1. Organizations

Avanuri

Die Avanuri-Mönche sind Teil eines speziellen Mönchsordens, die eine innige Beziehung zur Erdmutter Selysia und zu den Kräften der Vier Elementen hegen. Obwohl die Avanuri an vier verschiedenen Klosterstandorten, quer verteilt über Volothar, leben, sehen sie sich dennoch als ein einziger, zusammengehörender Orden von Mönchen an.

Die vier Klöster haben alle einen Fokus auf ein bestimmtes Element, jedoch werden alle vier Element-Künste an allen Standorten gelehrt. Möchte man jedoch von den wahren Meistern eines bestimmten Elements lernen, müssen viele Mönche den weiten Weg zum entsprechenden Kloster bewältigen, das sich auf das Element spezialisiert hat.


 Klostertraditionen

In den Klöstern der Avanuri wird neben ausgeprägtem Training für Körper und Geist, vor allem gelehrt, wie man die Kraft der magischen Energie, die durch die Körper allen Lebens fließt, das sogenannte Ki, nutzt, sich mit den Kräften der Schöpfung zu vereinen und die Vier Elemente nach eigenem Willen zu bändigen, als Erweiterung des eigenen Körpers. Die meisten Avanuri-Mönche üben sich in allen vier Künsten (Feuer, Wasser, Erde und Luft) und verbinden alle Elemente, jedoch manche entscheiden sich dazu ihr Leben einem bestimmten Element zu verschreiben. Jene Personen werden Singulare genannt und beherrschen ihr auserkorenes Element oft mit meisterlichem Können und Geschick. Nicht selten entschließen sich Singulare dazu, sich dem Kloster, das ihrem Element geweiht ist, anzuschließen und ihr ursprüngliches Kloster zu verlassen.

Unter den Avanuri-Mönchen ist es ebenfalls eine beliebte Tradition, die eigenen Körper mit Tätowierungen zu verzieren, die ihre Ki-Fähigkeiten repräsentieren.

Die Avanuri-Mönche sind zwar kein religiöser Orden per se, aber die Mönche haben stets eine enge Beziehung zur Erdmutter, Selysia, gepflegt. Als Göttin der Natur, der Meere und der Wildnis repräsentiert sie für die Mönche die perfekte Kombination der urtümlichen Kräfte der Natur, Feuer, Wasser, Luft und Erde. Dementsprechend ist ihr Feiertag, Wildheitspracht, ein besonders Ereignis für die Avanuri, der oft von Meditation und Abgeschiedenheit in der Natur geprägt ist.

 

Kloster-Standorte

Die Standorte der Klöster sind nicht willkürlich. Unter den Grundfesten der Klöster befinden sich Risse und Portale in die Elementaren Ebenen. Die Tempel wurden vor Jahrhunderten unter anderem gegründet, um diese Portale geschlossen zu halten. Deshalb muss alle 33 Jahre ein mächtiger Schutzzauber, gespeist durch elementare Kraft und Magie, gewirkt werden, um die Barriere für die nächsten 33 Jahre aufrecht zu erhalten. Bis dahin wird die Barriere zunehmend schwächer und es kann auch dazu kommen, dass Elementare durch eine geschwächte Barriere hindurchbrechen können.

Traditionell und auch aus praktischen Gründen, wird stets sichergestellt, dass es einen Genasi unter den Mönchen in den Klöstern gibt. Ohne Genasi oder ein mächtiges Elementarwesen wie Genies, wäre es fast unmöglich den Barrierezauber zu wirken. Nur ein intelligentes Wesen mit Magiebegabung, dass zum Teil selbst ein Elementar ist, vermag den Zauber zu wirken. Ohne Genasi-Mönche wären die Barrieren bereits vor langer Zeit gefallen und die Wesen, sowohl die guten als auch die schlechten, hätten in die Materielle Ebene eindringen können, denn Genies und andere Elementare scheren sich oft nicht um die Materielle Ebene. In der Vergangenheit wurden solche Genasi oft als Kinder rekrutiert, als Findelkinder in den Tempeln abgegeben und adoptiert. Manchmal, wenn die Zeit drängt, sind die Mönche auch zu drastischeren Maßnahmen gezwungen und binden Genies an ihre Tempel oder entführen Genasi-Kinder, um sie in ihren Tempeln aufzuziehen. Doch dies ist nur ein allerletzter Ausweg.

