Stefan Arling war der Sohn eines Kaufmanns und Geldadeligen aus Tiefquell. Durch seinen sechsten Sinn für Geschäfte, Geld und Menschen zeichnete er sich schnell als begnadeter Geschäftsmann im Unternehmen seines Vaters aus. Über dessen Kontakte lernte er Heinrich Erden kennen, für den er auch viele Jahre die privaten und Familienfinanzen verwaltete und beriet.
Mit dem Tod von Albert Werbach II, machte sich für Stefan eine große Karrierechance auf, als neuer Regent Heinrich Erden den königlichen Rat und Höfische Positionen neu verteilte und Stefan, ein gemeiner Bürger(!), die Position als Schatzmeister der Krone anbot.
Stefan hatte schon stets große Ambitionen und verachtete die meisten Adeligen, die auf ihn, aufgrund seiner niederen Geburt, herabblickte. Mit dieser neuen einflussreichen Position hofft er Einfluss am Hof zu gewinnen und ein enger Vertrauter des jungen König Ludwig Werbach I. zu werden.
Stefan Arling lebt nach dem Motto "Geld stinkt nicht". Deswegen besitzt er viele unterschiedliche Arten von Unternehmen und Etablissments – darunter hauptsächlich jedoch Gasthäuser, Tavernen und Bordelle. Er kultiviert ein gutbezahltes Netzwerk an Informanten in seinen Etablissements, in denen alle Gesellschaftsschichten einkehren. So entgeht ihn nichts in der Hauptstadt und er weiß von allen öffentlichen und privaten Entwicklungen Bescheid.