Cardogan ist der Anführer des Aschezirkels und trägt den Titel "Fürst der Asche" als ebendieser.
Bevor Cardogan zum Vampir wurde, lebte er ein Leben voller Entbehrungen und Elend als Waise. Er wuchs zusammen mit Ravette, Aurelia, Carmilla und Eoghir in einem Waisenhaus in Reichensfurth, in den Binnenreichen auf. Dort mussten er und seine Geschwister mussten mit Armut, Trostlosigkeit und der Härte der Nonnen zurechtkommen. Sie hatten keine Eltern und wurden von der Gesellschaft abgewiesen. Dieses harte Aufwachsen prägte Cardogan und seine Perspektive auf die Welt.
In dieser Zeit entwickelte Cardogan eine starke Bindung zu seinen Geschwistern. Sie waren die einzigen, auf die er sich verlassen konnte, und sie standen einander bei, um zu überleben. Die schwierigen Umstände haben sie zusammengeschweißt und eine enge Verbindung zwischen ihnen geschaffen. Cardogan nahm damals bereits eine dominante und führungsstarke Rolle innerhalb der Gruppe ein, und wurde deshalb später auf der Anführer des Aschezirkels.
Es war Ravettes Idee Orcus, den Fürst des Untodes, um Hilfe zu beten, er möge ihr Leid beenden. Er erhörte ihr flehen und machte sie zu Vampiren, nun mit den benötigten Waffen ausgestattet um sich selbst aus dem Elend zu befreien. Als sie zu Vampiren wurden, verstärkte sich ihre Bindung durch das gemeinsame Blut und die Tatsache, dass sie nun mächtige Geschöpfe der Nacht waren. Sie betrachteten sich als Geschwister, die durch ihr Vampirblut untrennbar verbunden waren. Die uralte Macht, die sie erlangten, verstärkte die Hierarchie innerhalb des Zirkels, und Cardogan übernahm die Rolle des Anführers. Cardogan ist der einzige des Aschezirkels, der immer noch Orcus untergeben ist. Im Zweiten Großen Krieg schwur einen Eid gegenüber dem Herr des Untodes und diente ihm als Paladin. Dieser Eid hat immer noch bestand.
Die Beziehung zu seinen Geschwistern ist sowohl von Loyalität als auch von Furcht und Unterwerfung geprägt. Cardogan mag von seinen Geschwistern als Anführer akzeptiert werden, aber seine Grausamkeit und sein Jähzorn schaffen auch eine Atmosphäre der Angst und Unterdrückung. Während er ein Bild des großzügigen und gütigen Herrschers aufrechterhalten möchte, besteht er dennoch auf bedingungslosen Gehorsam und erlaubt seinen Untergebenen keine Schwäche.
Die Beziehung zwischen Ravette und Cardogan im Aschezirkel ist von einer Art Machtbalance geprägt, die auf gegenseitigem Nutzen beruht. Ravette ist als arkane Meisterin eine mächtige Magierin und Cardogan als Anführer hat die Kontrolle über den Zirkel und seine Ressourcen. Es besteht also eine gewisse Abhängigkeit voneinander.
Cardogan betrachtet Ravette mit einer Mischung aus Bewunderung und Faszination. Er erkennt ihre unglaubliche magische Begabung und ihre unbändige Leidenschaft für die Erforschung der Magie. Ravettes rücksichtslose und sadistische Natur übt auf Cardogan eine gewisse Anziehungskraft aus, da er ihre rohe Stärke und Entschlossenheit bewundert. Er erkennt, dass sie eine wichtige Rolle im Aschezirkel spielt, insbesondere in Bezug auf ihre Fähigkeiten, Wissen und ihre skrupellosen Methoden.
Cardogan betrachtet Aurelia mit großem Respekt und Anerkennung. Er schätzt ihre Bodenständigkeit, ihre strategische Denkweise und ihre praktische Veranlagung. Cardogan erkennt, dass Aurelia eine wichtige Rolle als Generalin des Aschezirkels spielt und die Streitkräfte des Zirkels mit Geschick und Entschlossenheit führt.
Er vertraut darauf, dass Aurelia die militärische Macht des Aschezirkels aufrechterhält und ihre Aufgaben mit großer Hingabe erfüllt. Cardogan schätzt ihre ruhige Natur, ihre bedachte Herangehensweise und ihre Fähigkeit, diplomatisch zu handeln. Er sieht Aurelia als eine wichtige Stütze und vertrauenswürdige Verbündete, auf die er sich in entscheidenden Momenten verlassen kann.
Cardogan schätzt ihre Fähigkeit, zwischenmenschliche Beziehungen innerhalb des Zirkels zu pflegen. Er betrachtet sie als eine wertvolle Ratgeberin und respektiert ihre Meinung und Ratschläge. Ihre Zusammenarbeit ist von Vertrauen und einem klaren Verständnis für ihre jeweiligen Rollen und Stärken geprägt.