An der Ostküste des Kontinents Khorvir, in den Steinschädel-Hügeln, liegt Pancor, eine Stratokratie in der das Militär mit eiserner Faust über dessen Einwohner regiert und fast alle Aspekte des Lebens kontrolliert. An der Grenze zu den Biestlanden liegend, herrscht in Pancor ein beinahe andauernder Kriegszustand, in dem die hoch aufgerüstete Armee die Grenzen vor einfallenden Barbaren und Monstern schützt. Im Inland wird die Ordnung von der Militärpolizei aber auch der staatlichen Geheimpolizei aufrechterhalten, die alle Unruhestifter, Revoluzzer, Feinde des Staates oder andere unerwünschte Personengruppen auf die eine oder andere Art zum Schweigen bringt.
Regierung
Pancor wird vom „Oberbefehlshaber“ oder „Obersten Anführer“ regiert, der zugleich Oberhaupt des Staates und aller Streitkräfte von Pancor ist. Er regiert allein und unangefochten. Ihm Unterstellt ist der Generalstab, ein Rat aus den fünf Generälen des Landes, die allesamt die Leiter eines der fünf Zweige des pancoranischen Militärs sind. Der Oberbefehlshaber wird auf Lebenszeit oder bis zu dessen Rücktritt aus den Reihen des Generalstabs gewählt, der unter sich den nächsten Obersten Anführer bestimmt.
In Pancor gibt es keine Unterteilung zwischen Regierung, Militär und all dessen Behörden und Organisationen. Das Militär in Pancor ist das Zentrum der Gesellschaft und nicht einfach nur dessen Streitkräfte und umfasst auch weitere öffentliche Dienste und Tätigkeiten. Die Regierung und das Militär sind ein und dasselbe. Jedes öffentliche Amt ist gleichzeitig eine militärische Funktion mit Dienstgrad. Das Militär regiert das Land und bestimmt alle Gesetze und Aspekte im Staat. Der pancoranische Verwaltungsapparat ist nach einer strikten Hierarchie gegliedert, die vom einfachen Rekruten bis zum Oberbefehlshaber geht. Wird ein Platz frei, entscheiden Vorgesetzte und/oder Gleichrangige wer den frei gewordenen Platz in der Hierarchie einnimmt und somit aufsteigt und befördert wird. Dabei wird vor allem die beste und geeignetste Person bestimmt. Mit Beziehungen und purem Talent kommt man auf der Karriereleiter in Pancor nicht weit. Kompetenz und vor allem Resultate zählen.
Das Militär wird in fünf Zweige aufgeteilt:
- Nationale Armee von Pancor
- Pancoranische Kriegsmarine
- Nationale Ordnungskorps
- Nationale Kommandantur für Instandhaltung und Infrastruktur
- Staatliche Verwaltungsdivision
Die Nationale Armee von Pancor umfasst alle Bodenstreitkräfte von Pancor. Infanterie, Kavallerie und Kriegsmaschinen fallen in ihren Zuständigkeitsbereich. Die Armee ist in weitere kleinere Truppenverbände unterteilt, die nach Funktion und Einsatzgebiet aufgeteilt werden. Auch Strafbataillone, die aus Verbrechern und Verrätern bestehen, die zum Tod an der Front verurteilt wurden, stehen unter dem Kommando der Nationalen Armee. Es führt die Kriege von Pancor zu Lande und schützt dessen Grenzen, insbesondere vor einfallenden Monstern und Barbaren aus den Biestlanden. Ein besonderer Truppenverband der Nationalen Armee sind die Eisernen Wächter. Elitesoldaten, die ihre Mitglieder nur aus den höchst dekorierten Veteranen rekrutieren. Zu ihren Aufgaben zählt es die Straßen im Land sicher und frei von Monster und Banditen zu halten und sie bilden auch die Leibgarde des Obersten Anführers. In Ausnahmefällen werden sie in die Schlacht geschickt um die Wende in harten Kämpfen zu bringen. Ein weiterer berüchtigter Truppenverband sind die Novosi Waldläufer. Begnadete Bogenschützen, die Verbrecher und Monster in den Hügeln des Landes mit tödlicher Effizienz jagen.
