider, sondern hat Allentrenk auch zahlreiche kulinarische Spezialitäten und Gerichte, die auf den Fang aus der Brach beruhen. Eine besondere örtliche Delikatesse ist die Trinkkrebs, auch Llogor genannt. Die Innereien der Llogor sind sehr flüssig und wohlschmeckend. Je nachdem womit die Krebse zu Lebzeiten gefüttert wurden, schmecken deren Innereien anders. Sie werden in der Regel mit der Hand aufgebrochen und können direkt aus dem Schwanz des Krebses getrunken werden. Besonders beliebt sind die Geschmacksrichtungen Zimt, Apfel und Zitrone. Kocht man einen Llogor zuvor ab, werden die Innereien zu einem Brei, der gerne mit Salz, Butter, einem Spritzer Essig und einem Stück Brot gegessen wird.

Neben Llogor-Krebsen, ist die Fauna Allentrenks auch bekannt für dessen Riesenkrabben. Neben deren köstlichen Fleisch für Festmahle, werden diese auch für den Transport von Waren und Personen entlang der Brach in der Stadt benützt. Natürlich kann man nicht über Krabben in Allentrenk sprechen, ohne das Krabbenvolk zu erwähnen. Diese simplen, aber dennoch intelligenten, krabbenähnlichen Wesen leben normalerweise in kleinen Gemeinschaften entlang der Brach in der Umgebung von Allentrenk. Ein paar von ihnen entscheiden sich aber für ein Leben in der Stadt und arbeiten manchmal für die Transportdienste. Sie sind meist im ärmeren Teil der Stadt, Trübwasser, aufzufinden und gelten für manche Bewohner Allentrenks als Bewohner zweiter Klasse und leiden oft unter Diskriminierung.

 

Nennenswerte Bezirke/Stadtteile:

  • Krebsmarkt
    Der Krebsmarkt ist der Stadtteil im Nordwesten von Allentrenk. Er ist der am meisten besuchte Bezirk der Stadt. Der Krebsmarkt ist für dessen großen und namensgebenden Krebs- und Fischmarkt bekannt, der sich durch den ganzen Stadtteil zieht und rund um die Uhr geöffnet hat. Fisch- und Meeresfrüchteliebhaber kommen hier auf ihre Kosten. Neben Fische, Krabben und Flusskrebse kann man hier auch Muscheln und alle möglichen Street-Food-Stände finden, die diese Fische auf der Straße zubereiten. Franz‘ Fische und Flusskrebse
    gilt als der größte und bekannteste Fischstand am Krebsmarkt.   

  • Wurzelheim
    Wurzelheim ist der Stadtteil im Nordosten der Stadt. Er ist die Heimat der oberen Bürgerschicht und des Adels. Wurzelheim hat seinen Namen, da hier besonders viele und besonders dicke Wurzeln des Altstamms auf der Oberfläche verlaufen. Dies sorgt für eine einzigartige und beinahe mystische Ästhetik des Bezirkes. An der Nordostseite des Altstammes, auf der anderen Uferseite der Brach in Wurzelheim, liegt das Stadtarchiv und die Stadtbibliothek, die von den Priestern des Ewigen Suchers verwaltet und beaufsichtigt wird.

  • Trübwasser
    Trübwasser ist der westliche Stadtteil der Stadt. Er gilt als der ärmste Bezirk der Stadt, in dem arme Fischer, Moosfarmer und das Krabbenvolk lebt. Kleinkriminalität ist hier weit verbreitet. Er ist der Stadtteil mit den wenigsten Wurzeln.

  • Seichtufer
    Seichtufer ist der südöstliche Stadtteil von Allentrenk. Auch inoffiziell der „Fischerbezirk“ genannt, ist hier das Zentrum der Fischerei der Stadt. Viele Bewohner hier leben direkt oder indirekt vom Krebs- und Fischfang in der Brach. Dementsprechend ist hier die Fischergilde untergebracht sowie Allentrenks renommiertester Fischerladen, Günther’s Haken und Heringe.

 

Nennenswerte Gebäude:

  • Burg Altstamm (Altstamm)
    Burg Altstamm ist der Bergfried inmitten des großen Baumes im Herzen von Allentrenk, der Altstamm. Die Festung, die sich durch das mächtige Wurzelwerk, die Rinde und das innere des Baumes zieht, stellt den Sitz des Grafen Frederik Oldorf dar.

  • Wurzelplatz (Altstamm)
    Der Wurzelplatz ist der große Platz an der Südseite des Altstammes. Hier werden Feste, Hinrichtungen und Versammlungen abgehalten. Stadtschreier versorgen hier die Bevölkerung mit den neuesten Informationen.

  • Haus der Erkenntnis (Altstamm)
    Das Haus der Erkenntnis ist ein Tempel von Thalor, dem Ewigen Sucher, und befindet sich an der Ostseite des Altstammes. Die Priester dort teilen ihr Wissen gerne mit allen Gläubigen, die sie besuchen kommen.

  • Stadtbibliothek und -archiv (Wurzelheim)
    Die Stadtbibliothek bzw. das Stadtarchiv wird ebenfalls von den Priestern von Thalor betrieben. Hier können Bürger Bücher lesen, Wissen nachschlagen oder alte Dokumente durchforsten. Außerdem dient sie als Wissensspeicher und Bewahrungsort von Geschichte.

