1. Locations

Südwacht

Am südlichen Ende von Arnfels, über dem Strom des Aiser, liegt das Fürstentum Südwacht. Das angenehm warme Fürstentum ist für dessen wunderschöne sanfte Hügel und große Weingärten bekannt. Die Menschen führen einfache aber glückliche Leben in großen engen Familien, das von Musik, Kunst und Tanz geprägt ist. In den Augen der anderen gelten sie oft als faule aber herzliche Nichtsnutze. Die Südwachter verstehen sich selbst jedoch schlicht und ergreifend als die einzigen, die wissen, wie man das Leben richtig genießt.

 

Bevölkerung

Südwachter gelten als unbeschwerte und sehr gesellige Personen, die die schönen Seiten des Lebens genießen. Reisende und neue Bekanntschaften werden gerne zum Essen eingeladen, der ganzen Familie vorgestellt und herzlich empfangen. Auf Fremde mögen sie faul wirken und bloß nicht zu viel arbeiten wollen, aber die simple Wahrheit ist, dass das Leben in Südwacht einfach langsamer und gemütlicher von statten geht. In Südwacht ziehen die Leute das Leben dem Arbeiten vor, eine Einstellung die auf manche Fremde unerhört und befremdlich wirkt. Südwacht ist eines der ärmeren Fürstentümer, dessen Bewohner wirken trotz ihrer einfachen Leben jedoch stets zufrieden und glücklich.

Neben ihrer gemütlichen und flexiblen Einstellung zu Arbeit ist Pünktlichkeit oft ein weiterer Streitpunkt mit Fremden. Eine ausgemachte Uhrzeit ist für viele Südwachter nur ein grober Richtwert, an dem man sich orientieren kann, oder eben auch nicht. Besonders bei Geschäften mit Personen aus anderen Orten der Welt, führt dies gerne zu Konflikten und Auseinandersetzungen, wenn es um Geschäftstreffen oder Lieferzeitpunkte geht.

Die eigene Familie ist für die meisten Südwachter das absolut wichtigste. In der Regel zieht man nie weit vom Geburtshaus weg, falls man überhaupt auszieht. An Feiertagen und zu Anlässen wie einer Hochzeit feiert man mit der gesamten Familie und isst dabei an einem großen Tisch, oft stundenlang mit mehreren Gängen und einer Vielzahl an Speisen. Familien im Allgemeinen sind in Südwacht sehr groß und haben viele Kinder, mehr als der Durchschnitt in Arnfels. Normalerweise lebt die große Familie, nicht selten auch mit Schwägern, Cousins, Tanten und Onkel, in einem großen Haus, auf relativ engen Raum zusammen. Es ist das bevölkerungsreichste Fürstentum, mit Ausnahme der Kronlande und der Hauptstadt.

Südwacht ist besonders bekannt für dessen Schönheit und ausgezeichneten Wein und wird als das künstlerische Herz von Arnfels angesehen. Die sanften warmen Hügel locken viele Reisende im Sommer in den Süden, um hier ein paar entspannte Wochen zu verbringen. Im Allgemeinen gilt Südwacht als der Ruhepol und Erholungsort des Königreiches. Als beste Rotweinregion von Arnfels, wird hier ein ausgezeichneter Wein gekeltert, der im ganzen Königreich und auch außerhalb dessen Grenzen geschätzt wird.

Musik, Tanz und Künste jeglicher Art werden in Südwacht gefördert und spielen einen wichtigen Teil im Leben der Südwachter. Zu jedem Anlass wird Musik gespielt und bis in die Nacht hineingetanzt. Viele bekannte Schriftsteller ziehen sich regelmäßig nach Südwacht zurück um dort kreative Energie zu fassen und neue Werke zu beginnen beziehungsweise zu beenden. Freunde der Musik, des Theaters, der Malerei und Bildhauerei und des Tanzens werden hier mit offenen Armen empfangen und stoßen bestimmt auf ihres gleichen.