Die Pancoranische Kriegsmarine umfasst alle Flottenverbände von Pancor. Sie trägt Kämpfe und Scharmützel auf hoher See aus und schützt Küsten sowie Handelsrouten in den Gewässern in pancorischer Hand oder dessen Verbündeten.
Das Nationale Ordnungskorps ist die Militärpolizei von Pancor, die sich um alle Verbrechen kümmert die nicht die nationale Sicherheit, politische Verbrechen, Verrat am Staat oder dessen Ideologien betreffen. Das Ordnungskorps ist eine Militärpolizei, stellt aber auch gleichzeitig die Ordnungshüter für die zivile Bevölkerung außerhalb des militärischen Verwaltungsapparates dar. In dieser Hinsicht findet keine Trennung statt. Eine Polizeiorganisation bildet die Exekutive für ALLE Bereiche des Landes, zivil oder nicht. Zum Ordnungskorps gehören auch Ermittler, die mit der Verbrechensaufklärung betraut werden.
Die Nationale Kommandantur für Instandhaltung und Infrastruktur kümmert sich um den Erhalt und Bau von beispielsweise öffentlichen Gebäuden, Straßen, Abwasserkanälen und Fortbewegungsmitteln sowie um die Errichtung von Nachschubketten. Obwohl eine militärische Behörde, kümmert es sich sowohl um das Militär als auch um die zivile Bevölkerung. Auch die Feuerwehr und der Schulapparat wird von der Kommandantur gestellt. Die Kommandantur gilt als der Mechaniker, der den Staatsmotor weiterlaufen lässt und funktionstüchtig hält.
Demographie
Das Militär und somit der ganze Staat von Pancor bevorzugt Menschen und benachteiligt die nicht menschlichen Bevölkerungsteile, was zu einem besonders hohen Anteil an menschlicher Bevölkerung führt. Nicht menschliche Bewohner von Pancor werden in Klassen eingeteilt, die die Toleranz des Militärs ihnen gegenüber ausdrücken. Diese Klassen lauten:
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Klasse A |
Menschen |
Volle Rechte falls Staatsbürger, keine Einschränkungen in der Hierarchie, werden bei gleichen Kompetenzen Nicht-Menschen immer vorgezogen |
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Klasse B |
Halb-Menschen (Ausnahme: Halb-Orks); Menschenähnliche (Elfen, Halblinge, Gnome, Zwerge, Aasimar, Gith) |
Volle Rechte falls Staatsbürger, höhere Dienstgrade und Positionen die die Unteroffizierslaufbahn übersteigen werden nur in Ausnahmefällen erreicht |
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Klasse C |
Unerwünschte Personen (Halb-Orks, Genasi, Drachenblütige, Tieflinge, Goliaths, Firbolgs, Tabaxi, Leonin, Tritons, Aarakocra, Tortles, Zentauren, Loxodon, Vedalken) |
Eingeschränkte Rechte, werden nicht in den Militärdienst aufgenommen und können kein Bürgerrecht erlangen |
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Klasse Z |
Monster (alle anderen Völker; insbesondere Goblins, Orks, Bugbears, Hobgoblins, Kobolde, Echsenmenschen, Yuan-Ti, Kenku, Minotauren, Verdan, Locathah, Grung) |
Keine Rechte, dürfen Staatsgebiet nicht betreten, werden bei unbefugtem Betreten sofort gefangen genommen oder getötet |
Bevölkerungsverteilung:
- 82 % Menschen
- 5 % Zwerge
- 3 % Halb-Elfen
- 2 % Elfen
- 2 % Halblinge
- 6 % Sonstige
Bevölkerung
Die Bewohner von Pancor gelten als sehr disziplinierte und zähe Personen. Sie sind das harte und gnadenlose Leben ihres Heimatlandes gewöhnt. Blutrünstige Monster jenseits der Grenzen, brutale Briganten in den Hügeln und gnadenlose Beamte in den Städten sorgen dafür, dass man in Pancor stets auf das Schlimmste gefasst ist und dass alles von einem Augenblick auf den anderen vorbei sein kann.
