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Starkenfort

Weit, weit im Norden der eisigen Tundra, am Fuße des Frostgebirges, liegt die antike und große Stadt Starkenfort, auch bekannt als der Friedhof der Frostriesen, eine größten und wichtigsten Städte der Frostlande. Bevor Starkenfort vor 194 Jahren von dem Bergrufer-Klan erobert und den dort lebenden Frostriesen in einem legendärem Krieg entrissen wurde, nannten die Riesen die Stadt „Garunjondar“ – die Eisfestung. Es heißt Starkenfort sei auf den Knochen der toten Frostriesen wiedererrichtet worden – auch heute noch findet man unzählige Riesenknochen und -skelette, die über die Jahre in die Stadtarchitektur eingearbeitet wurden. Häuser zieren große Riesenschädel, Straßenlaternen werden von Skeletten gehalten und sogar die Leibwache und Elitetruppe des Frostkönigs von Starkenfort, die Knochenkrieger, tragen Rüstungen und Waffen verstärkt und verziert mit Riesenknochen.

Die Stadt und der Bergrufer-Klan, der Starkenfort seit dessen Eroberung seine Heimat nennt, wird vom sogenannten Frostkönig beherrscht. Diesen Titel gab sich der Häuptling der Bergrufer, Harald Ubeksson, als er den Anführer der Frostriesen tötete und sich auf dessen Riesenthron saß. Seitdem wird die Krone des Frostkönigs weitervererbt. Zurzeit herrscht Frostkönig Arnulf "Riesenblut" Galvandsson über Starkenfort – ein Mann dem nachgesagt wird, dass er selbst Riesenblut in sich hat und deswegen so groß und stark wurde. Über die Jahrzehnte führten die Frostkönige viele Kriege gegen andere Stämme und Klans der Frostlande – und kamen meistens siegreich davon. Deshalb gilt der Frostkönig als mehr oder weniger König der Frostlande, dessen Autorität von vielen Jarls anerkannt wird oder zumindest toleriert wird.

Da Starkenfort einst eine Festung der Frostriesen im hohen Norden war, ist die Stadt auch in Riesenmaßstäben errichtet worden. Gewaltig hohe Mauern und Räume, breite Straßen und riesige Hallen zeichen Starkenfort aus. Einzelne Räume der Festung wurden durch neue Wände zu ganzen Häusern ausgebaut. Auch wurden die Mammuts von den Riesen übernommen. Die Frostriesen ritten auf ihnen durch die Festung. Jetzt mit Wägen ausgestattet, dienen sie als eine Art öffentliches Verkehrsmittel für die Bürger von Starkenfort und können viele Bewohner in ihren Wägen oder auf Plattformen auf ihrem Rücken durch die Stadt tragen.  

Die Stadt ist ein eine Vorburg und in die Kernfestung geteilt. Über eine riesige Brücke sind beide Teile der Stadt miteinander verbunden.

 

Nennenswerte Bezirke/Stadtteile:

  • Turm von Ardur
    Benannt nach dem letzten Frostriesen-Jarl von Starkenfort, Ardur „Scharfaxt Gortursson, ist der beinahe 200 Meter hohe Sturm im Herzen der Stadt der Sitz der Reichen und Adeligen von Starkenfort, sowie ganz oben, auch die Heimat des Frostkönigs. Von hier aus überblicken die Privilegierten die anderen Bewohner von Starkenfort.

  • Die Eisenkrone
    Die Eisenkrone wird der Kranz aus den zehn Bastionen am oberen Ende der Festungsmauer von Starkenfort genannt. Hier leben die Krieger des Königs und dessen Stadtwachen. Ebenfalls hier untergebracht sind die Leibgarde des Königs, seine Knochenkrieger.

