1. Notes

Alchimie

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Übersicht

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Substitution

  • Die Substitution
    Wird eine Zutat des Rezepts durch eine andere ersetzt, muss
    die Alchimie-Probe zum Brauen modifiziert werden. Für diesen
    Vorgang gibt es mehrere mögliche Stufen:
  • Optimierende Substitution: Eine Zutat wird möglichst wirkungsgleich
    durch eine potentere ersetzt, etwa ein niedrig dosiertes
    Schlangengift durch ein hoch dosiertes, oder die Tränen
    einer Herzogin durch diejenigen einer Kaiserin. Nur wenn
    sich die Substanzen sehr stark ähneln oder sich nur in der
    Konzentration unterscheiden, kann von einer optimierenden
    Substitution gesprochen werden. Die Alchimie-Probe wird um
    3 Punkte erleichtert.
  • Gleichwertige Substitution: Auch bei der gleichwertigen
    Substitution muss eine starke Ähnlichkeit der beiden Zutaten
    gegeben sein. Man kann zum Beispiel Schwefel aus Brabak
    statt des Gratenfelser Schwefels verwenden oder auch sympathetische
    Ähnlichkeiten ausnutzen: Diamantstaub beim Heiltrank
    anstelle von Goldstaub. Die Alchimie-Probe wird nicht
    modifiziert.
  • Sinnvolle Substitution: Viele denkbare Substitutionen fallen
    in diese Kategorie, da hier die Ähnlichkeit mit der Ursprungszutat
    nicht mehr so groß sein muss. Statt Drachenblut kann
    man auch Elefantenblut beim Kraftelixier verwenden, auch
    die Substitution von ähnlich wirkenden Heilkräutern gehört in
    diese Klasse. Die Alchimie-Probe wird um 3 Punkte erschwert.
    Mögliche Substitution: Etwas weiter hergeholte Substitutionen
    gelten als möglich. Feueropal statt Granat im Mutelixier
    ist eine solche Ersetzung, ebenso wie Tiefseedunkel statt Sternenlicht
    als Merkmal unendlich großer Weite. Die Alchimie-
    Probe wird um 6 Punkte erschwert.
  • Unsinnige Substitution: Werden Zutaten ohne Berücksichtigung
    der Sympathetik substituiert, etwa Feueropal statt Wirselkraut,
    entstehen mitunter ganz unvorhergesehene Produkte. Sie
    haben mit dem ursprünglichen Elixier nicht mehr viel gemein,
    sondern stellen – sofern sie nicht schlicht wirkungslos sind und
    eine Verschwendung von Ressourcen darstellen – ein gänzlich
    neues Rezept dar. Für diesen Fall gibt es keine Richtlinien,
    Ergebnisse liegen in der Hand des Meisters, der auf Seite 34f.
    Hinweise und Ideen findet. In jedem Fall reicht eine einzige
    unsinnige Zutat, um das Brauvorhaben scheitern zu lassen.
    Ein besonderer Prozess ist die Verarbeitung fertiger Elixiere als
    Rohzutaten neuer Elixiere. Hiermit lassen sich insbesondere
    Elixiere geringerer Qualität zur Herstellung höherer Konzentrationen
    verwenden. Solche Substitutionen sind in der Regel
    (Mindest-Qualität A) sinnvoll, nur in Ausnahmefällen kann
    der Meister auf gleichwertige Substitution entscheiden.
    Bei Substitution mehrerer Zutaten werden die Modifikatoren
    entsprechend mehrfach angerechnet. So ist es beispielsweise
    möglich, die Erschwernis einer möglichen Substitution durch die
    optimierende Substitution einer anderen Zutat abzumildern.

