1. Locations

Binnenreiche

Zwischen den großen und mächtigen Nationen von Khorvir liegt ein schmaler Streifen Land, der die Binnenreiche genannt wird. Mehr eine Region als ein Reich, bestehen die Binnenreiche 73 eigenständige Grafschaften, die sich autonom verwalten. Manche davon sind groß und einflussreich, andere davon winzig und von geringer Bedeutung. Generell gelten die Binnenreiche jedoch als ärmliches, dünn besiedeltes Hinterland mit unzähligen Kleinfürsten, die ihren eigenen Wert überschätzen und über kleine Grafschaften in noch winzigeren Burgen regieren. Krieg, Bündnisse und Intrigen zwischen den unzähligen Grafen der Binnenreiche stehen an der Tagesordnung. Es gibt keinen Ort in Khorvir an dem Söldner so viel Arbeit finden wie hier.

 

Regierung

Die 73 Grafschaften sind von einander unabhängig und werden von 73 Gräfen regiert, die über ihr Land als feudale Herrscher walten.

 

Demographie

Die Binnenreiche werden hauptsächlich von Menschen bewohnt, jedoch gibt es hier auch eine erhöhte Anzahl an Elfen aufgrund zur Nähe mit dem benachbarten Syrlond:

  • Menschen:                   71 %
  • Elfen:                            16 %
  • Halb-Elfen:                     8 %
  • Zwerge:                          3 %
  • Sonstige:                        2 %

 

Bevölkerung

Die Menschen aus den Binnenreichen und deren unzähligen Grafschaften könnten verschiedener nicht sein. Den Vorzeige-Binnenreicher gibt es nicht. Jede Grafschaft ist unterschiedlich. Sie haben unterschiedliche Werte, Bräuche und auch die Menschen dort können sehr unterschiedlich von Grafschaft zu Grafschaft sein.

Jedoch lassen sich ein paar allgemeine Dinge über die Binnenreiche sagen. Die Binnenreiche gelten als ärmliches Bauernland, ohne viel Reichtum und Luxus. Selbst meisten der Adeligen und Grafen gelten auch nach internationalem Standard der Adeligen als arm. Bis auf die Grafen der größeren Grafschaften wie Eidbann, Rotstein oder Reichenfurth gelten als wirklich wohlhabend.

Auch kann man sagen, dass die westlicheren Fürstentümer kulturell mehr Ähnlichkeiten mit Arnfels oder Vayrac aufweisen und die Grafschaften, je weiter man in den Osten bzw. Südosten kommt, immer mehr Ähnlichkeiten mit Pancor oder Land aufweisen.

Zwischen den unzähligen Grafschaften herrschen oft starke Konkurrenzkämpfe. Viele aus den Binnenreichen sind sehr patriotisch und sich sicher, dass die eigene Grafschaft besser als seine Nachbarn ist. Dies führt nicht selten zu lokalen Scharmützeln und Kleinkriegen zwischen den Grafschaften, bei dem sich die Grafen mit den wenigen Männern die sie besitzen gegenseitig bekämpfen. Söldner ist in den Binnenreichen kein seltener Anblick und werden oft von den Grafen angeheuert um ihre kleinen Armeen zu verstärken.

Gelehrte aus den benachbarten Königreichen vergleichen die Binnenreiche manchmal mit einem Haufen Straßenkinder, die sich um die letzten abgenagten Knochen streiten.

 

Geschichte

Die Binnenreiche waren nicht immer ein Fleckenteppich aus kleinen Grafschaften. Vor der Separation lag auf dem heutigen Gebiet der Binnenreiche ein großes Königreich namens Kalygos. Im Laufe des Zweiten Großen Krieges wurde Kalygos jedoch komplett verwüstet und zu Asche verbrannt. Der Aschezirkel, eine Gruppe mächtiger Vampir-Lords, startete einen Feldzug durch Kalygos und eroberte das gesamte Gebiet der Binnenreiche entlang der Ost-West-Passage. Champion der Schwarze Herrin, Robert de Symonet, organsierte ein Befreiungsbemühen, rekrutierte eine Armee und zog gegen den Aschezirkel in den Krieg. Er drängte die Vampire und ihre untote Armee zurück in ihre Heimat, die Region Eisenwald. Dort belagerte er ihr Schloss und eroberte es, doch nicht bevor sich der Aschezirkel im Keller des Schloss einschließen konnten. Trotz größter Bemühen, konnte der Tresor der Vampire nicht geöffnet werden. Deshalb beschloss man das Schloss zu schleifen, den Tresor zu begraben und alle Diener, die mit dem Verschließen des Tresors zu tun hatten, sowie deren Nachkommen ausfindig zu machen und hinzurichten, damit der Tresor niemals wieder geöffnet werden konnte. Die Schlüssel, mit denen der Tresor geöffnet werden kann, wurden aufgeteilt und verstreut.

