1. Journals

48 - Sonnenlegion in Unterbergen

February 11, 2024

Kurzversion:

Wir machten uns auf den Weg nach Mine und Schmiede Unterberge, um zu prüfen ob aus der dortigen Mine noch weitere Rohstoffe gefördert werden können und um dort eventuell die Grundlagen für den Aufbau eines Aussenpostens zu schaffen.

Dort angekommen stellten wir fest, dass die Mine bereits von der Sonnenlegion kontrolliert wird und eine Siedlung dort aufgebaut wurde. Diese Siedlung gerät regelmässig Nachts unter Angriff von Dämonen und neuerdings auch Aschewesen.

Es gelang uns, einen dieser Angriff zurückzuschlagen und den Spuren der Dämonen zurückzufolgen. Dort konnten wir ein Pentagram zerstören, dass wahrscheinlich zur Beschwörung dieser Dämonen verwendet wurde.

Lange Version:

Unsere Gruppe, bestehend aus Arwin Rognallar, Yadira Nores, Rio Imani, Neuzugang Lionell von Adelsberg und Trägerin Lisbeth machten uns anfang Winter auf den Weg nach Unterbergen. Letzte Infos von dem Ort waren, dass aus der Mine einmal Werkzeuge und Resourcen zur Verbesserung der Schmiede beschafft wurden. Damals wurde auch festgestellt, dass sich die Sonnenlegion im Gebiet aufgehalten hatte. Ziel der Mission war es zu ermitteln, ob noch weitere Resourcen aus der Mine gefördert werden könnten. Von besonderem Interesse war dabei, ob Arkaniumkristalle gefördert werden können.

Der Weg nach Unterbergen verlief grösstenteils ereignislos. Bei unserer letzten Nachtruh vor Unterbergen erspähten wir ein grosses Lagerfeuer, in einiger Distanz, in Richtung Unterbergens. Wir entschieden uns, uns davon fernzuhalten. Am nächsten Tag entdeckten wir bei den Überresten des Camps Anzeichen auf Menschen, die mit Wagen unterwegs zu sein schienen.

Als wir in Unterbergen ankamen, stellte sich heraus dass beim Eingang der Mine eine Siedlung aufgebaut wurde, die von einer Palisade umrundet ist. Uns wurde problemlos Einlass geboten. Schnell wurde uns klar, dass die Siedlung von der Sonnenlegion kontrolliert wird. Wir halfen der Karawane, deren Feuer wir in der Nacht zuvor gesehen hatten, beim Abladen ihrer Eigentümer und Waren. Dadurch konnte ermittelt werden, dass die Siedlung von Geweihter Lerion verwaltet wird. Uns wurde ausserdem angeboten, die Nacht in der Siedlung zu verbringen. Wir entschieden uns dafür, damit wir am folgenden Tag unseren Nachforschungen nachgehen konnten.

In der Mitte der Nacht wurden wir durch einen Alarm geweckt, weil die Siedlung von Dämonen und Aschewesen angegriffen wurde. Arwin begab sich zur Palisade, während der Rest der Gruppe die Zivilisten in die Sicherheit der Mine brachten. Die Palisade wurde von den Angreifern überrannt und Arwin war gezwugen sich zurückzuziehen. Er sah dabei, wie sich die Aschewesen und Dämonen in Richtung der noch im Bau stehenden Kirche bewegten. Bei der Mine wurde die Gruppe wieder vereint und wir machten uns auf den Weg zur Kirche, um die Feinde dort zu konfrontieren. Dort angekommen stellten wir fest, dass der Angriff bereits in Gang war. Es gelang uns, die Dämonen und Aschewesen zu besiegen und Geweihter Lerion zu schützen. Als Dank für die Hilfe bei der Verteidigung Unterbergens wurde Arwin ein Amulett der Sonnenlegion überreicht.

