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Malgor

Der Eisenkönig

Durch seinen flinken Verstand und seinem brachialen Kampfgeschick verdiente sich Malgor, der Eisenkönig, seinen Platz als Gott der Kriegsführung, der Weisheit und der Strategie im Ersten Großen Krieg gegen die Heerscharen der Großen Alten. Er ging als legendärer Stratege, Taktiker und General in die Geschichte ein und führte die Mächte des Guten mit seinen Plänen und Strategien zwei Mal zum Sieg gegenüber dem Bösen. Der Eisenkönig ist kein grausamer und blutrünstiger Gott des Krieges, wie es beispielsweise der Rote Schänder ist, sondern ein reservierter, überlegter Feldherr, dessen Lektionen sich nicht nur am Schlachtfeld bewiesen haben, sondern auch für das Leben selbst gelten. Malgor hat keine Favoriten. Er bevorzugt niemanden, denn Krieg betrifft alle gleichermaßen und lässt niemanden aus. Seine Lehren besagen, dass wohl überlegte Strategie der Schlüssel zum Sieg ist, sowohl am Schlachtfeld, als auch im Leben. Der Eisenkönig war es, der den ersten Sterblichen das Kämpfen lehrte und sie später zu den ersten Armeen im Ersten Großen Krieg formte.

Der Eisenkönig genießt den Respekt von sowohl den Obersten als auch den Verrätergöttern. Er hat sich in den Großen Kriegen unzählige Male bewiesen und war ein großer Grund, warum die Hauptgötter die Kriege für sich entscheiden konnten. Einst war er ein guter Freund von Gruumat, dem Roten Schänder, der sich nach seinem Verrat jedoch seiner Blutrünstigkeit hingab. Der Rote Schänder und er sind zwei Seiten derselben Münze, die eine taktisch und überlegt, die andere gewalttätig und vorschnell. Gruumat sieht den Eisenkönig als Schwächling, der seine Wurzeln als Kriegsgott vergessen hat, doch Malgor weiß es besser und empfindet nichts außer Mitleid für seinen verdorbenen Bruder.

Statuen und Malereien zeigen den Eisenkönig als einen großen, breitgebauten Mann, stehts in eine dicke dunkelgraue Plattenrüstung gehüllt, die seinen ganzen Körper verdeckt. Ein schwerer langer schwarzer Umhang hängt ihm vom Rücken und auf seinem Kopf ruht ein schwerer Eisenhelm, der seinen Kopf und somit sein Gesicht umschließt. An der Oberseite des Helmes ragen spitze Zacken, beinahe wie Dolche, heraus, welche die Zacken einer Krone darstellen. An seiner Seite führt er ein gewaltiges Schwert. Sein Symbol ist ein Metallhelm, mit einer zackigen Krone

Priester, Kleriker und Paladine des Eisenkönigs sind beinahe ausnahmslos geschickte Krieger und in der Kunst des Krieges ausgebildet. In speziellem Unterricht an den Tempeln wird den Akolythen alles über Strategie, Taktik und Kampf beigebracht, dass sie wissen müssen. Dieser Unterricht ist aber nur für jene zugänglich, die sich Malgor verschrieben haben. Priester oder Kleriker fungieren in Kriegszeiten oft als strategische Berater für Feldherren und Generäle. Da Malgor keine Seite bevorzugt, kann es durchaus vorkommen, dass beide Seiten einer Schlacht von einem Priester des Eisenkönigs beraten werden. Jedoch bieten Priester des Eisenkönigs nicht nur militärischen Rat an. Jeder kann zu einem Tempel des Eisenkönigs gehen und sich von den Priestern Rat für ein bestimmtes Vorhaben einholen oder mit welcher Strategie oder auf welchem Weg etwas am besten zu erreichen ist. Malgors Lehren sind mannigfaltig und beschränken sich nicht nur auf den Krieg selbst. Jeder Konflikt ist Krieg und damit auch Teil des alltäglichen Lebens, bei dem die gleichen Prinzipien gelten wie auf dem Schlachtfeld auch. Geschäftsmänner oder Führungspersonen lassen sich nicht selten regelmäßig, oder gar durchgehend, von Priestern des Eisenkönigs beraten, um Fehler durch einen wohl überlegten und strategischen Weg zu verhindern.

Das gemeine Volk betet vor allem zu Malgor, wenn es ihn darum bittet, Krieg zu verhindern, ihn zu beenden oder auf einen Soldaten im Einsatz aufzupassen, sodass er wieder nach Hause zurückkehren kann. Jedoch wird auch zum Eisenkönig gebetet, um Geistesblitze oder neue Strategien zu erhalten. Soldaten, Feldherren, Generäle, Kaufmänner und sonstige Anführer gelten zu den treusten Anhängern von Malgor.

Der Feiertag des Eisenkönigs findet am 31. Dezember, der letzte Tag des Jahres, statt und wird auch Plansend genannt. Zu diesem Feiertag lässt man das ablaufende Jahr Revue passieren und zieht die Bilanz, wie viele der eigenen Vorhaben, Vorsätze und Pläne aufgegangen sind oder überhaupt erst durchgeführt wurden. Danach setzt man sich traditionell neue Vorsätze für das anstehende Jahr. Zu Mitternacht stoßen viele mit einem Getränk auf das neue Jahr an und wünschen sich Glück und gutes Gelingen im kommenden Jahr. Den Abend bis Mitternacht verbringt man normalerweise mit Freunden oder der Familie.

 

Die Gebote des Eisenkönigs:

  • Kriege werden von jenen mit den besten Plänen, Strategien und Taktiken gewonnen, egal wie die Chancen auch stehen mögen.
  • Such nach der Schwäche deiner Gegner und kenne deine eigenen. Meide seine Stärken und spiele die deinen aus.
  • In Zeiten des Friedens, bereite dich auf den Krieg vor. In Zeiten des Krieges, bereite dich auf den Frieden vor.

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Devotee Benefits (PF2e)

Divine Ability: Strength or Constitution

Divine Font: Harm

Divine: Skill: Deception

Favored Weapon: Greatsword

Cleric Spells: 1st: true strike, 2nd: misdirection, 4th: weapon storm