  • Die Tiefen
    Die untersten Gänge, Räume und Orte der Stadt werden nur die „Tiefen“ genannt. Hier im Gedärm der Festung und der Stadt reicht kein Sonnenlicht mehr hin. Hier leben die Ärmsten der Stadt. Ebenfalls herrscht hier viel Verbrechen – Wachen und Männer des Frostkönigs kommen hier nur her um Gefangene in den Kerker, am tiefsten Punkt der Stadt, zu werfen – ein kalter und grausamer Ort, aus dem die meisten Gefangenen nie wieder zurückkehren.

  • Kernviertel
    Unter der Eisenkrone und über den Tiefen liegt das Kernviertel. Heimat der meisten Bewohner von Starkenfort. Verbunden durch die große Ringstraße – die größte Straße in der Kernfestung und Standort vieler Handwerksbetriebe, Händler und Geschäfte – kommen hier die Bürger schnell in alle Teile der Stadt. Über Schächte und Fenster dringt hier, von oben, natürliches Sonnen- und Mondlicht in das Stadtviertel und füllt es mit Licht.

  • Vorburg
    Die Vorburg ist über eine gewaltige Brücke mit der Kernfestung verbunden. Hier befindet sich das gewaltige Haupttor – der einzige Zugang in die Stadt. Hier ist eine Garnison untergebracht. Ebenfalls haben sich hier einige Händler angesiedelt und auch einige Bewohner leben in den billigeren Behausungen der Vorburg. Über Mammut-Wägen kann man eine gemütliche Überfahrt in die Kernfestung kaufen. Ebenfalls sind hier die Stallungen – insbesondere die Mammut-Stallungen und Zuchtbetriebe – untergebracht.

 

Nennenswerte Gebäude/Orte:

  • Thronsaal des Frostkönigs (Turm von Ardur)
    Auf der untersten Ebene des Turmes von Ardur befindet sich auch der Thronsaal des Frostkönigs. Hier empfängt er seine Untertanen, hört Bittsteller an und speist bei Anlässen mit seinen Gästen.

  •  Platz des Ruhmes/Arena von Starkenfort (Turm von Ardur)
    Über Treppen von der Eisenkrone und dem Kernviertel erreichbar, liegt am Fuße des Turmes von Ardur, der Platz des Ruhmes – Schauplatz des finalen Zweikampfes zwischen Jarl Ardur und Harald Ubeksson. Dieser große Runde Steinplatz ist ein Ort der sozialen Zusammenkunft und der Märkte. Ebenfalls kann ein Teil über antike Ketten, die noch von den Riesen geschmiedet wurden, hinabgelassen werden. Die dadurch entstehende Grube wird von den Bewohnern als Arena benutzt in der in regelmäßigen Abständen sich tapfere Streiter gegen die Schrecken der Frostlande antreten können.

  • Ruhmeshalle – Tempel des Sturmvaters (Kernviertel)
    Die Ruhmeshalle ist ein Tempel von Vorthur. Hier werden Statuen für legendäre Krieger aufgestellt und es gibt auch einen Altar und Schrein an dem man Gaben und Gebete an den Sturmvater hinterlassen kann. Hohe Priester Björn Björnsson leitet die Ruhmeshalle.

  • Baracken der Krieger des Königs (Eisenkrone)
    In der nördlichsten der 10 Bastionen der Eisenkrone sind die Baracken für die professionellen Krieger des Frostkönigs und auch dessen Knochenkrieger eingerichtet.

  • Hauptquartier der Stadtwache (Eisenkrone)
    In der südlichsten Bastion sind die Stadtwachen von Starkenfort untergebracht.

  • Vorburg-Garnison (Vorburg)
    Die Vorburg-Garnison ist eine kleine Baracke in besagter Vorburg. Sie fungiert als eigener Trupp und ist damit beauftragt die Vorburg und das Haupttor vor Angreifern zu verteidigen. Die Vorburgler (wie die Krieger dort genannt werden) gelten als exzentrisch, sehen sich als eigene Truppe im Vergleich zu den Stadtwachen und sonstigen Kriegern und gelten als etwas tollkühn in der Erfüllung ihrer Aufgabe – aber auch als sehr loyal und kompetent.