Der Kampf ging in eine zweite Phase, als Lionell von einem Dämonen angegriffen wurde, der aus den Schatten auftauchte und danach wieder verschwand. Es gelang uns letztlich, uns zu sammeln und den Dämonen ins Licht zu zwingen, was dessen Fähigkeit wieder in den Schatten zu verschwinden unterbinden konnte. Mit Hilfe des Amuletts geling es uns, den Dämonen zu bezwingen. Im Anschluss unterhielten wir uns mit Lerion, über die Angriffe der Dämonen, seine Rolle in Unterbergen und der Sonnenlegion im Generellen und über die Mine und potentielle Kooperation mit der Sturmhöhe. Die Angriffe fänden erst statt seit die Kirche gebaut wurde. Und bis zum Abend unserer Ankunft seien noch keine Aschewesen unter den Angreifern gewesen. Es wurde bereits versucht, die Quelle der Dämonen zu finden, aber alle Soldaten die dafür entsandt wurden, seien nicht zurückgekommen.

Lerion gibt an, dass ihm die Kontrolle über Unterbergen übergeben wurde, damit er nicht mehr in Oberholm ist. Offenbar gibt es Meinungsunterschiede zwischen ihm und Vater Liberion. Lerion gibt an, dem Anführer der Sonnenlegion "zu lasch" zu sein. Der Sinn von Unterbergen sei es, die grosse Menge an Neuankömmlingen in Oberholm an einem Ort unterzubringen. Grundsätzlich sei es allen - auch Leuten aus der Sturmhöhe - erlaubt hier anzusiedeln, solange sie mithelfen und sich an die Regeln der Sonnenlegion halten. Aus der Mine werden verschiedene Erze gefördert. Die Sonnenlegion sei dabei vor allem an Adamantium interessiert. Ausserdem werden auch eine kleinere Menge Edelsteine und Unknowne gefördert. Lerion selbst habe dabei nicht das Recht, ein Abkommen mit der Sturmhöhe über diese Resourcen auszuhandeln. Dafür habe nur Vater Liberion die Autorität.

Wir versuchten herauszufinden, was die Quelle der Angriffe ist und weswegen sich die Angreifer zur Kirche gezogen fühlen. Sie finden angeblich erst statt, seit mit dem Bau der Kirche begonnen wurde. Yadira bemerkte, dass einige zeremonielle Waffen in der Kirche magischen Ursprungs sind, und wahrscheinlich aus Teilen eines Spyros zu bestehen. Die Angriffen sollen aber schon stattgefunden haben, bevor diese Waffen hierher transportier wurden. Ausserdem sei die Nacht nach unserer Ankunft auch die erste, in der zudem Aschewesen angegriffen haben. Vorher seien es immer 'nur' Dämonen gewesen.

Wir boten Lerion an, die Quelle der Dämonen zu untersuchen. Nach einer kurzen Rast machten wir uns auf den Weg, um den Spuren der Dämonen zurückzufolgen. Wir sahen, dass die Spuren der Aschewesen und Dämonen sich in einiger Distanz von Unterbergen entfernt trennten. Die Aschewesen verstreuten sich dabei in verschiedene Richtungen, während die Dämonen-Spuren alle aus einer Richtung kamen. Wir folgten den Spuren weiter, bis wir ungefähr einen halben Tagesmarsch von Unterbergen entfernt, auf einen Höhle trafen.

In der Höhle entdeckten wir ein Pentagram, das mit Edelsteinen besetzt war. Das Pentagram bestand offenbar aus getrocknetem Blut. Ausserdem entdeckten wir in der Höhle humanoide Fussspuren. Wir entfernten die Edelsteine und verwischten das Diagramm. Anschliessend brachte Lionell den Eingang der Höhle mit einem Zauber zum Einsturz. Wir kehrten nach Unterbergen zurück und berichteten Lerion von unseren Erkenntnissen. Er war aufgrund fehlender Beweise nicht bereit, uns eine Belohnung zu geben. Er verwies uns an die Bibliothek von Oberholm, falls wir weitere Information über Beschwörungen benötigen, um der Sache nachzugehen.

Nach einer weiteren Nacht in Unterbergen, machten wir uns auf den Weg zurück zur Sturmhöhe, wobei einige von uns sich dazu entschieden, nach Oberholm weiterzugehen, um dort Nachforschungen anzustellen.

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