1. Organizations

Jäger des Schwarzen Blutes

Die Jäger des Schwarzen Blutes sind ein stolzer Orden von Monsterjägern aus Durnholm, die sich besonders auf außer Kontrolle geratene und gefährliche Lykanthropen spezialisiert haben. Mitglieder des Ordens sind selbst vom Fluch der Lykanthropie befallen, haben jedoch gelernt durch uralte Rituale und Selbstbeherrschung das Monster in ihrem Inneren zu bändigen. Hauptsächlich in Durnholm tätig, bekämpfen sie manchmal auch Lykanthropen in anderen Ländern von Volothar. Die Jäger des Schwarzen Blutes beherbergen so ziemlich jede Form der Lykanthropie und differenzieren nicht zwischen Werratte, Werwolf, Werbär oder ähnlichem.

Ihre Operationsbasis ist „Wild Moon Manor“, ein befestigter Landsitz, im Norden des Landes, am Rande des Dornenwaldes in Durnholm. Die meiste Zeit sind die Jäger aufgrund ihrer Aufträge unterwegs und jagen Monster und kehren nur in unregelmäßigen Abständen zu ihrem Heimatsitz zurück. In dieser Zeit kümmern sich ein paar Diener, Knechte oder, falls vorhanden, Jäger-Anwärter um den Landsitz, während die vollwertigen Jäger auswärts zu tun haben. Das alle Jäger gleichzeitig „zu Hause“ sind kommt eher selten vor und meistens nur falls eine Ordensversammlung einberufen wurde.

 

Beitritt

Potenzielle Anwärter durchlaufen ein Jahr in dem sie sich gegenüber den älteren Jägern beweisen müssen und zeigen, dass sie würdig sind die Bürde der Lykanthropie mit den anderen Brüdern und Schwestern zu tragen. In dieser Zeit begleiten sie einen der älteren und erfahrenen Jäger und erledigen einfache Aufgaben und Botendienste. Dabei werden ihnen die Grundlagen der Blutmagie und Hämokunst beigebracht und die Anwärter sind in der Lage die ersten Blutflüche und Purpurriten auszuführen. Zeigen sie den nötigen Willen, die Hingabe und Können, können sie zu einem vollwertigen Jäger aufsteigen und die „Zähmung“ unterlaufen.

Haben sie das Probejahr hinter sich, sich bewiesen und wurden aufgenommen, legen sie nun den Schwur des Schwarzen Blutes ab. Der Wortlaut des Schwures ist wie folgt:

 

„Ich schwöre die Bürde der Lykanthropie auf mich zu nehmen, damit andere frei von der Last des Fluches leben können.
Ich schwöre außer Kontrolle geratene Wesen des Schwarzen Blutes zu jagen und zur Strecke zu bringen, auf dass sie keine Unschuldigen verletzen oder anstecken können.
Ich schwöre niemals, ohne die Zustimmung des Großmeisters, meinen Fluch auf eine andere Seele zu übertragen.
All das schwöre ich und trete in die Fußstapfen meiner Brüder und Schwestern, die vor mir kamen, bis meine Jagd eines Tages endet und ich mich zur letzten Ruhe begebe.“

 

Nach dem Schwur folgt der eigentliche Betritt: die „Zähmung“, eine zeremonielle Auferlegung des Lykanthropie-Fluches durch einen der Meister oder manchmal sogar den Großmeister.

Doch der Beitritt des Anwärters ist noch nicht abgeschlossen, es fehlt noch der Fluch des Jägers, ein uraltes, gefährliches und lang beschütztes Blutmagie-Ritual, dass das verfluchte Blut in dessen Adern für immer verändert. Der Fluch des Jägers verändert den Fluch der Lykanthropie, der auf einem liegt, und erlaubt es ihn mit hoher Willenskraft zu kontrollieren und, mit genügend Erfahrung, für kurze Zeit ihre Hybrid-Form zu entfesseln. Weiters stattet er die die Jäger mit zusätzlichen Kräften wie erhöhten Sinnen aus. Außerdem ist deren Körper nun in der Lage Blutmagie zu kontrollieren und zu formen, bei der sie ihr eigenes Blut und ihre Lebensessenz nutzen um neue Fähigkeiten zu erlangen.

Nachdem der Anwärter die Strapazen des Fluches des Jägers überlebt hat, gilt er als vollwertiges Ordensmitglied. Als Tradition hat sich eingebürgert, dass neue Ordensmitglieder, ihre erste richtige Mission allein vollbringen müssen, welche sie oft in ein anderes Land, weit weg von Durnholm führt.

Vom Fluch geheilt zu werden gilt als große Schande für den Jäger, den Orden und all jene die noch vom Fluch befallen sind. Jene die gegen ihren Willen geheilt wurden, durchlaufen auf schnellsten Wegen wieder die „Zähmung“ und legen sich wieder den Fluch auf, um ihre Ehre wiederherzustellen.

 

Geschichte

Die Jäger des Schwarzen Mondes wurden 986 NS gegründet, als in Durnholm die Lykanthropie-Krise herrschte und eine Fluchplage um sich griff. Eine kleine Gruppe von fünf Infizierten entwickelte magische Rituale die durch Blutmagie es den Verfluchten erlaubte, die Lykanthropie zu kontrollieren und Macht daraus zu ziehen. Dies stellten die Anfänge der Zähmung und des Fluches des Jägers dar. Diese fünf begannen daraufhin durch Durnholm zu ziehen und den Behörden bei der Jagd nach wilden Bestien, wie Werwölfen und Werebern, zu helfen. Andere folgten ihrem Beispiel und schlossen sich ihrem neugegründeten Orden an, um für das Allgemeinwohl den Fluch auf sich zu nehmen und andere vor davon zu schützen. Man das Lykanthropie-Problem in den Städten zwar in den Griff kriegen, aber am Land und in der Wildnis sind Lykanthropen immer noch ein großes Problem. Seitdem jagen die Jäger des Schwarzen Blutes immer noch gefährliche Lykanthropen in Durnholm und auch dem Rest von Volothar.

Auf ihrem Höchststand im Jahr 1123 NS, umfasste der Orden 136 Mitglieder, doch inzwischen  gibt eine Rekrutierungsproblem. Immer weniger Leute möchten ihr Leben dem Jagen von Monstern, insbesondere Lykanthropen widmen und so gerät der einst so bekannte und geehrte Orden immer mehr in Vergessenheit. Heute umfasst er nur mehr 12 Mitglieder.

 

Derzeitige Ordensmitglieder (12):

  • Großmeister Enoch „Alter Bär“ Blakely
  • Meisterin Glenna Scott
  • Meister Lucius Algernon Blackwood
  • Meister Elias Crawford
  • Meisterin Laura „Das schwarze Ende“ Doyle
  • Roderick „Der Keiler“ Ornery
  • Mason „Die Ratte“ Lobb
  • Hugh Edwards
  • Goldklaue „Klaue; Der goldene Tod“  Beißender Wind
  • Jonkor „Das Unheil von den Galloways“ Helltin
  • Avis Peaton
  • Cayden Powell

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