Es gibt Menschen, die haben einen Plan für ihr Leben. Es gibt Menschen, die dämmern ihr ganzes Leben vor sich hin und es gibt Menschen, die Glück haben. Zur letzteren Sorte gehört Johanna Magnusson.
Die kleine Schwester von Björn und Havel wuchs für ihre Verhältnisse als verwöhntes Kind auf. Schulisch mögliche Reisen, die bei den anderen Kindern nicht möglich waren, wurden durch das einzige Kind im Haushalt eine realistische Option und Johanna lernte früh die Welt kennen und verliebte sich in sie.
Sie wollte studieren, aber sicher nicht auf ihrer Heimatinsel mit dem unaussprechlichen Namen. Ein Semester in Madrid, ein Semester beim Europort, ein paar Semester an der Nord- und Ostsee - immer fand sich jemand, der sie ein paar Monate unterbringen konnte und wollte.
Nach ihrem Studium kehrte sie in die Heimat zurück, versuchte sich ein wenig am Fischereigeschäft und hielt Abstand davon. Sie arbeitete an einer staatlichen Schule und suchte nach Alternativen doch noch ein interessantes Leben verbringen zu können.
Über ein Gewinnspiel qualifizierte sie sich für die Teilnahme an einer Gamingshow bei Sol Media. Wider Erwarten gewann sie und war so die erste Millionärin der Familie, der mit dem Gewinn auch eine limitierte Bürgerschaft bei Sol Media angedacht wurde.
Mit Hilfe ihres Bruders Havel investierte sie den größeren Teil des neuen Vermögens und finanziert von Zinsen, Dividenden und unter langsamer Auflösung ihres Vermögens weitere Reisen in alle möglichen Länder. Meist begleitet sie als immer noch aufgebauschte C-Prominente dabei irgendein Kamerateam, um kleinere Lücken im Programm von Sol Media zu füllen.
Formell besitzt sie zwei Wohnungen in Spanien und Hamburg, diese werden jedoch meist über Geschäftskontakte weitervermietet, da sie den größten Teil ihrer Zeit in den weniger bekannten Teilen der Welt verbringt.
Ihr Lebenswandel hat die Frau sportlich und durchaus jünger aussehend gehalten und sie tut ihr Möglichstes die Körperbau einer Wikingerin unter Kleidung zu verbergen, solange keine Demonstration ihrer körperlichen Möglichkeiten notwendig ist.
Auf Familienfeiern schwärmt sie außerdem, dass sie eines Tages, wenn sie sich vom Reiseleben zur Ruhe setzt, wohl ein Kind adoptieren und erziehen wird.