  • Kerker von Starkenfort (die Tiefen)
    Der Starkenfort-Kerker – auch einfach nur der „Gletscher“ genannt – befindet sich an der tiefsten Stelle der Tiefen von Starkenfort. Kein Sonnenlicht oder Wärme dringt hierher und nur die schlimmsten aller Verbrecher und Feinde werden hier hineingeworfen.

  • Frostriesen-Katakomben (außerhalb der Stadt)
    Außerhalb der Stadt, unterhalb der großen Brücke und am Fuß des Berges auf dem die Kernfestung sitzt, gibt es einen Eingang in die Frostriesen-Katakomben. Die Katakomben waren über Jahrhunderte der letzte Ruheort der Frostriesen. Hier wurden ihre Toten zu Grabe getragen und bestattet. Bis heute ist sie mit hunderten Skeletten gefüllt.

  • Eisheim Mammutzucht
    In der Vorburg befindet sich die Eisheim Mammutzucht, betrieben von Sigurn Svensdottir. Hier werden die meisten Mammuts gezüchtet, die für den Transport in Starkenfort benützt werden.

  • Schmieden

    • Des Königs Klingenschmiede (Eisenkrone)
      Mehrere professionelle Schmiede, unter der Führung von Ungolf Ungarsson, schmieden und reparieren hier Waffen und Rüstungen für die Stadtwachen und Krieger des Königs. Zivilisten müssen einen Aufpreis für Aufträge in der Klingenschmiede bezahlen.

    • Larmundsson Waffenschmiede (Kernviertel)
      Larmund Larmundsson gilt als der beste Waffenschmied von Starkenfort. Für Zivilisten ist er die beste Anlaufstelle für eine neue Waffe.

    • Frostpanzer Schmiede (Vorburg)
      Hartmund Narmisson schmiedet in der Vorburg Rüstungen für jeden der bezahlen kann.

    • Eishammer Schmiede (Tiefen)
      Die Eishammer Schmiede in den Tiefen ist ein beliebter Ort für die Bewohner der Tiefen um Werkzeuge und einfache Waffen zu kaufen.

  • Gasthäuser

    • Taverne „Zum Frosttrunk“ (Eisenkrone)
      Soldaten- und Wachentreffpunkt der Stadt. Hier wird billiges, aber gutes Met und Bier für die Krieger und Wachen, aber auch Zivilisten, ausgeschenkt.

    • Gasthaus „Zum Alten Riesenschädel“ (Kernviertel)
      Das beliebteste Gasthaus für die Bewohner von Starkenfort. Gutes Essen und Trinken, sowie gemütliche Zimmer werden von Gastwirt Olaf Ramursson hier angeboten. Über der Eingangstür hängt der namensgebende alte Frostriesenschädel, der ein Schild im Mund hat, auf dem der Name der Gaststätte geschrieben steht.

    • Gasthaus „Tiefenfeuer“ (Tiefen)
      Das Tiefenfeuer-Gasthaus ist ein Ort für die Armen um etwas billigen Alkohol zu trinken. Billige, wahrscheinlich mit Ungeziefer überfüllte Betten sind hier bei Gastwirt Estrich Arnulfsson zu erstehen.

    • Gasthaus „Zum Frierenden Freimann“ (Vorburg)
      Dieses Gasthaus bietet einfaches Essen und einfache Zimmer für Reisende an. Der Wirt Harkon „Bierschlund“ Palwanos ist jedoch ein gemütlicher Geselle der den Aufenthalt angenehm gestaltet.'

  • Händler

    • Ikenwarts Warenhaus (Vorburg)
      Ikenwart Bernenhof führt dieses Warenhaus.

    • Jarnalfsson Handelsgesellschaft (Vorburg)
      Lorgir Jarnalfsdottir betriebt dieses sehr erfolgreiche Handelsunternehmen.

    • Eisheim Handelshaus (Kernviertel)
      Dieser Gemischtwarenladen wird von Hilda Svensdottir betrieben.

    • Goljannsson Handel (Tiefen)

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