Pancoraner sind in der Regel sehr patriotisch und stolz. Werte wie Familie, Pflicht, Mut und Opferbereitschaft sind ebenfalls stark in der Gesellschaft verankert. Jedoch gibt es trotzdem nur allzu viele Bürger, die ihre Nachbarn, Bekannte oder sogar manchmal Familienmitglieder bei der Staatsicherheitsdirektion für Vergehen melden und an sie ausliefern, um sich selbst zu schützen oder Belohnungen für ihre Dienste zu erhalten. Die Angst beschattet zu werden ist sehr groß, was sich in einem starken Misstrauen vor Fremden niederschlägt, da man nie weiß mit wem man es zu tun hat, denn es könnte auch ein verdeckter Ermittler der Staatsicherheitsdirektion auf Suche nach Verrätern sein.
Allgemein ist die Gesellschaft von Pancor sehr xenophob, fremdenfeindlich und Menschheit-fokussiert, ja beinahe -fanatisiert. Menschen gelten als das übergeordnete, überlegene Volk, das alle Vorzüge genießt, während andere Völker als weniger wert gelten, bis hin zu manchen Völkern, die als Monster angesehen und bei Sicht sogar getötet werden. Trotz ihrer xenophoben Ansichten, ist Sexismus in Pancor ein Fremdwort. Sowohl im Militär als auch in der restlichen Gesellschaft wird kein Unterschied zwischen den Geschlechtern oder der sexuellen Orientierung gemacht. Nur Ergebnisse zählen und wenn beispielsweise eine Frau dasselbe wie ein Mann leisten kann, wird absolut kein Unterschied gemacht. Alle Geschlechter erhalten dieselbe Vergütung bei gleicher Arbeit, bei unterschiedlichen Völkern sieht es jedoch anders aus. Das Kinderkriegen wird ermutigt, um für Nachschub an Truppen zu sorgen. Nach der Geburt eines Kindes haben alle Bewohner in Pancor, ob Staatsbürger oder nicht, einen großzügigen Anspruch auf Elternkarenz, den ein Elternteil unabhängig von dessen Geschlecht ausnützen kann. Das klassische Bild der Frauen als Mütter und Hausfrauen wird in Pancor nicht sonderlich gefördert, denn es gibt genügend staatliche Einrichtungen in denen auf die Kinder aufgepasst wird, während die Eltern in der Arbeit sind. Dies hat den Grund, die Kinder möglichst früh in der Obhut des Staates zu lassen, der ihnen die Werte und Ideologien von Pancor vermitteln möchte und sie zu idealen Bürgern in den Augen des Militärs formen möchte.
Personen die nicht Militärdienst geleistet haben, gelten für viele als Personen zweiter Klasse oder als Abschaum der Gesellschaft und werden als „Zivilisten“ bezeichnet. Dabei reicht es bereits nur die kurzmöglichste Dienstzeit von 5 Jahren absolviert zu haben, damit zu einem Pancoranischen Staatsbürger geworden und danach aus dem Militärdienst ausgetreten zu sein, um nicht als „Zivilist“ zu gelten. „Zivilisten“ werden oft von Patrioten und Nationalisten als Staatsschmarotzer oder Feiglinge beschimpft, die nichts für ihr Heimatland leisten oder zurückgeben wollten.
Im Gespräch mit einem Pancoraner wirken seine Ansichten oft unbegreiflich, unnötig hart oder gar extrem. Man sollte jedoch Verständnis mit ihnen haben, da ihnen ihre Meinungen und Ideologien von Kind auf mit Propaganda und im Schulunterricht der Nationalen Kommandantur für Instandhaltung und Infrastruktur eingetrichtert wurden. Viele Pancoraner, die ihr Heimatland verlassen, merken, wie die Welt in Wahrheit ist und das Pancor den anderen Ländern und Kulturen nicht so weit voraus ist, wie das Nachrichtenministerium ihnen glaubhaft machen will. Den größten Kulturschock im Ausland haben Pancoraner jedoch, wenn sie auf Völker treffen, die in ihrer Heimat unerwünscht sind. In den meisten Fällen, wenn man es nicht mit einem Pancor-Nationalisten oder Fanatiker zu tun hat, stellen die meisten Pancoraner irgendwann fest, dass es keinen Unterschied zwischen ihnen und den anderen gibt. Pancoraner die viel Zeit im Ausland verbracht haben, kehren nur selten in ihre Heimat zurück, beziehungsweise können oder wollen sie sich in die dortige Gesellschaft nicht mehr eingliedern, die sie nun als rassistisch, tyrannisch und ungerecht empfinden.
