Florau, auch bekannt als die Stadt der Blumen, ist eine abgelegene Provinzstadt im Nordosten von Südwacht. Die Stadt ist umgeben von Blumenfeldern und Weingärten – die beiden Hauptwirtschaftsstandbeine der Stadt.

Blumen sind ein Motiv, dass sich in Florau durch alles zieht. Von den Betrieben, den Gebäuden bis hin zum Namen der Stadt – Blumen und Rosen sind ein zentraler Bestandteil von Florau. Dies begann mit dem Anbau einer seltenen, regionalen Blume – der Aventurin-Rose. Diese hellblaue, etwas grünliche Rose mit hellen Blütenblatträndern, wurde auf den Feldern der frühen Stadt angebaut und fand großen Anklang unter benachbarten Adeligen und Bürgern. Der Blumenanbau wurde ausgeweitet und wuchs über die Jahre zu der großen Wirtschaft von heute an. Florau verkauft nicht nur unzählige Blumen, sondern auch deren Saatgut und Knollen an zahlreiche Adelige in ganz Khorvir. Diese sind sehr begehrt, sie man sie für ihre eigenen Gärten wollen.

Neben den Blumen ist Florau auch ein Weinregion – wahrscheinlich die größte Weinregion in Südwacht. Vor allem der Rotwein, der hier gekeltert wird, gilt als besonders gut. Eine regionale Rebsorte, der Rubine Rosenblättler, gilt als ausgezeichnet.

Nicht weit von der Stadt entfernt, erstreckt sich der Nimloth-Wald im Osten. Die Nähe zu den Waldelfen von Syrlond war schon immer in Florau spürbar. Bis heute findet man viele Waldelfen-Nachfahren und Halb-Elfen in Florau und es wird viel Handel mit den Bewohnern des Nimloth-Waldes betrieben. Die Waldelfen schätzen die wunderschönen Blumen und den Wein sehr.

Am 25. Mai wurde Florau von einer Orkhorde angegriffen, konnte den Angriff mit Hilfe von Verstärkung aus Bornbrücken jedoch abwehren. Die Orks dienten einer Gruppe abtrünniger Mind Flayer, die einen Großen Alten unterhalb von Südwacht aufwecken wollten. Die Ritter der Blauen Rose spielten eine entscheidende Rolle bei der Verteidigung der Region und dem Aufhalten der Mind Flayer.

Weiters wurde im Juli 1533 ein Handelsposten namens "Tiefenheim" im Underdark (Khorvir), erreichbar über einen Aufzug in der nahen Feuerkies-Mine, errichtet. Angeführt von Nassma Grauschweig, einem Ritter der Blauen Rose, ist der Handelsposten eine wichtige Quelle für Wohlstand der Stadt, da Florau der Hauptversorger für Holz, Lebensmittel und den im Underdark begehrten Blumen für den Handelsposten ist.

Nennenswerte Bezirke/Stadtteile:

  • Blüttborn
    Blüttborn ist der zentrale Adelsbezirk der Stadt. Hier leben die reichsten Händler und örtlichen Adeligen in prächtigen Häusern aus Stein. Hier befindet sich der Tempel der Blühenden Künste sowie die Rosenfeste des Grafen. Ein Fluchtgang führt zum Volksgarten, von dem auch der Blumengeruch in die Feste dringen soll.

  • Altstadt
    Die Altstadt ist der älteste Teil der Stadt. Von hier aus breitete sich Florau in alle Richtungen aus. Die alten Gebäude strotzen dort vor Blumenmotiven und Geschichte. Hier befindet sich der Sitz der Händlergilde.

  • Rebenstock
    Rebenstock bezeichnet den südöstlichen Bezirk der Stadt. Dieser Prunkbezirk ist Heimat vieler Villen und Sommerresidenzen von Adeligen. Außerdem finden sich hier zahlreiche Weinkeller, in dem die Winzer der Stadt ihre Weinfässer lagern.

  • Olvenweg
    Olvenweg ist der östliche Teil der Stadt. Benannt nach dem „Elfenweg“, die Straße die ostwärts nach Syrlond führt, ist Olvenweg der Bezirk der Mittelschicht und Bürgerklasse. Hier befinden sich zahlreiche Zunftbetriebe und Handelsbetriebe. 

  • Lotenweith
    Lotenweith ist der westliche Bezirk, in dem vor allem die Bauern- und Arbeiterschicht der Stadt lebt. In den einfacheren Häusern leben viele der Winzer und Bauern, die auf den Getreide- und Blumenfelder rund um die Stadt arbeiten.


Nennenswerte Gebäude/Orte:

  • Rosenfeste (Blüttborn)
    Schloss Kreuzberg ist der Bergfried in Blüttborn. Die von kleinen Burgmauern umrandete Festung, stellt den Sitz des Grafen von Florau, Antheus Florent, dar. Vogt Salvador Balmin unterstützt den Grafen beim Regieren und übernimmt zahlreiche Verwaltungsaufgaben. Auch leben einige Ritter des Grafen hier, beispielsweise Ser Joseph Marbach von Florau, der dem Grafen als Heerführer dient.

  • Blumenmarkt (Altstadt/Lotenweith/Blüttborn)
    Der Blumenmarkt ist der große Hauptplatz der Stadt und befindet sich zwischen der Altstadt und Blüttborn. Hier können Leute die ganze Woche lang ihre Waren anbieten. Ebenfalls befindet sich hier der Volksgarten und der Tempel der Stadt.

