1. Journals

14 - Nibolcus und die Zirrah-Sphäre

December 30, 2022

Zusammenfassung

DM: Mario

Player: Ludwig van Sighoffen, Ghorbash Grimhide, Tangim Longgem, Lady Viola Crichton

Die Gruppe will die Trümmer südlich des Flusses erkundschaften und reist zuerst zum Runenriesen Wachturm & Flussfurt, besiegen unterwegs einen Ankheg und untersuchen die Trümmer. Sie finden Flammenöl und ein Tagebuch mit dem Standort der Flammenölhöhlen. Das Dorf verehrt einen Relkem-Runenriesen namens Nibolcus. Aufgrund eines Erdbebens sind die Kinder der Dorfbewohner in den Höhlen gefangen und sie bitten die Gruppe diese zu befreien. Die Abenteurer finden Nibolcus und erfahren, dass er sich von der Zirrah-Sphäre versteckt hält. Die Abtenteurer kämpfen gegen die Sphäre, verlieren und können nur knapp entkommen. Dafür retten sie die Kinder und Nibolcus opfert sich danach und lässt die Höhle über sich und der Sphäre einstürzen. Die Gruppe evakuiert die Überlebenden zur Sturmhöhe. Unter den Kindern hat es auch 2 Magiebegabte. Eines der Kinder schenkt ihnen einen grossen Arcanium-Kristall darüber hinaus bringen sie 17 Amphoren Flammenöl und 17 Silberstücke mit. 


Auszug Aus Ludwigs Tagebuch

Überall Goblins! Ich kann nicht glauben, dass wir ihnen Zuflucht in unserem Turm gewährt haben. Gut, dass ich hier bald rauskomme! 

Wir sind losmarschiert! Oghma sei Dank! Wir haben den Weg am Fluss entlang Richtung Flussfurt genommen. Dort haben wir kurz bei Monsieur de Winter vorbeigeschaut. Laut ihm war vor kurzem eine Herde Zentauren- oder Pegasi-ähnliche Kreaturen über den Fluss gen Süden gezogen. Der kurlige kleine Kerl hat viele weitere spannende Sachen zu erzählen. Als ich mich nickend zu meinen Gefährten umdrehe, haben diese aber bereits das Weite gesucht!

Wir überqueren den Fluss Richtung Süden. Laut Lady Viola Crichton sollten sich die Trümmer ca. 6 Meilen südlich von hier befinden. Ich bin gespannt was uns erwartet! Unterwegs hat sie mich nach meinem verletzten Arm gefragt und hat Hilfe angeboten. Nett von ihr...aber ich wünschte mir, sie würden mich alle nicht mehr danach fragen...!

Gerade hat uns ein riesiger Ankheg angefallen! Zum Glück war er gegen mein Dissonantes Flüstern und den Krallen des Weggefährten von Viola nicht gewappnet! Habe den Bauch des Monsters geöffnet um den Inhalt zu untersuchen und fand nichts. Toll, meine Kleider, die ich in Baldurs Gate extra für diese Reise habe anfertigen lassen sind ruiniert. Diesen Gestank werden die Bediensteten in der Sturmhöhe wohl niemals rausbekommen...aber ja... das ist wohl die Bürde eines jeden Abenteurers *grins* weiter geht's!

Wir haben die Trümmer durchsucht. Es sind ein paar zerstörte Ochsenkarren. Wir finden auch Leichen. Eine davon trägt einen schön verzierten Helm mit Helmbusch, hier handelt es sich wohl um Mitglieder der Stadtwache aus Oberholm. Nebst 17 Silberstücken finde ich ein Tagebuch worin steht, dass sie mit der Ware von den Flammenölhöhlen zurückgekehrt sind. Darin ist auch eine rudimentäre Karte abgebildet die den Weg von Oberholm zu den Flammenölhöhlen zeigt. Es scheint als wären die Höhlen ca. 7 Meilen südöstlich von hier. Der letzte Eintrag des Tagebuchs war vor 3 Monaten, dass die Lieferung geklappt hat. Eine Notiz sticht mir ins Auge "Mir tun die Kinder leid" seltsame Bemerkung...Jedenfalls finden wir 18 Amphoren gefüllt mit Flammenöl und verstecken diese im hohen Grass. Wir beschliessen diese Flammenölhöhlen zu untersuchen und die Amphoren auf unserem Rückweg abzuholen.