 

Geschichte

Südwacht war seit jeher ein Ort ohne großen Reichtum. Die Bewohner leben hier seit jeher einfache, aber glückliche Leben. Durch dessen Lage an der südlichen Grenze zu Vayrac, wurde Südwacht in der Geschichte oft Schauplatz von Kriegen mit den Nachbarstaaten und wurde mehr als einmal verwüstet und wiederaufgebaut.

 

Wirtschaft

Die meisten Bewohner sind in der Landwirtschaft tätig und bestellen große Getreidefelder oder bauen Wein an. Da der Boden des Fürstentums bei weitem nicht so fruchtbar ist, wie der von Grüngrund, fallen die Erträge hierzulande viel geringer aus und erreichen nicht die Ausmaße um außerhalb des Fürstentums von Bedeutung zu sein. Das wichtigste Exportprodukt von Südwacht ist der Rotwein, der in alle Winkel des Königreiches und ganz Khorvir verkauft wird. Weiters werden auch Blumen und Blumensamen und -zwiebeln aus Florau exportiert, die besonders auf den diversen Adelshöfen der Länder von Khorvir begehrt und beliebt sind.

Tourismus spielt für viele Südwachter eine wichtige Rolle. Vor allem im Sommer zieht es viele Reiche in den Süden um dort ein paar Wochen zu verbringen und, zur Freude der Südwachter, reichlich an Geld dazulassen.

Viele Reiche und Adelige besitzen ein Ferienanwesen in den Weingärten und etwas Grund in Südwacht, die sie im Sommer besuchen oder die Wintermonate dort bei angenehmeren Temperaturen als in ihrer eigentlichen Heimat verbringen.

In der ehemaligen Feuerkies-Mine befindet sich ein Aufzug in das Underdark (Khorvir). Dort wurde in der ehemaligen Duergar-Festung namens Kharkum ein neuer Handelsposten namens "Tiefenheim" errichtet. In Tiefenheim findet reger Handel zwischen Händlern der Oberfläche und Bewohnern des Underdarks statt. Es ist eine große Quelle an Gold und exotischen Waren für beide Parteien. Besonders die nahe Stadt Florau profitiert von dem neuen Handelsposten, da es Hauptversorger von Holz, Lebensmittel und Blumen für den Handelsposten ist. Verwaltet wird Tiefenheim von Nassma Grauschweig, einem Ritter der Blauen Rose.

 

Geographie und Klima

Südwacht hat das wärmste Klima von Arnfels, ohne dabei im Sommer unerträglich heiß zu werden. Das Fürstentum ist für seine wunderschönen Hügel bekannt. Weinberge und Felder, die sich über sanfte Hügel erstrecken, überziehen beinahe das ganze Fürstentum. Lediglich der östliche Teil von Südwacht weist größere Waldflächen auf. Ebenfalls gibt es im Nordwesten des Fürstentums, an der Grenze zu den Kronlanden, bei Ruscheck ein Sumpfgebiet, das als einziger „Schandfleck“ des oh so schönen Fürstentums bekannt ist. Der Sumpf ist als Ruschecker Sumpf bekannt und besteht aus vielen kleinen Seen, Wasserflächen und modrigen Wäldern.

Im Sommer klettern die Temperaturen in der Regel immer bis auf 30°C hinauf, manchmal sogar noch höher. Im Winter erreicht man selten Temperaturen und -5° C und in den meisten Wintern gefriert es überhaupt nicht.

 

Militär

Südwacht hat ein kleines Berufsheer, das die Grenzen schützt und Grenzfestungen bemannt. Jedoch die wahre militärische Stärke von Südwacht liegt bei der Miliz. Nicht weil die Südwachter so gute Krieger sind, sondern weil es schlicht und ergreifend verdammt viele von ihnen gibt. Südwacht kann zu Kriegszeiten mit Abstand die größte Miliz des Königreiches einberufen und durch die Mannanzahl die bescheidene Ausrüstung und Ausbildung der Truppen wieder wett machen. 

Kanka is built by just the two of us. Support our quest and enjoy an ad-free experience for less than the cost of a fancy coffee. Become a member.