Aurelia war die Generalin des Aschezirkels und führte dessen Streitkräfte im Zweiten Großen Krieg an. Im Gegensatz zu ihren Geschwistern, kam Aurelia erst als Jugendliche ins Waisenhaus, nachdem ihre Eltern an einer Seuche gestorben waren. Sie ist die Älteste des Zirkels und trägt bis heute die Lehren und Werte ihrer Eltern mit sich.
Sie wurde zusammen mit dem Rest des Aschezirkels von den Wachsamen Wanderern aus ihrem Gefängnis und Schlaf befreit. In dem folgenden Feldzug zur Wiedereroberung der Binnenreiche führte sie erneut die Truppen des Aschezirkels an. Bei Verhandlungen mit den Wachsamen Wanderern wurde sie besiegt. Als Bedingung am Leben bleiben zu dürfen, schloss sie einen heiligen Pakt vor Eonos, dem Lichtbringer, ab. Da er jedoch keine Untoten in seinem Dienst akzeptiert, verbrannte er sie zu Asche und belebte sie als seine menschliche Paladinin der Läuterung wieder. Jetzt im Dienst des Lichtbringers strebt sie ein Vereintes Binnenreich an, diesmal jedoch per Diplomatie statt dem Schwert.
Aurelia ist eine Kriegerin von Natur aus. Sie wurde in Parnberg (Grafschaft) in den Binnenreichen geboren und lernte früh das Kämpfen und Jagen. Parnberg (Grafschaft) war in ihrer Jugend regelmäßig Schauplatz von Kleinkriegen und Scharmützeln zwischen Grafen und Söldnern. Tod und Kampf waren ihr daher nie fremd und sie entwickelte bereits in ihrer frühen Kindheit eine Affinität zu Kampfkünsten und strategischem Denken.
Sie hatte immer schon eine disziplinierte und zielstrebige Persönlichkeit, die sich intensiv auf körperliche und geistige Herausforderungen konzentrierte. Sie wollte ihre Familie vor Söldnern, Plünderern und Räubern beschützen und lernte von Freunden und reisenden Söldnern so viel übers Kämpfen wie sie konnte. Es setzte ihr umso mehr zu, dass diese schließlich von etwas getötet wurden, dem sie nicht mit dem Schwert begegnen konnte. Von ihren Eltern hat Aurelia ihren Sinn für Ehre und Gerechtigkeit. Bis heute werden ihre Entscheidungen und Handlungen könnten von einem starken moralischen Kompass geleitet.
Die Beziehung zwischen Aurelia, Cardogan und Ravette im Aschezirkel weist eine komplexe Dynamik auf, die auf unterschiedlichen Stärken und Fähigkeiten beruht.
Aurelia, als Generalin und strategischer Kopf, hatte eine starke Verbindung zu Cardogan, dem Anführer des Zirkels. Sie erkannte seine Macht und Autorität an und respektierte seine Position. Aurelia unterstützte Cardogans Ziele und Visionen, solange sie mit ihrer Vorstellung von Ehre und Gerechtigkeit übereinstimmten. Sie ordnete sich seinen Befehlen unter und führte die Streitkräfte des Zirkels im Krieg an. Ihre ruhige und bedachte Natur machten sie zu einer wertvollen Beraterin und Vertrauten für ihn. Seitdem jedoch die Korruption des Untodes von ihr genommen wurde, sieht sie Cardogan als das Monster, dass er ist.
In Bezug auf Ravette war die Beziehung komplizierter. Aurelia erkannte Ravettes Macht und Fähigkeiten als Arkane Meisterin und ihre Bedeutung für den Zirkel. Als diplomatischste der Geschwister versuchte sie stets zwischen den dominanten Persönlichkeiten von Cardogan und Ravette zu vermitteln und einen gewissen Ausgleich herzustellen. Obwohl sie nicht Ravettes skrupellose Methoden und Sadismus teilte, sah sie die Notwendigkeit ihrer Fähigkeiten für den Erfolg des Zirkels.
Aurelia, als Frau weniger Worte, spricht nicht leichtfertig über ihre Gedanken und Gefühle. Sie ist jedoch in der Lage, ihre Überlegungen und Bedenken subtil durch ihr Handeln und ihre Entscheidungen zu kommunizieren. Ihre Beziehung zu Cardogan und Ravette war durch gegenseitigen Respekt, Zusammenarbeit und das Streben nach den Zielen des Aschezirkels geprägt, obwohl es auch Raum für Konflikte und unterschiedliche Ansichten gab.