Wir haben einen perfekten Schlafplatz gefunden und hatten eine ruhige Nacht. Ghorbash Grimhide hat lediglich 3 pferdeartige Wesen Richtung Norden galoppieren sehen. Wenn wir 4 Stunden wandern, sollten wir gegen Mittag dort sein.

Das kleine Dorf, welches sich in einem zerklüfteten Hügelgebiet befindet, scheint ebenfalls Opfer der Aschewesen geworden zu sein. Wir finden die überlebenden Menschen in einem verriegelten Haus wieder. Sie scheinen uns aber nicht zu trauen, da der Halbork die Türe mit einer Axt öffnete. Ein frecher Teenager wirft sogar einen Feuerbolzen nach uns! Der kann froh sein, dass ich ihm nicht das Maul stopfe! Wenn mein Arm nur nicht so schmerzen würde! Zum Glück ist Viola da und kann vermitteln... Im Haus befinden sich 4 Erwachsene, ein kleines Kind und 2 Teenager, Tonsam und Malina, welche beide magisch begabt zu sein scheinen. 

OK, dieses Dorf ist echt gruselig. Auf dem Dorfplatz steht ein Götze, welcher sie verehren. Zu sehen ist lediglich ein Mund und eine Nase. Der obere Teil des Gesichts fehlt komplett und nicht weniger verstörend ist die hölzerne Hand, welche mit einer Kette befestigt darunter hin und her bammelt....und weil das nicht schon genug abstossend ist, finde ich hinter dem Totem ein kleiner Haufen voller Nadeln, die mit Blut bespritzt sind...Viola hat mittlerweile herausgefunden, dass diese Gottheit Nibolcus heisst und in den Flammenölhöhlen lebt. Laut den Bewohnern arbeiten nur Kindern in den Höhlen, weil die Zirrah-Sphäre diese nicht angreift. Nun seien sie durch ein Erdbeben alle verschüttet und niemand weiss, ob sie noch leben. Weiter erfahren wir, dass 1 pro Woche Nibolcus eines der Kinder magisch macht und es gegen die Sphäre antreten lässt. Somit verschwendet die Sphäre wertvolle Nadeln, welche übrigens Alpträume verursachen...

Ich schaue meine Gefährten an. Diese scheinen nicht weniger beunruhigt zu sein von diesen wirren Worten.

Da wir noch nicht genau wissen wer oder was Nibolcus ist und ob den Dorfbewohnern zu vertrauen ist, bitten wir die Bewohner im Dorf zu bleiben, um alleine die Höhlen zu untersuchen. Sie weisen uns den Weg und erzählen uns, dass die verschütteten Kinder Mila, Talina, Zelbo und Prandel heissen. 

Wir sind bei den Höhlen angelangt. Es liegen grosse Spritzen herum, die mit dem Öl gefüllt sind...keine Ahnung wie die das Öl gewinnen...Nachtrag: Das Öl wird aus riesigen in den Höhlen heimischen Raupen gewonnen! 