  • Stadtwache/Gefängnis (Altstamm)
    Die Stadtwache von Allentrenk befindet bei Burg Alstamm, ebenfalls im großen Altstamm, an der Nordseite. Hier sind die Reichswachen untergebracht und hier werden einige der Verbrecher eingekerkert. Hauptmann der Stadtwache ist Zarabar Kornbaum.

  • Fischergilde (Seichtufer)
    Das Hauptquartier der Fischergilde befindet sich in Seichtufer. Von hier aus werden die Interessen der Fischer von Allentrenk vertreten. Anführer und oberster Vertreter der Gilde ist Timan Ichgenstein.

  • Günther’s Haken und Heringe (Seichtufer)
    Günther Borkenreif verkauft in diesem renommierten Fischereigeschäft alles was das Herz eines Fischers benötigt: Angeln, Haken, Köder, Netze, Boote, Stiefel oder sonstige Ausrüstung.

  • Kingler’s Krabben-Transporte
    Der Krabben-Transport-Betrieb von Kronalf Kingler hat mehrere Transportstellen entlang der Brach, mit denen er Waren und Personen durch die Stadt, auf dem Rücken riesiger Krabben oder Krabbenvolk, transportiert. Kingler arbeitet oft auch selbst als Fährmann bei den Transportstellen.

  • Schmieden
    • Hartwurzel Schmiede (Wurzelheim)
      Ignaz Hartwurzel schmiedet hier feinste Metallerzeugnisse aus Zwergenstahl und Wurzelholz.
    • Eichenbart’s Schmiedeeisen (Seichtufer)
      Der alteingesessene Zwergenschmied aus Kherturol, Fargrim „Eichenbart“ Lutgerr schmiedet hier seit über hundert Waren nach Zwergenart.
    • Langdorf Schmiede (Trübwasser)
      Justus Langdorf schmiedet hier Werkzeuge und ein paar Waffen für die Bewohner von Trübwasser.

  • Händler
    • Franz‘ Fische und Flusskrebse
      Franz Mirbach-Braun verkauft an seinem Warenstand am Krabbenmarkt feinsten Fisch, Flusskrebse, Krabben, Wurzelmoos und -Pilze sowie Flussmuscheln. Er gilt als liebenswerte Legende in der Stadt und vergibt gerne gratis Kostproben.

    • Sigurn’s Street-Food (Krebsmarkt, Trübwasser, Seichtufer)
      Halb-Elfin Sigurn Gavalith führt eine Street-Food-Kette in Allentrenk, „Sigurn’s Street Food“. Sie verkaufen alle möglichen örtliche Gerichte und Spezialitäten, lecker zubereitet, an kleinen Ständen oder in kleinen Wägen am Straßenrand. Sigurn’s gilt als Allentrenk-Klassiker und fast Traditionsbetrieb.

    • Rovolfs Laden (Trübwasser)
      Rovolf Parborn verkauft einfache Waren für die Bevölkerung von Trübwasser.

    • Elfriedes Exotische Einfuhrwaren (Wurzelheim)
      Elfriede Wallersbach verkauft importierte Waren und Erzeugnisse in diesem hochpreisigen Geschäft in Wurzelheim.

    • Vaxos‘ Warenhandel (Seichtufer)
      Vaxos Sarendis kauft und verkauft allerhand Waren in diesem Handelskontor.

  • Gasthäuser/Tavernen
    • Ölpichter Bierschenke (Krebsmarkt)
      Eberhardt Ölpicht betreibt dieses kleine Beisl an einer Straße am Krebsmarkt. Eher ein kleiner Stand, wird das Geschäft nur von ein paar dicken Vorhängen von der Straße abgeschirmt und bietet eine Sitzreihe vorm Tresen, hinter dem Eberhardt in seinem Wok und Suppentopf essen kocht und billigen, aber guten, Alkohol ausschenkt. Er ist besonders bekannt für seine Nudelsuppen und sein einzigartiges alkoholisches (aber auch in alkoholfreier Variante verfügbares) Hausgetränk: das Bier „Ölpichter“. Dieses leicht magische Bier wird unter anderem aus Wurzelmoos gebraut, ist bernsteinfarben, schmeckt etwas malzig und bringt deine Augen zum Leuchten (zusätzlich erhält man 1d4 Temporary Hit Points).

    • Gasthaus „Zur Gewundenen Wurzel“ (Wurzelheim)
      Dieses hochpreisige, feine Gasthaus bietet Zimmer für Adelige und Gutverdiener an. Es ist inmitten einer großen, gewundenen Wurzel gebaut. Es wird betrieben von der Elfin Eliza Levisia.

    • Gasthaus „Zum Frischen Fischer“ (Seichtufer)
      Dieses Gasthaus liegt am Ufer der Brach und dient als beliebte Ruhestätte für Fischer. In diesem günstigen bis Mittelklasse Gasthaus kann man gute Zimmer zu einem angemessenen Preis bei Daron Juniper mieten.

    • Gasthaus „Zum Leuchtenden Llogor“ (Trübwasser)
      Vor diesem Gasthaus für die einfache Bevölkerung hängt ein „ausgestopfter“, besonders großer Llogor, der von innen beleuchtet wird und als Laterne dient. Hier können Reisende für wenig Geld spärlich eingerichtete Zimmer und simples Essen genießen. Es wird betrieben von Ulf Yrmingrab.

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