Dass die Standorte der Klöster magische, elementare Orte sind, ist den meisten Mönchen bewusst. Dass sich jedoch darunter Portale befinden, die durch Genasi alle 33 Jahre geschlossen werden müssen, wissen nur wenige Auserwählte. Insbesondere wird es auch meist den Genasi erst kurz davor mitgeteilt.

 

Feuer – Kloster Hohenflamm

Im Königreich Arnfels, auf dem Kontinent Khorvir, liegt an der Spitze des Kraters des Vulkans Zunderspitze das Avanuri-Kloster Hohenflamm Hohenflamm, Heimat der Meister der Feuerkunst. Tausende Steinstufen führen von der Stadt Glimmenstein über einen schmalen Bergpfad die Hänge des Vulkans hinauf zum Kloster. Das Kloster selbst liegt genau an der Kante des Vulkans. Durch mehrere kleine Kanäle und Abflüsse wird sichergestellt, dass die Lava nicht so hoch steigen kann um eine Gefahr für das Kloster zu werden. Neben einem Schutz vor dem geschmolzenen Gestein, sorgt dies auch für wunderschöne Lavaströme, die ununterbrochen an der Seite und vor dem Kloster hinabfließen.


Luft – Kloster Wolkengrat

Auf der Spitze des höchsten Berges des Wolfsgebirges, dem Götterhorn, am Kontinent Dossyr, liegt das Kloster Wolkengrat. Die dort beheimateten Meister der Luftkunst leben in schwindligen Höhen. Das Kloster liegt auf dem Gipfel des Götterhorn, direkt über Lerodins Mauer, der gewaltigen, tausenden Meter hohen Bergwand, die an einer Seite des Berges beinahe gerade nach unten verläuft. Nur die geschicktesten Besucher vermögen es den anspruchsvollen Weg auf den 5103 m hohen Berg zu bewältigen, der von steilen Felswänden und Felsspalten geprägt ist. Die Aussicht von Wolkengrat ist legendär. Es heißt man könne von dort oben weit ins Innere des Kontinents blicken.

 

Wasser – Kloster Weidenhain

An der 30 m hohen Klippe an der Küste des Zersprengten Meeres der Grafschaft Lustenehr in den Binnenreichen von Khorvir, liegt die Heimat der Meister der Wasserkunst im Kloster Weidenhain. Das Kloster besteht aus drei Gebäuden. Das erste liegt an der Klippe, die beiden anderen liegen auf zwei hintereinander liegenden Steininseln, die wie Türme aus Stein aus dem Meer ragen und über eine Hängebrücke miteinander und mit dem Festland verbunden sind. Seit Jahrhunderten trotzt das Kloster auf den Klippen den unerbittlichen Wellen und die peitschenden Winde des Meeres. Genauso wie die Fluten die Ecken und Kanten des Felses abschleifen, so sagt man schleife Weidenhain die Ecken und Kanten all jener ab dir dort Zeit verbringen, bis nur mehr das wahre Ich übrig sei.

  

Erde – Kloster Steinheim

In der Ödlanden des Kontinents Dossyr, in den südöstlichen Ausläufen des Assrai Hügellandes sind die Meister der Erdkunst Zuhause. Steinheim liegt in einem schüsselförmigen Hügeltal, in dessen Klüfte, die sich dort in die Erde bohren. Über einen schmalen Gang durch den Fels erreicht man das Kloster, dass in den Klüften in den Stein gehauen wurde. Große Teile des Klosters liegen unterirdisch und es gibt sogar einen Tunnel der in das tief unter der Erde liegende Underdark führt. Der lange und harte Weg durch das Ödland um das Kloster zu erreichen, sowie das einfache Leben im Kloster ohne großen Luxus, so heißt es, formen die Bewohner des Kloster, bis sie selbst so hart wie der Stein werden in dem sie Leben.

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