Hilverburg, auch bekannt als die "Stadt aus Feuer und Stahl" liegt am südlichen Hang des aktiven Vulkans Hildar. Die Stadt wurde nicht geplant, sondern wuchs über Jahrhunderte um die ersten Schmieden und die Fürstenburg herum.
Die Gebäude bestehen fast ausschließlich aus dunklem Basalt. Rote Dachziegel, kupferne Dächer und ständig aufsteigende Dampfschwaden verleihen der Stadt ihre charakteristischen Farben.
Unter großen Teilen der Stadt verlaufen natürliche heiße Gesteinsschichten und alte Lavatunnel. Viele Gebäude und Straßen besitzen gemauerte Wärmeschächte, die diese Erdwärme nutzen. Dies führt dazu, dass im Winter die Hauptstraßen schnee- und eisfrei bleiben. Auch Bäckereien, Brauereien und Glasbläser sparen Brennstoff durch geothermische Öfen. Wohlhabende Häuser besitzen eigene Wärmeschächte, einfache Bürger nutzen gemeinschaftliche Heiztunnel. Selbst die Kanalisation nutzt warme Wasserläufe, wodurch sie seltener zufriert und weniger Krankheiten begünstigt.
Rund um die Stadt befinden sich heiße Quellen, wodurch zahlreiche öffentliche Badehäuser entstanden, die kostenlos beheizt werden.
ALTMAAR
Die älteste Siedlung der ehemaligen Maarnir-Nomaden. Noch heute verlaufen die Straßen ungeordnet. Viele Häuser wurden immer wieder erweitert. Das Stadtbild ist hier von niedrigen Steinhäusern, Innehöfen, alten Pferchen, Familienhöfen und vereinzelten Erinnerungssteinen geprägt.
Wichtige Orte:
- Ahnenhalle: Versammlungshaus der ältesten Familien.
- Stein der Ersten Reiter: Ein riesiger Erinnerungsfelsen aus der Stammeszeit.
- Gasthaus "Zum Wanderhuf": Das älteste Wirtshaus Hilverburgs.
- Haus der Geschichtenerzähler: Hier werden mündlich die Geschichten der Maarnir bewahrt.
- Alter Pferdebrunnen: Der erste Brunnen der Stadt.
- Tempel des Steinhammers
- Die Hilverburg (Residenz des Fürsten)
- Thaidingplatz: Früher Sammelpunkt für lokale Thaidings, ist der Platz eigentliche Mittelpunkt Hilverburgs, auf auf dem täglich gehandelt wird.
DIE ROTESSE
Das berühmteste Viertel Hilverburgs. Hier schlägt das Herz der Schmiedekunst.Der Name stammt vom roten Schimmer der Essefeuer. Tag und Nacht erklingt das Hämmern. Das Stadtbild des Viertels ist von Rauchschwaden, dem Klingen von Ambossen, großen Gildenhäusern und generell starkem Treiben geprägt.
Wichtige Orte:
- Große Schmiedegilde
- Halle der Meister: Hier werden Meisterprüfungen abgelegt.
- Die Große Esse: Eine gigantische Schmiede, deren Öfen direkt durch vulkanische Hitze gespeist werden.
- Platz der Tausend Hämmer
- Kohlehof
- Klingengasse: Fast ausschließlich Waffenschmiede.
GLUTFURT
Die geothermischen Quellen. Durch das Viertel ziehen heiße Wasserläufe und Dampfschächte. Warme Straßen, ständiger Nebel, ein schwefeliger Geruch und viele heiße Quellen und Badehäuser zeichnen Glutfurt aus.
Wichtige Orte:
- Großes Badehaus
- Heilerbad
- Alchemistenhof
- Glasbläsergasse
- Färberhäuser
- Gerbereien
- Schwefelmarkt
- Dampfbrücke
- Gasthaus Zur Heißen Quelle
ASCHEGÄRTEN
Das ruhigste Viertel der Stadt. Terrassenförmig an den Vulkanhang gebaut. Hier wächst fast alles, was innerhalb der Stadt angebaut wird. Das Stadtviertel zeichnet sich durch die terrassenförmigen Gärten im Norden aus, in denen viele Obstbäume, Kräuter und sonstige Nahrungsmittel angebaut werden.
Wichtige Orte:
- Fürstlicher Garten
- Kräutergarten der Heiler
- Gewächshäuser
- Imkerei
- Pilzgrotten
- Botanische Schule
- Liebesgarten: Beliebter Treffpunkt junger Paare.
BASALTWINKEL
Das größte Wohnviertel. Hier lebt die Mehrheit der Einwohner. Enge Gassen, große Wohnhäuser und kleine Werkstätten zeichnen Basaltwinkel aus.
Wichtige Orte:
- Basaltplatz
- Stadtbäckerei
- Brauhaus "Schwarzer Krug"
- Weberhof
- Schrein der Erdmutter
ROSSHAIN
Das Viertel der Pferde. Hier zeigt sich die nomadische Vergangenheit Maarsteins. Hier an den Außengrenzen der Stadt finden man zahlreiche Ställe, Gestüte und Reitplätze. Durch die nahen Gerbereien von Glutfurt findet man hier auch einen starken Ledergeruch.
Wichtige Orte:
- Fürstliches Gestüt
- Turnierfeld
- Pferdemarkt
- Sattlergasse
- Kavalleriekaserne
Weitere bedeutende Orte:
- Glockenhaus:Bei Vulkanaktivität oder Angriffen werden hier die Alarmglocken geläutet.
- Die Schwarze Kette: Eine uralte Eisenkette, die sich den Vulkanhang hinaufzieht. Niemand weiß, wer sie errichtete. Jeder Maarsteiner kennt jedoch den Spruch: "Möge die Schwarze Kette niemals reißen."
- Halle der Pferde: Hier werden Stammbäume der berühmtesten Pferdelinien geführt. Fast schon ein Heiligtum.