Geschichte
Pancor wurde vor 563 Jahren, im Jahr 970 NS, gegründet als Harmon Marent, damaliger König des heutigen Kargos, die unabhängigen Städte und Dörfer in den Steinschädel-Hügeln des heutigen Pancor in einem 9-jährigen Feldzug eroberte und unter seiner Krone vereinte. König Marent war für sein taktisches Genie und seine kühle, berechnende Art der Führung und Entscheidungstreffung bekannt.
Das neue Königreich breitete ihre Werte und Ansichten schnell in alle Teile des Landes aus, so auch dessen Xenophobie und Ablehnung gegen die im Norden lebenden „monströsen Rassen“. Schnell entstanden Konflikte mit den einheimischen Völkern der Biestlande, denen nun der Weg nach Süden durch das neue, ihnen nicht wohlgesonnene Königreich, abgeschnitten wurde. Aus Streitereien, wurden Scharmützel, aus Scharmützel Gefechte und schlussendlich brach Krieg aus, der bis heute nie wirklich enden sollte. Die beinahe konstante Bedrohung für das pancoranische Volk sorgte mit der Zeit dafür, dass das Militär immer mehr Macht erringen konnte, bis es schließlich vor 402 Jahren, im Jahr 1131 NS, zum Militärputsch kam, indem die Armeen von Pancor die Krone stürzten und das Königreich übernahmen. Der neue und erste Oberbefehlshaber namens Batarek Kargos begann große Umstrukturierungen im Königreich. Auch wurde die Hauptstadt in seinen Ehren zu Kargos umgetauft.
Die neue Militärregierung schränkte die Rechte der Bewohner über die Jahrzehnte immer weiter ein. Viele der Zivilisten waren nur allzu bereit immer und immer mehr ihrer Freiheit für mehr Sicherheit und Schutz vor der Bedrohung aus dem Norden einzutauschen. Nach Jahrhunderten der Umstrukturierung, dem Erlass neuer Gesetze und der Gründung weitere staatlicher Institutionen, entstand die diktatorische Stratokratie von heute.
Wirtschaft
Die Wirtschaft Pancors ist auf das Militär und in dessen Folge auf den Krieg eingestellt. Der größte Arbeitgeber ist natürlich das Militär, dass alle öffentliche Ämter, Funktionen und Dienstleistungen bereitstellt. Das Militär sorgt für seine Soldaten und bietet neben einer großen Auswahl an verschiedensten Aufgaben und Stellen, faire Bezahlung falls man einen längerfristigen Berufsweg einschlagen möchte. Dies macht den Anreiz eine Militärkarriere einzuschlagen noch größer.
Um das gewaltige Militär zu finanzieren werden hohe Steuern eingetrieben. Mitglieder des Militärs erhalte dabei jedoch eine Steuersenkung.
Pancor versucht möglichst unabhängig zu sein und sich selbst mit all den Rohstoffen zu versorgen die benötigt werden. Erz gibt es reichlich in den Minen der Steinschädel-Hügeln, das an Zwerge, Braşov im Süden oder andere Handelspartner weiterverkauft wird. Andere Industriezweige wie Waffen- und Rüstungsherstellung und sonstige Handwerke sind jedoch auch stark in Pancor vertreten.
Lediglich wirft der Boden in den meisten Teilen Pancors nicht genügend Ertrag ab, um alle Bewohner und Soldaten zu versorgen. Deswegen werden Lebensmitteln von Braşov im Süden bezogen, denen man im Gegensatz militärischen Schutz versprochen hat.
Geographie und Klima
Pancor liegt in den Steinschädel-Hügeln und ist deshalb von felsigen, nicht selten scharfkantigen Hügeln und Tälern geprägt.
Weite Teile von Pancor sind trockene, karge Gegenden, in denen nur die widerstandsfähigsten Pflanzen gedeihen können. Der Nordosten rund um den Argos-Wald, die Gebiete im und um den Palaven-Wald im Süden des Landes und die Küstenregionen sind etwas grüner und fruchtbarer. Hier kann auch ausgiebiger Land- und Forstwirtschaft betrieben werden.