Übersicht bekannter Rezepte (Zahir)


NameBrauschwErkennungBen. LaborKosten (Hälfte für Zutaten)Seite WdAVerbreitung
Eulentränen+1+3Archaisches Labor1S367
Wundpulver 0+2Archaisches Labor1D387
Kraftelixier +7+3Archaisches Labor50D426
Mutelixier +1+1Archaisches Labor40D426
Scharfsinnelixier +4+3Archaisches Labor30D436
Waffenbalsam +6+3Hexenküche35D485
Antidot

+5

+4Hexenküche50D555
Heiltrank+2+1Archaisches Labor10D567
Pastillen gg Erschöpfung+4+4Hexenküche10D für 3 Pastillen566
Schlaftrunk +3+1Archaisches Labor20D595
Zauberkreide +2+1Archaisches Labor5D für 12 Anwendungen737
Zaubertrank+8+4Hexenküche60D bzw. 10D pro AsP745

Analyse

Detailgrad der
Intensitätsbestimmung
0–2 ZfP*: Es kann bestimmt werden, ob aktive Magie
vorhanden ist bzw. ob ein Elixier ein alchimistisches Erzeugnis
ist. Nicht erkannt werden können Zauber nach
Ablauf ihrer Wirkungsdauer (bei Elixieren nach Ende
ihrer Haltbarkeit) sowie endgültig verbrauchte Artefakte
oder Elixiere.
3–6 ZfP*: Zusätzlich Aussagen über die Intensität der anwesenden
Magie auf einer Fünfer-Skala: minimal (bis 3 AsP),
wenig (bis 7 AsP), viel (bis 15 AsP), sehr viel (bis 30 AsP),
immens (über 30 AsP). Bei Elixieren: Schätzung der Qualität
schwach (Qualitäten M, A, B, C) oder stark (Qualitäten
M, D, E, F).
7–11 ZfP*: Zusätzlich kann ein grobes Bild des Gewebes
erkannt werden – ob etwa die magische Kraft um den Kopf
eines Opfers konzentriert ist oder in einem bestimmten Teil
des untersuchten Gegenstands. Erfolgreiche Magiekunde-
Proben erlauben dann eventuell Rückschlüsse auf die beobachtete
Zauberwirkung und geben Aufschluss darüber,
ob die Kraft durch Lebensenergie gespeist wird (Blutmagie)
oder durch dämonisches Wirken verunreinigt ist. Keine Zusatzwirkung
bei Elixieren.
12 ZfP* und mehr: Zusätzlich kann ein fein strukturiertes
Bild des Magiegeflechts und auch eine eventuelle Fließrichtung
der Kraft erkannt werden. Hierdurch ist die Magiekunde-
Probe erleichtert und der Analysierende kann auch
die Wirkung eines Zaubers einschätzen, der ihm ansonsten
unbekannt ist. (Zuschläge auf die genannten Magiekunde-
Proben sind jeweils Meisterentscheid.) Keine Zusatzwirkung
bei Elixieren.

Strukturergebnis (Alchimie)

0–3 TaP*: Offensichtliches. Art des Elixiers, sofern Rezeptur
dem Analysierenden selbst bekannt, ansonsten nur Gattung
(Zaubermittel, Gift, etc.). Bestimmung des vorrangigen
Wirkstoffes, sofern vorhanden.
4–7 TaP*: Deutliches. Schätzung der Qualität (siehe Tabelle
‚Detailgrad der Intensitätsbestimmung‘ auf S. 173). Falls
bereits eine Schätzung durch Intensitätsbestimmung durchgeführt
wurde, kann durch die zweite Schätzung die tatsächliche
Qualität stärker eingegrenzt werden: zweimal schwach
ergibt (M, A, B), einmal schwach und einmal stark (M, C, D)
und zweimal stark (M, E, F). Details zum vorrangigen Wirkstoff
und weiterer wirkender Substanzen.
8–12 TaP*: Detailliertes. Haltbarkeit. Liste der wirkenden
Substanzen.
13–18 TaP*: Verborgenes. Exakte Qualität. Liste aller enthaltenen
Substanzen, jedoch ohne Mengenangabe.
19+ TaP*: Geheimes. Präzise Hinweise auf die Rezeptur,
die eine Rekonstruktion ermöglichen. Für Brau-Versuche
auf Grund dieser theoretischen Rezeptur-Analyse muss die
doppelte Brau-Schwierigkeit verwendet werden sowie die
doppelte Menge an Zutaten. Bei Erfolg dieser Probe ist die
Rekonstruktion geglückt und das Elixier kann fortan unter
regulären Bedingungen hergestellt werden.