Nach dem Krieg, anstatt das alte Königreich wiederaufzubauen, zersplitterte es sich in unzählige Grafschaften. Bereits vorhandene Grafen erklärten sich nun zum unabhängigen Land und auch andere neue Adelsfamilien spalteten sich von größeren Grafschaften ab und wurden autonom. Obwohl sich im Laufe der letzten 1500 Jahre einige Grafschaften wieder zusammenschlossen oder erobert wurden, blieb das alte Kalygos zersplittert. Es gab jedoch in der Geschichte einige motivierte Feldherren, die sich als Aufgabe gemacht hatten, das alte Kalygos wieder zu vereinen und große Kriege gegen andere Grafschaften geführt haben. Theonbert I von Rynberg, Sohn des ehemaligen König von Kalygos, schwor die Binnenreiche wieder zu vereinen und Kalygos wieder zurückzuholen. Er änderte den Namen der ehemaligen Haupstadt und der neuen Grafschaft von Rynberg zu Eidbann, da er nun durch seinen Eid bis zum Tod ewig dazu gebunden ist, Kalygos zu vereinen. Sein Feldzug scheiterte jedoch bereits glorreich, nachdem er nur wenige Grafschaften erobern konnte. 

Der bekannteste und erfolgreichste Adelige, der versuchte Kalygos wieder zu vereinen, war Friggwald von Eidbann, Er schaffte es mit seinem ausgezeichneten Gespür für Taktik und Strategie und der Unterstützung mehrerer kleinerer Grafschaften, die sich ihm angeschlossen hatten, die Hälfte des alten Kalygos bis zum heutigen Ungarsberg und Rotstein zurückzuerobern. Danach wurde er von einer Allianz aus Pancor und Arnfels besiegt und die eroberten Grafschaften wieder befreit. Bis heute ist Eidbann durch die Eroberungen von Theonbert und den damaligen Zusammenschluss mit den Unterstützern von Friggwald, die größte Grafschaft in den Binnenreichen.

Die Binnenreiche liegen zwischen den großen Nationen von Khorvir und wurden schon oft in der Geschichte Schauplatz deren Kriege. Oft wurden die Binnenreiche bereits geplündert und verwüstet, obwohl sie nicht Mal selbst Krieg führten.

 

Wirtschaft

Die Grafschaften der Binnenreiche sind Großteils sind von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Nur die größeren Grafschaften wie Eidbann, Rotstein oder Reichensfurth haben genug Land und Ressourcen um auf am internationalen Markt eine Rolle zu spielen. Die meisten Grafschaften produzieren für sich selbst und Handel mit den Nachbar-Grafschaften oder -länder ist eher die Ausnahme. Grafschaften die an den Haupthandelswegen liegen verdienen Geld mit Wegzöllen um ihre Grafschaft durchqueren zu dürfen um Handel im Norden bzw. Süden zu treiben.

 

Geographie und Klima

Die Binnenreiche sind eine sehr Ebene Region mit weiten Ebenen und ein paar Wäldern an den Auswüchsen der zwei Gebirge, zwischen denen sie liegen. Die Temperaturen sind gemäßigt. Auf trockene Sommer folgen nasse Herbste und milde Winter. Besonders im Südosten des Landes herrscht ein warmes Klima.

 

Kultur

Jede der 73 Grafschaften ist im Grunde einzigartig und besitzt eigene Bräuche, Ansichten und Werte. Man kann keine einheitliche Kultur für die Binnenreiche festlegen, vor allem da Sie auch großen Einfluss von benachbarten Ländern nimmt. Patriotismus und Liebe zur Heimat sind jedoch Werte, die viele Binnenreicher am Herzen liegen.

