Heimatwelt der Megazorfs
Der dritte Planet des Neridia Systems ist eine Wasserwelt, deren Kruste aufgrund eines sehr gleichmäßig zusammengesetzten Mantels mit wenig Plattentektonik vergleichsweise eben ist. Außerhalb der eisbedeckten Polkappen sind 96% der Oberfläche von überwiegend seichtem Meer bedeckt, aufgelockert durch eine Vielzahl kleiner Inseln, Riffe und Mangrovenwälder. Was den Planeten prägte, war seine einstige Besiedelung durch eine ausgestorbene Spezies von Echsenwesen, die heute Varaguanier genannt werden. Fossile Funde legen nahe, dass sie technologisch sehr fortgeschritten waren, dennoch war ihre Kontrolle über den Planeten von relativ kurzer Dauer. Wer sie ausgelöscht hat, ist bis heute unklar, doch besonders auf dem Mond wird der Konflikt sichtbar, wo eine Ansammlung mächtiger, unnatürlicher Einschlagskrater wie eine klaffende Wunde den Standort ihrer einstigen Mondbasis bezeugt. Es waren diese apokalyptischen Zeiten, welche für die Vorfahren der Megazorfs den Wendepunkt ihrer kognitiven Entwicklung markierten.