Divine Ability: Constitution or Wisdom
Divine Font: Heal
Divine: Skill: Nature
Favored Weapon: Sickle
Cleric Spells: 1st: tether, 2nd: barkskin, 5th: tree stride
Als Göttin der Natur, Wildnis und der See gilt Selysia,
Erdmutter, als genauso gütig und großzügig, aber auch genauso grausam und
launisch, wie die Natur und See, die sie darstellt. Ihre Gefilde reichen von wo
die Wellen der See schlagen, bis hin wo das Land gedeiht. Als Hüterin der Natur
und der Wildnis, repräsentiert sie dessen wilden Kreaturen, die friedlichen
Wälder, den Rausch schneller, wütender Stromschnellen und die hitzegeplagte
Stille der Wüste. Sie war es, die im Zeitalter der Dämmerung der Materiellen
Ebene das uns bekannte Leben einhauchte und es mit Pflanzen und Tieren
bevölkerte. Unter allen Göttern, hatte sie stets die tiefste Verbindung zur
Materiellen Ebene.
Die Erdmutter hat zwar ein warmes Verhältnis zu den Obersten Göttern, lebt jedoch abgeschieden und hat als einziger keine Heimatebene. Sie
durchstreift den Kosmos, denn die Materielle Ebene ist, was sie ihre wahre Heimat
nennt, wo sie nun nach der Errichtung der Ewigen Barriere nicht mehr zurückkann. Sie hat eine komplizierte Beziehung zu Kommodes, dem Schwurwahrer. Da sie beide
gegenüberstehende Seiten vertreten, kommt es oft zu Konflikten und
Auseinandersetzungen zwischen den zweien. Dennoch sind sie bemüht eine Balance
zwischen Wildnis und Zivilisation zu behalten, damit nichts der beiden zu sehr
aus dem Verhältnis gerät und das andere erhalten bleibt. Es heißt, die beiden
Götter, besonders die Erdmutter, würden vor Zorn beben, falls diese Balance
gestört werde und ebenjener Zorn manifestiert sich in der Materiellen Eben als
fürchterliche Naturkatastrophen.
Sie hasst Azaloth abgrundtief für seine Taten, die zur Invasion der Großen
Alten und dem Aufkommen von Aberrationen in dieser Welt führten. Nichts mehr
verabscheut sie als diese Perversionen ihrer Geschöpfe.
In hölzernen Reliefs und geschnitzten Götzenbildern in versteckten, zugewachsenen Hainen und ländlichen Schreinen, wird die Erdmutter oft als wunderschöne Frau mit langem, wildem, kastanienbraunem Haar dargestellt. Pflanzen, Wurzeln und Blätter säumen ihre schlanke Figur und um das leichte weiße Kleid, das sie trägt. Ebenfalls dargestellt, wird manchmal ihr legendärer Zorn und ihre Zerstörungskraft, sollte die Balance der Natur gestört werden. Ihr Symbol ist ein Baum über den Wellen des Meeres.
Die Priester von Selysia sind innige Beschützer der Natur und ihrer Wildnis. In Städten oder bei ihren Tempeln legen sie oft wunderschöne Gärten an, in denen sie ein perfektes Gleichgewicht aus wilder Verwachsung und sorgfältiger Pflege einhalten. Bauern und Jäger können von den Priestern Rat erhalten, wie sie bestimmte Pflanzen zu pflegen und aufzuziehen haben, oder welche Vorgehensweisen sich bei bestimmten Jagden am besten eignen. Viele, wenn nicht alle Druiden, sind auch Anhänger der Erdmutter. Sie und die Priester sind bestrebt, die Balance zwischen Natur und Zivilisation zu erhalten. Sie versuchen destruktive Waldrodungen, oder zu intensive Jagd bestimmter Tiere, oder Überfischung zu verhindern und die Verantwortlichen zu weniger drastischen Maßnahmen zu überreden. Nicht selten geraten sie damit in Konflikt mit den Priestern des Schwurwahrers, die die Zivilisation und Zähmung der Natur vorantreiben möchten. Des Weiteren segnen Priester der Erdmutter oft Schiffe bei ihrer Taufe oder Jungfernfahrt.
Viele naturverbundene Bewohner Volothars beten zur Erdmutter, jedoch besonders Elfen gelten als ihre häufigsten Anhänger, genauso wie Jäger und Sammler aus wilderen, unzivilisierteren Ländern. Sie nehmen ihre Führung an und Leben in Harmonie mit der ungezähmten Natur. Jene die sich eine sichere Reise durch Berge, Wälder oder über die See wünschen, bieten der Erdmutter ebenfalls Gebete dar. Viele Jäger beten vor einer Jagd zur Erdmutter, oder bringen ihr kleine Opfergaben.
Der Feiertag der Erdmutter findet am Höhepunkt des Frühlings, am 15. April, statt und wird auch Wildheitspracht genannt. Zu Wildheitspracht sucht man Orte von besonderer natürlicher Schönheit, den Gipfel eines Berges, einen versteckten Weiher im Wald oder gewaltige Wasserfälle, auf und nimmt dessen Schönheit bewusst war. Die Wertschätzung und das Bewusstsein zur Natur und Wildnis steht bei dem Fest im Vordergrund. Während manche mit ihrer Familie oder Freunde diese Reise antreten, ist es für andere Gläubige ein sehr intimes Fest, bei dem sie sich allein in die Wildnis begeben, um der Erdmutter besonders nahe zu sein.
Die Gebote der Erdmutter:
· Beschütze die ungezähmte Wildnis der Reiche vor Ausbeutung und Zerstörung.
· Erschlage Abscheulichkeiten und andere finstere Verhöhnungen der Natur.
· Nimm die unzivilisierte Natur der Welt an und respektiere sie. Lebe mit ihr in Harmonie.
Divine Ability: Constitution or Wisdom
Divine Font: Heal
Divine: Skill: Nature
Favored Weapon: Sickle
Cleric Spells: 1st: tether, 2nd: barkskin, 5th: tree stride