Die Binnenreiche sind eine Region, die viel Krieg gesehen hat. Sei es der Zweite Große Krieg, der das Land zu Asche verbrannte, die vielen Kriege zwischen anderen Ländern, die auf dem Boden der Binnenreiche geführt wurden oder die unzähligen Kleinkriege zwischen den dort beheimateten Adeligen, Krieg war schon immer Teil des Lebens vieler Binnenreicher, ob sie es nun wollten oder nicht. Dies führt dazu, dass die meisten Binnenreicher zumindest die Grundlagen des Kampfes mit dem Speer oder dem Schwert beherrschen.

Der Kriegsdienst wird in den Binnenreichen oft als notwendiges Übel angesehen, eine Pflicht der man folgen muss, aber mit der auch eine gewisse Ehre mithergeht. Soldaten die in den Krieg ziehen werden meistens feierlich verabschiedet, egal wie klein unbedeutend der Konflikt auch sein mag, in den sie ziehen.

Die Familien der einfachen Leute in den Binnenreichen sind oft sehr eng verstrickt. Sie leben einfache, ärmliche Leben, sind jedoch trotzdem zufrieden. Die Binnenreicher haben in den Jahrhunderten gelernt, dass jeder Tag der letzte sein könnte und versuchen, dass beste aus ihrem Leben zu machen.

Auch hat sich eine, in den Augen der anderen Länder, recht morbide Beziehung zum Tod entwickelt. Binnenreicher akzeptieren ihn als Teil des Lebens. Tod ist nicht etwas, dass man unbedingt fürchten muss und um Tote muss auch nicht unbedingt getrauert werden. Er ist der ewige Wegbegleiter und oft das einzige, dass im Leben sicher ist. Schließlich empfängt die Schwarze Herrin jeden früher oder später.

 

Militär

Jede Grafschaft besitzt ihre eigene Streitmacht. Diese variiert je nach Größe und Stärke der Grafschaft von nur ein Dutzend ausgebildeten Soldaten und Ritter bis zu hunderten Kriegern. Besonders die wohlhabenderen kleinen Grafschaften greifen oft auf die Hilfe von Söldnerkompanien zurück, die das Kämpfen für sie übernehmen und gerne das Gold für einstecken. Im internationalen Vergleich können die Binnenreiche deren Nachbarländern bei weitem nicht das Wasser reichen, selbst wenn man alle Armeen vereinen würde.

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Die 73 Grafschafen

Binnenreiche
  1. Krähenfels
  2. Hortgraben
  3. Flusswirt
  4. Dunkelholz
  5. Graustein
  6. Grenzkür
  7. Gabelkron
  8. Waldesheim
  9. Weitenkraut
  10. Tiefstein
  11. Totenglanz
  12. Frederikswonn
  13. Eidbann
  14. Lecampour
  15. Marseulle
  16. Meinwehr
  17. Moorgraben
  18. Nordschild
  19. Kerensgut
  20. Goldwein
  21. Heroldsruf
  22. Ehrhaupt
  23. Weißkamm
  24. Weghold
  25. Elfenruhm
  26. Herzbaum
  27. Segensgut
  28. Reichensfurth
  29. Nibelberg
  30. Kurzengrund
  31. Stolzenfels
  32. Niederammen
  33. Oberammen
  34. Eisenwald
  35. Kernwall
  36. Lurchen
  37. Marchenbrunn
  38. Parnberg
  39. Silbertor
  40. Kaiserwig
  41. Elmnau
  42. Harhofen
  43. Isskenstein
  44. Lindenruf
  45. Eskartos
  46. Nurvos
  47. Altenvos
  48. Eisenrode
  49. Weitenlarch
  50. Eberdingen
  51. Ölfersgau
  52. Gultheimsbach
  53. Rotstein
  54. Windenburg
  55. Eschengut
  56. Immerehr
  57. Ewigweiß
  58. Mink
  59. Oberwerder
  60. Niederwerder
  61. Loppingen
  62. Guldenwerth
  63. Mährenglanz
  64. Hohenfels
  65. Skalventhal
  66. Berchenzier
  67. Aurentrumpf
  68. Lustenehr
  69. Bärenschlag
  70. Hammersweit
  71. Höring
  72. Vanderlein
  73. Ebenjoch