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Vorthur

Der Sturmvater

Wo Donner erklingt und Konflikte brodeln, werden Gebete zum Sturmvater in den Mahlstrom gerufen. Als Gott der Stärke, des Ruhmes und der Stürme, ist Vorthur, der Sturmvater, der fleischgewordene Wille und die Kraft über seine Kontrahenten zu triumphieren. Er gilt als eigenwilliger, hitzköpfiger Gott, der jedoch genauso viel auf Respekt hält wie er Feigheit und antriebslose Schwäche verabscheut. Stärke und der Wille sich zu verbessern, sind die obersten Tugenden des Sturmvaters. Schwäche mag verziehen werden, solange man den Willen hat sich zu ändern. Denn nur wer stark ist kann Ruhm für sich und in den Augen des Sturmvaters erlangen, entweder auf dem Schlachtfeld oder beim Wettstreit, nicht selten beides. In den Großen Kriegen tat er sich, aufgrund seiner großen Stärke, als wichtiger Streiter für die Mächte des Guten hervor. Er bevorzugte jedoch die Schlacht und das Kämpfen und überließ das Planen und die Strategien lieber seinem Bruder, dem Eisenkönig.

Der Sturmvater interessiert sich nicht sonderlich für die Belange seiner Geschwister, jedoch zollt er besonders Eonos, Bahamut und Malgor Respekt und kennt ihre Künste als Krieger an. In den großen Kriegen kreuzte der Sturmvater des Öfteren Schwerter mit einigen der Treulosen, wodurch viele von ihnen immer noch tiefe Grolle gegenüber ihm hegen. Sehr zu deren Frust und Zorn, sieht er viele ihrer Kampfesfähigkeiten nicht als bedrohlich genug an, um sie als würdige Rivalen zu sehen und gegen ihre Anhänger vorzugehen. Lediglich Gruumat und gelegentlich Rhotek sind seine Aufmerksamkeit wert.

In seinen Tempeln und in Reliefs wird der Sturmvater als Inbegriff des Kriegers, oft lediglich mit einem Lendenschurz aus Pelzen bekleidet, oder sogar gänzlich nackt, und als Verkörperung von Muskeln und Stärke dargestellt. Die meisten Abbildungen zeigen den Sturmvater mit braunem Bart und kurzem, braunen, welligen Haar mit einer fürchterlichen Bestie ringend, stets in einer überlegenen Stellung. Sein Symbol ist eine geschlossene Faust, aus der sich vier Blitze ausbreiten.

Priester von Vorthur sind selbst oft begnadete Kämpfer von monströser Stärke und körperlicher Fitness. Das Priestertum des Sturmvaters ist simpel: Die Hauptaufgabe eines Priesters des Sturmvaters ist es den eigenen Körper und auch den Geist zu stählen, so zu Stärke zu gelangen und in anderen den Willen zu wecken, ähnliche Stärke zu erlangen. Willige Freiwillige können zu den Tempeln gehen und dort von den Priestern trainiert werden, um ihre Stärke zu verbessern und den waffenlosen Kampf und das Ringen zu erlernen, um eines Tages Ruhm für sich erlangen zu können. Tempel des Sturmvaters führen oft Arenen und Kampfringe, in denen freiwillige Kämpfer gegeneinander im waffenlosen Kampf antreten können, um den besten unter ihnen zu küren. 

Die Anhänger des Sturmvaters genießen jedwede Form von Tests der Stärke. Seinen Segen erhalten jene, die sich auf dem Schlachtfeld oder bei Wettstreiten beweisen. Er wird von vielen Personen überall in Volothar angebetet, hauptsächlich beten jedoch Athleten, Gladiatoren und Krieger aller Art zu ihm. Sie suchen seine Gunst, seinen Segen oder eine Chance etwas Ruhm zu ernten. Des Weiteren danken sie dem Sturmvater für deren Erfolg und ihre natürlichen Talente. Vorthurs Wille beflügelt jene, dessen Geisteskraft und Siegeswillen groß genug ist, dass er seine Aufmerksamkeit erregen konnte. Er bringt tosende Stürme über das Land und die See, und jene die sich klare Himmel wünschen, bieten ihre Gebete und Lobpreisungen an, in der Hoffnung seinen Willen zu besänftigen, denn wenn Vorthur zornig ist, ist der Himmel erfüllt von Donner, Blitzen und tobenden Winden. Seemänner, Pilger, Händler, Bauern und Abenteurer bitten allesamt oft um Schutz vor solchen Stürmen, aus den verschiedensten Gründen.

Der Feiertag des Sturmvaters ist der Tag der Herausforderung und wird am 7. August gefeiert. Der Tag der Herausforderung ist einer der rauesten Feiertage in Volothar. In den meisten Tempeln von Vorthur findet ein jährlichen Götter-Wettstreit statt, dem hunderte oder gar tausende Zuschauer beiwohnen und den Streiter ihrer bevorzugten Gottheit, besonders von Bahamut, Malgor oder Vorthur, anfeuern. Des Weiteren finden in Tavernen alle möglichen Wettkämpfe statt, bei denen sich Zivilisten in ihrer Stärke, Ausdauer und Durchhaltevermögen testen. Bei diesem Feiertag geht es darum, dass man sich den Herausforderungen des Lebens stellt, sie annimmt und sich ihnen nicht entzieht. Es ist ein Feiertag an dem Stärke, Willenskraft und Mut zelebriert werden, nicht selten mit der Faust in einer freundschaftlichen Keilerei in der nächsten Taverne.

 

Die Gebote des Sturmvaters:

  • Mut über allem. Mit Feigheit kann man keinen Ruhm erlangen.
  • Stärke ist der Pfad zu Großartigkeit, Großartigkeit ist der verantwortungsvolle Umgang mit Stärke.
  • Der Ruhm des Sturmvaters lebt durch deinen Ruhm auf dem Schlachtfeld oder im Wettkampf.

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Devotee Benefits (PF2e)

Divine Ability: Strength or Constitution

Divine Font: Harm or Heal

Divine: Skill: Athletics

Favored Weapon: Greataxe

Cleric Spells: 1st: endure, 3rd: haste, 4th: draw the lightning