Wir sind die dunklen Treppen hinunter gestiegen und zuunterst erwartet uns etwas furchteinflössendes. Mitten in einer grossen Schlammpfütze liegt sie lauernd. Eine riesige steinerne Hand! Wir trauen der Sache ganz und gar nicht und niemand wagt sich näher an das Ding heran. Mutig werfe ich ein paar Steine in Richtung Hand aber die Steine schweben zur Decke bevor sie die Hand berühren können...Vorsichtshalber bete ich meinen loyalen Larry das Ding mit einem Stock zu berühren und plötzlich bewegt sich das Ding zuckend! Das Ding stellt sich uns als Nibolcus vor. Es scheint recht wahnsinnig zu sein und bittet uns die armen Kinder (welche für ihn täglich in der Höhle schuften) zu befreien. Es warnt uns vor der Zirrah-Sphäre, welche uns attackieren wird sobald wir vorbeigehen. Nibolcus prophezeit auch, dass wenn die Sphäre ihn jemals mit ihren Nadeln treffen würde, alle seine schlimmsten Alpträume wahr werden würden, was wohl das Ende der uns bekannten Welt herbeiführen würde (toll). Die Hand läuft spinnenartig an uns vorbei und weisst uns den Weg zur Sphäre. Wir laufen weiter und sehen oben auf einer erhöhten Plattform eine metallene, sich langsam drehende Kugel mit unzähligen Nadeln schweben. Ich gebe zu, dass mich der Anblick erschaudern liess. Ein gezielter Steinwurf bewirkt nichts und prallt an dessen Oberfläche ab. Wieder einmal muss der arme Larry seinen Dienst erweisen. Doch bevor er die Hälfte des Raumes überquert hat mit seinem Stock, wird er mit einem gezielten Nadelschuss von der Sphäre vernichtet. Wir besprechen das weitere Vorgehen und kommen zum Schluss, dass Violas Bär das Ding ablenken soll während wir vorbeirennen. Die Sphäre lässt sich vom Bären nicht gross ablenken und trifft Ghorbash in den Rücken, sogleich erscheint eine hünenhafte Orkfrau vor Ghorbash und dieser bleibt entsetzt stehen. "Mutter?" Ein weiterer Schuss trifft Viola und ein gigantischer Manticore erscheint! Tangim Longgem wird leider auch nicht übersehen und eine riesige Spinne macht sich für den Angriff bereit. Ein harter Kampf beginnt. Ich schaffe es gerade noch Viola mit meinen Klängen zu inspirieren und werde sogleich von 17 Nadeln durchlöchert und sinke zu Boden. Jedes mal wenn eine Attacke von uns einen Alptraum trifft, wird ein Stück der Projektion wegradiert. Als Ghorbash sich seiner Mutter entledigt hatte, greift er die Sphäre selber und sogleich generiert die Sphäre neue Alpträume. Wir lernen leider etwas spät, dass wir die Sphäre in Ruhe lassen und uns nur auf die Projektionen konzentrieren sollten. Ich werde endlich von Tangim geheilt, welcher dann selber zu Boden geht. Wieder versuche ich Ghorbash und Viola musikalisch zu unterstützen und werde sogleich von der Spinne in die Bewusstlosigkeit geprügelt. Als dann noch Violas Bär zu Boden geht, sieht es bitter für die Gruppe aus. Viola und Ghorbash schaffen es wie durch ein Wunder die Projektionen zu besiegen und uns auf zu päppeln. Ziemlich angeschlagen verlassen wir den Raum und lassen die unheimliche, sich langsam drehende, Kugel hinter uns. 

Da wir alle sehr geschwächt sind, schaffen wir es nicht die Steine aus dem Weg zu räumen um zu den Kindern zu gelangen. Die Stimme Nibolcus ertönt. Er wird langsam ungeduldig und droht uns, dass wir einen Zahn zulegen sollten! Uns graut es davor was er mit uns machen wird, wenn wir seiner Bitte nicht nachkommen können. Zum Glück finden wir einen weiteren Weg. Wir schaffen es ein Seil zu den Kindern zu spannen und lassen sie rüber klettern. Oghma sei Dank sind alle Bälger da und den Umständen entsprechend wohlauf. Als wir die Höhle verlassen, ertönt ein erleichterter, dankbarer Seufzer und die Höhle stürzt hinter uns ein. Wir kehren zum Dorf zurück und die Kinder rennen zu ihren Familien. Wir können sie überzeugen, den Ort zu verlassen und mit uns zur Sturmhöhe zurückzukehren. Eines der Kinder übergibt uns einen grossen Arcaniumstein zudem holen wir die 17 Amphoren (eine wurde bei einem Wurftest von Ghorbash zerstört) bei den Trümmern ab. Es gelingt uns einen Ochsenkarren zu reparieren und die Ware sicher zurück zum Turm zu karren.

Ich glaube kaum, dass ich das sage, aber es ist schön wieder Goblingeschrei zu hören....
  

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