In Pancor entspringt der große Strom Versass, der durch das Land fließt und schließlich nach Braşov verläuft.
Die Sommer von Pancor werden meist recht heiß. Hier wandern die Temperaturen nicht selten Richtung 40° C. Neben milden und angenehmeren Frühlingen und Herbsten, wird auch der Winter, obwohl meist schneelos, auch sehr hart. Peitschende und kalte Winde aus dem Norden sorgen für Temperaturen die nicht selten unter -20° C fallen.
Kultur
Der wohl wichtigste Aspekt des Lebens in Pancor ist die Staatsbürgerschaft. Die Tatsache ob man ein pancoranischer Staatsbürger ist oder nicht beeinflusst das Leben des Einzelnen sehr stark und ist mit zahlreichen Rechten bzw. Einschränkungen verbunden.
Niemand in Pancor ist von Geburt an Staatsbürger. Die Staatsbürgerschaft bzw. Bürgerrechte können nur durch einen Militärdienst von mindestens 5 Jahren in einem der fünf Zweige des Pancoranischen Militärs erreicht werden. Nach Abschluss des Dienstes wird einem die Staatsbürgerschaft verliehen und man genießt alle Rechte die damit einhergehen.
Zu diesen Rechten gehören unter anderem:
- Recht auf Heirat
- Recht auf Grundbesitzerwerb
- Rechts- und Prozessfähigkeit
- Ausnahme bestimmter Bestrafungsarten
- Vertragsabschlussrecht
Der Bevölkerung von Pancor wird über die staatlich organisierte Propaganda in Form von Plakaten, Zeitungen und Flugblättern das Bild vermittelt, dass Pancor das beste und überlegenste Land der Welt ist. Das Nachrichtenministerium kontrolliert welche Botschaft verbreitet wird und hat so die öffentliche Meinung fest in der Hand. Ereignisse und Nachrichten, die kontraproduktiv für die Militärregierung sind werden nicht toleriert und vertuscht. Bürger, die andere Meinungen als der des Staats verbreiten, werden als Verräter abgestempelt und in 9 von 10 Fällen von der Staatssicherheitsdirektion verhaftet und in baldiger Folge öffentlich bestraft und abhängig von der Schwere des Verrats auch hingerichtet. Besonders Botschaften von der Überlegenheit von Pancor, der Wichtigkeit des Militärdienstes und der Staatsbürgerschaft sowie rassistische, antagonistische Aussagen gegenüber den Bewohnern der Biestländer und anderer unerwünschter Personengruppen, die den Kriegswillen aufrechterhalten und weiter anfachen sollen, sind der Mittelpunkt der Propaganda des Staats.
Religionsfreiheit gibt es in Pancor praktisch nicht. Die Anbetung bestimmter Götter ist strikt verboten und bei Verstoß drohen harte Strafen, bis hin zur Hinrichtung. Auch die Heirat ist nur Staatsbürgern erlaubt.
Die in Pancor akzeptierten Götter sind:
Die Schwarze Herrin Anatem, der Letzte Fürst Bahamut, der Platin-Drache Eonos, der Lichtbringer Kommodes, der Schwurwahrer Lerodin, der Steinhammer
- Anatem, der Letzte Fürst
- Bahamut, der Platin-Drache
- Eonos, der Lichtbringer
- Kommodes, der Schwurwahrer
- Lerodin, der Steinhammer
- Malgor, der Eisenkönig
In der pancoranischen Bevölkerung herrscht dauerhafte Alarmbereitschaft. Überfälle von Monstern aus dem Norden, Banditen oder Verräter in den Hügeln kommen nicht selten vor. Dies führt zu stets wachsamen Bewohnern als auch Wachen. Händler und Reisende findet man selten unbewaffnet oder ohne Begleitschutz vor, der sie durch die Hügelstraßen von einer Stadt zur nächsten bringt. Ohne dem wären sie ein gefundenes Fressen für die Vagabunden die in den Hügeln hausen und gerne Reisende überfallen. Mutige Stimmen flüstern manchmal davon, dass manche der Banditen in den Hügeln gar keine Banditen seien, sondern dass es sich in Wahrheit um Widerstandskämpfer und Rebellen gegen die Regierung handle. Diese Gerüchte verstummen jedoch meist bald und auch dessen Verbreiter neigen dazu plötzlich zu verschwinden.