  • Volksgarten (Altstadt/Lotenweith)
    Südlich der Altstadt, zwischen Lotenweith, befindet sich der Volksgarten des Grafen. Dieser öffentlich zugängliche Garten ist ein Ort der Ruhe und Erholung für die Bewohner der Stadt. Die vielen gut gepflegten Wiesen, Hecken und Blumenbeete werden von magisch belebten Gartenwerkzeugen behütet. Magische, belebte Gartenwerkzeuge kümmern sich darum, dass der Garten stets schön gepflegt ist.

  • Tempel der Blühenden Künste (Blüttborn)
    Der Tempel der Blühenden Künste ist Vinera, der Zauberruferin, geweiht. Die Priester der Zauberruferin fördern hier die Künstler, Floristen und Winzer der Stadt. Außerdem verzaubern sie die belebten Werkzeuge, die den Volksgarten pflegen. Hohe Priester und Hofmagier Durnfest Habandau führt den Tempel.

  • Stadtwache/Gefängnis (Lotenweith)
    Die Stadtwache von Florau befindet südöstlich des Volksgartens in Lotenweith. Hier sind die Reichswachen untergebracht und hier werden einige der Verbrecher eingekerkert. Hauptmann der Stadtwache ist Garlyn Zelzuna.

  • Händlergilde (Altstadt)
    Das Hauptquartier der Händlergilde liegt in Olvenweg. Gildenmeister Raimund Benkuhn kümmert sich hier um den Handel und Wohlstand der Stadt.

  • Schmieden
    • Rosenstahl-Schmiede (Blüttborn)
      Ekkehard Malorch schmiedet in der bekannten Rosenstahl-Schmiede edle Rüstungen aller Art. Dabei bietet er auch stark verzierte, luxuriöse Rüstungen an.

    • Eggenbert Waffenschmiede (Olvenweg)
      Harald Eggenberg schmiedet hier allerhand Waffen für den bedachten Edelmann, der sich auf seinen Reisen verteidigen möchte.

    • Hopfenkessel Schmiede (Lotenweith)
      Bornbock Hopfenkessel ist ein Halbling und Schmiedemeister der Hopfenkessel-Schmiede. Zusammen mit seinem Sohn schmiedet er Werkzeuge und Nägel für die Bewohner von Florau.

  • Händler
    • Die Frische Aussaat (Lotenweith)
      Lommel Grünschopf (Halbling) verkauft in seinem Gemischtwarenladen am Blumenmarkt allerhand Alltagsgegenstände und auch ein wenig Abenteurerausrüstung.

    • Das Weiße Pergament (Blüttborn)
      Das Weiße Pergament ist ein Geschäft für Leser und Magier, das von den Priestern der Zauberruferin betrieben wird und befindet sich nördlich neben dem Tempel. Hier kann man Bücher, Arkane Schriftrollen und Zauberkomponenten kaufen. Der alte Priester Randuin Bofor kümmert sich um den Laden.

    • Blütentau (Lotenweith)
      Im „Blütentau“ verkauft Fingolf Masseck allerhand Kräuter, Gewürze und ein paar Tränke aus natürlichen Zutaten.

    • Tickenfass Blumenhandelsgesellschaft (Olvenweg)
      Die Tickenfass Handelsgesellschaft ist der größte Käufer und Verkäufer von Blumen, Blumenknollen und -saatgut in Florau. Gobongo Tickenfass verkauft von seinem Geschäft aus an fast alle großen Adelshäuser von Arnfels.

    • Die Grüne Berührung (Olvenweg)
      Floristin Isabella Burghaas verkauft in dem kleinen Blumengeschäft Blumensträuße, die sie auf ihren Blumenfeldern erntet.

    • Tadelloser Tand & Trödel (Olvenweg)
      Tavandir Radoman Telur ist der extravagante und extrovertierte Besitzer und Ladenführer dieses schrulligen Antiquitätenladens, der allerhand faszinierender und oft nutzloser Sachen verkauft.

    • Weingut Baldrian (Blüttborn/Rebenstock)
      Das Weingut von dem exzentrischen Mann Baldrian Baldrian ist das renommierteste Weingut in Florau. Baldrian Baldrian führt ein Weingeschäft in Blüttborn und veranstaltet mehrmals in Jahr einen Buschenschank in Rebenstock, wo sich sein Weinkeller befindet.

    • Kuhn Alchemie (Lotenweith)
      Ein neues Geschäft von
      Garon Kuhn eröffnet. Hier kann man alchemistische Erzeugnisse und Dienstleistungen kaufen.

  • Gasthäuser/Tavernen
    • Goldblüten-Gasthaus (Blüttborn)
      feines Gasthaus, Wirtin Halb-Elfin Kirissa Lavessin

    • Gasthaus „Zum Kauzigen Kobold“ (Olvenweg)
      gemütliches Gasthaus, dass von einem Säbelzahn-Leonin namens Tonrar Unnuk. Kobolde arbeiten in dem Gasthaus und Kochen und Servieren ab. Tonrar hat das Gasthaus von seinem Vorgänger übernommen, der mit den Kobolden ein Geschäft eingegangen ist (Arbeit für Essen). Tonrar hat sie bei sich gelassen, als er den Betrieb übernommen hat.'

    • Obereck Gasthaus (Lotenweith)
      simples Gasthaus, Wirt Podock Bernenstern verkauft hier einfaches Essen und Zimmer für die einfachen Leute in Lotenweith.

    • Gasthaus "Zur Blauen Rose" (Altstadt)
      mittelständisches Gasthaus; nach der Zerschlagung der Blutrosen kam es in den Besitz der Ritter der Blauen Rose. Jetzt wird die Schank von den beiden Halblingen Ludwig und Margret Backelberg in deren Auftrag geführt.

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