Aschenwacht ist die größte Siedlung in der Grafschaft Eisenwald in den Binnenreichen. Über Aschenwacht thront Schloss Eisenstein, sitz des Grafen von Eisenwald, Vorigan Perlech. Aschenwacht, sowie der Rest der Grafschaft, war vor vielen Jahrhunderten ein reicher Ort, an dem viel Handel getrieben wurde. Nach dem 2. Großen Krieg und dem Zerfall von Kalygos, versiegte der Wohlstand der Grafschaft, und auch der von Aschenwacht.

Im Zweiten Großen Krieg wurde auch Aschenwacht verwüstet und Schloss Eisenstein geschliffen. Es war ein jahrhundertelanges Bestreben des Dorfes, das alte Schloss wieder aufzubauen, das lange Zeit das letzte Gold verschlang, dass die Dorfbewohner besaßen. Nichtsdestotrotz legten die Bewohner zusammen, und im Jahr 1487 wurde schließlich der letzte Teil des Schlosses wiedererrichtet.

Heute ist Aschenwacht ein kaum nennenswertes Dorf, mit vielen halbzerfallenen oder gar leerstehenden Häusern. Lediglich das Schloss am nahen Berg über dem Dorf, Forstwirtschaft und das Sägewerk sorgen für etwas interregionale Relevanz, da Aschenwacht von drei Seiten mit Wald umringt ist und sehr abseits der großen Handelswege der Binnenreiche liegt.

Unter Aschenwacht befindet sich ein sehr umfangreiches System an Katakomben. Seit über 1500 Jahren wird dort der Großteil der Verstorbenen von Aschenwacht hinuntergebracht und bestattet. Hunderte von menschlichen Überresten füllen die kilometerweiten Tunnel unterhalb der Stadt, die vor langer Zeit von Leuten angerichtet wurden, deren Identität wie so vieles nach dem Krieg der Zeit zum Opfer gefallen sind. Eisenwald war schon seit jeher ein Ort, an dem die Toten nur schwer Ruhe finden, und es kommt nicht selten vor, dass die alte Magie, die Eisenwald durchdringt, so manchen alten Knochen wieder Leben einhaucht und sie dazu bringt, sich aus ihren Gräbern zu erheben. Die Katakomben sind so weitereichend, dass es heißt, dass sogar das Schloss einen Zugang zu ihnen besitzt, obwohl es am Gipfel eines nahen Berges liegt.


Nennenswerte Gebäude

  • Aschenwachter Kapelle
    Die Kapelle ist das größte Gebäude in Aschenwacht. Es und der kleine Platz vor ihr, sind der Hauptversammlungsort im Dorf, falls Nachrichten kundgetan werden oder Feste gefeiert werden. Die Kapelle selbst ist ein altes Gebäude aus Stein. Sie wurde vor langer Zeit niedergebrannt, aber wiedererrichtet. Die Wände und der Boden aus Stein sind bis heute schwarz vom Ruß des Brandes gefärbt. Das Innere scheint keinem bekanntem Gott geweiht zu sein.

  • Aschenwacht Handelsgeschäft
    Ein Händler namens Regan Lerth führt das kleine Handelsgeschäft. Einst ein stolzes Zentrum regionalen Handels, ist es jetzt ein heruntergekommener Laden, in dem nur wenige Waren angeboten werden, die Regan auf seinen Reisen im Rest von Eisenwald ersteht und dort anbietet.
  • Obergarn Schmiedebetrieb
    Erika Obergarn ist die örtliche Schmiedin. Sie schmiedet hauptsächlich Werkzeuge, Nägel oder sonstige einfache Eisenwaren. Hie und da versucht sie sich auch an Dolchen, Messern oder sogar Schwertern. Möchte man Rüstungen oder größere Waffen, spricht man besser mit Regan Lerth vom Handelsgeschäft.
  • Eingang in die Aschenwacht-Katakomben
    Westlich, außerhalb der Palisadenmauer, liegt der Eingang in die Katakomben. Er befindet sich innerhalb eines, einem Mausoleum gleichenden, steinernen Gebäudes. Es wird umringt von einem alten, mittlerweile verrosteten Eisenzahn und zahlreichen weiteren Gräbern von Dorfbewohnern, die es bevorzugten, entgegen der Tradition, nicht in den Katakomben bestattet zu werden. 
  • Taverne "Zur Roten Eiche"
    Diese einst fein eingerichtete Taverne ist im Laufe der Jahre schäbig geworden. Ein loderndes Feuer im Herd spendet den wenigen zusammengekauerten Seelen im Inneren kaum Wärme, während sie auf alten gepolsterten Bänken an wurmzerfressenen Tischen, abgestandenes Bier und hartes Brot essen. Dem Namen verdankt die Taverne der großen Eiche, die neben dem Eingang empor ragt. Sie wird die "Rote Eiche" genannt, da an ihr früher Verbrecher aufgehängt wurden. Das Namensschild der Taverne henkt auch dementsprechend an einem Galgen an der Eiche herab. Sie wird von Wirt Roderic Huhml, zusammen mit seiner Frau Liuva, betrieben.
  • Haus von Deidolos Ahozhar
    Deidolos Dragomir Ahozhar wohnt in einem einfachem Haus, am Rande des Dorfes. Es hat nur drei Zimmer: ein großes Zimmer das als Essbereich, Küche und Wohnbereich fungiert, ein Schlafzimmer mit Doppelbett und Schrank für seine Kleidung, sowie ein kleines Nebenzimmer, in dem er früher schlief, das mittlerweile als Abstellraum und Waschraum genutzt wird. Hinterm Haus befindet sich ein kleines ungepflegter, überwucherter Garten mit den zwei Gräbern seiner Eltern. Das Grab seines Vaters ist ungepflegt und mit Unkraut überwachsen, während das Grab seiner Mutter regelmäßig von ihm gesäubert und gepflegt wird.
  • Aschenwacht Sägewerk
    Im Norden, vor dem Dorf, liegt das Sägewerk von Aschenwacht. Hier wird das Holz der örtlichen Holzfäller zusammengeschnitten und dann über das Handelsgeschäft in andere Teile der Binnenreiche verkauft.
  • Tischlerei Totholz: Möbel und Särge
    Die Tischlerei Totholz wird von Thorismund Vultuff betrieben. Er stellt die Möbel und Särge für den Ort her, denn er arbeitet auch als Leichenbestatter von Aschenwacht.

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