Militär
Die Streitkräfte von Pancor sind möglicherweise die zahlreichsten, umfangreichsten und mit der umfangreichsten Ausbildung von ganz Khorvir, da ein großer Teil der Bevölkerung eine mehrjährige Ausbildung hinter sich hat. Egal welchen Zweig man sich im Pancoranischen Militär anschließt und ob dieser später überhaupt eine direkte Gefechtsrolle hat, muss jeder neue Rekrut während seinem Militärdienst von mindestens 5 Jahren, eine 1,5 jährige Grundausbildung absolvieren, in der er unter anderem den Umgang mit Waffen, das Marschieren, den militärischen Umgang, dessen Grundwerte und Taktikgrundlagen erlernt und auch körperlich gestählt wird.
Im Gegensatz zu vielen anderen Militärsystemen, wird in Pancor, in Zeiten des Krieges, kein Heer aus der Bevölkerung aufgestellt, sondern es gibt zu jeder Zeit eine voll einsatzbereite, gut ausgebildete, fertig ausgerüstete, stehende Armee aus Berufssoldaten und Wehrdienstleistenden. Zusätzliche Rekrutierungen aus der Bevölkerung werden nur in Ausnahmesituationen gemacht, und auch nur unter Staatsbürgern. Die Banner und Kleidung der Soldaten ist in den nationalen Farben von Zinnoberrot, Schwarz und Silber gehalten.
Zusätzlich gibt es auch mehrere Strafbataillone, die in Gefechten eingesetzt werden. Diese bestehen aus Verbrechern, die zwangsrekrutiert wurden und zu einem Dienst an der Front bis zum Tod verurteilt sind. Strafbataillone werden in den meisten Fällen als Vorhut und Kanonenfutter eingesetzt. Deswegen ist die Sterberate dort besonders hoch. Sie genießen keinen hohen Stellenwert und werden als entbehrlich betrachtet. Nicht selten werden sie auf Suizidmissionen und in den sicheren Tod geschickt. Für verlustreiche Einsätze zieht man sie als aller erstes heran.
Die Ausrüstung der Streitkräfte ist je nach Zweig standarisiert und einheitlich. Die militärische Ausrüstung die von Waffen, Rüstungen bis hin zur Verpflegung reicht, genießt eine sehr hohe Qualität im Verhältnis zur der benötigten Masse um die Streitkräfte auszurüsten. Lediglich bei der Ausbildung der Strafbataillone wird gespart. Diese bekommen alte, nicht selten beschädigte Ausrüstung, die die Standards des restlichen Militärs nicht mehr erfüllt.
Die Militärdoktrin der Pancoranischen Streitkräfte reichen von gezielten, harten Angriffen mit Eliteeinheit bis hin zu direkten Sturmangriffen um den Feind mit einer überwältigenden Anzahl an Truppen zu überrennen.
Neben den einfachen Infanterieregimenten und sonstigen weit verbreiteten Truppenverbänden, kann Pancor auf mehrere, hoch spezialisierte Elitetruppen wie die Eisernen Wächter und die Novosi Waldläufer zurückgreifen. Diese Eliteeinheiten werden oft für einen bestimmten Zwecke ausgebildet in dem sie besonders glänzen.
Disziplin und Moral ist im Pancoranischen Militär im Vergleich zu anderen Armeen außergewöhnlich hoch. Neben der sehr guten Ausbildung und dem harten Drill, mag dies auch an den exemplarischen Hinrichtungen von Deserteuren, die auch direkt im Feld stattfinden, liegen.
Pancor hat ein militärisches Bündnis mit dessen Nachbar Braşov. Im Austausch zu regem Handel, besonders von Lebensmittel, und günstigen Vertragsbedingungen, bietet Pancor militärischen Schutz und Beistand sowie den Schutz der Handelswege, sowohl am Land als auch auf See. Dies ist besonders wichtig, da die Handelstransporte gerne überfallen werden.