Sephia
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Sephia

Tochter der Freuden

Sephia, die Tochter der Freuden, ist die Göttin der Dekadenz, des Genusses und der Ausschweifung. Lust, Stolz und Selbstverliebtheit sind die Markenzeichen aller, die ihr folgen. Die Tochter der Freuden hat sich dem Streben nach irdischer Befriedigung und dem Umsturz jeglichen anständigen Verhaltens verschrieben, sowie dem Hedonismus und dem Vergnügen um seiner selbst willen. Sie ist die Meisterin des Exzesses in allen Dingen, von der Völlerei über die Lust bis zum Größenwahn. Wo immer die Sterblichen von ihren eigenen unstillbaren Begierden beherrscht werden, ist die Tochter der Freuden in den Schatten, flüstert, verführt und labt sich an einem Bankett ihres Hedonismus. Aber das gilt für alle Dinge, nicht nur für fleischliche Vergnügungen.

Diejenigen, die sich den feinsten kulinarischen Genüssen, den schönsten Kunstwerken und sogar der sinnlichsten Kleidung hingeben wollen, könnten alle zu Sephias Anhängern gehören. Sie ist die Manifestation aller verborgenen Laster, grausamen Leidenschaften und geheimen Versuchungen, die die Sterblichen ängstlich in ihren Herzen verbergen. Diese völlige Hemmungslosigkeit und das Streben nach Vergnügen locken viele Sterbliche auf ihre Seite, die sich oft an Orten fleischlichen Vergnügens versammeln, um ihrer verderbten Herrin zu huldigen und sie zu preisen.

Ähnlich wie Drissenya, genießt es Sephia die Sterblichen mit ihren Lastern und Tabus zu locken und zu verführen, weshalb sich die beiden Gottheiten sehr gut verstehen und einander respektieren . Dies geht sogar soweit, dass Drissenya Sephia im Ersten Großen Krieg einen ihrer Diener überstellte: eine weiße Schlange namens Daxariel, die Schlange der Sünde. Bis heute, so heißt es, ist die Schlange ihr treuer Diener und engster Berater. Sephia genießt es mit den anderen Göttern zu Flirten, sie zu lustvollen Taten anzuspornen und sie damit unwohl zu machen. Viele der Verrätergöttern tolerieren sie, während die Obersten Götter stets ein wachsames Auge auf Sephia werfen. Kommodes gilt als Sephias größter Rivale, da er für die Einhaltung der Regeln und Gesetze steht. In Sephias Augen ist er ein unverbesserlicher Spießer und Langweiler. Viel spannender sind für sie Vorthur, Vinera, Ogin und Merene, die sich seit jeher von den Avancen und sehr direkten Versuchungsversuchen von Sephia erwehren müssen - und dies auch bisher erfolgreich taten.

Vor ihrem Fall war Sephia Göttin der Balance und der Zurückhaltung. Als sie sich dem Rest der Treulosen anschloss, änderte sich dies rasch: Während einer Schlacht, früh im Ersten Großen Krieg, verwundete Kommodes sie schwer: Er rammt seinen Speer durch ihre Brust und riss ihr ein großes Loch in den Leib. Seit dem trägt sie diese klaffende Wunde mit sich und es heißt, seitdem sie dieses Loch hat, spüre sie den steten Drang nach mehr und mehr Freuden und nach Befriedigung ihrer Verlangen; eine innere Leere, die sie und ihre Anhänger unaufhaltsam versuchen zu füllen. 

Sephia wird als wunderschöne, verführerische Frau dargestellt. Sie hat langes schwarzes Haar, zwei große, geschwungene Hörner, eine zackige Krone um den Kopf und stechende, gold-leuchtende Augen. Meistens wird sie mit sehr wenig Bekleidung dargestellt, die kaum ihre kurvige und attraktive Gestalt verdeckt, wenn sie nicht gänzlich nackt abgebildet wird. Ihre gräulich, bleiche Haut ist von unheiligen Markierungen und selbst zugefügten Narben übersäht. Inmitten ihrer Brust klafft die alte Wunde immer noch, darin die gähnende Leere ihres unstillbaren Verlangens. An ihrer Seite wird auch oft Daxariel abgebildet, die weiße Schlange, die sie oft in den Händen hält oder sich um ihren Körper geschlängelt hat. Ihr Symbol ist ein zackiger, schwarzer Ring, mit einem orangenen Leuchten im Inneren.

Sephias Anhänger suchen Vergnügen in jeder Erfahrung und werden schnell unempfindlich gegenüber banaleren Dingen, einschließlich Geräuschen und Farben; daher tragen sie häufig grelle, farbenprächtige Rüstungen oder Kleidung, die extravagant verziert ist. Die Anhänger der Tochter des Vergnügens streben nach immer größeren Höhen der Erfahrung und suchen das Vergnügen auf immer extremere und unverschämtere Weise. Sephias Einfluss reicht oft bis in die oberen Ränge der Hierarchien, wo der größte Luxus und die größten Privilegien herrschen, und korrumpiert den Adel und die reichsten Adelsfamilien. Je zivilisierter und reicher eine Gesellschaft wird, desto häufiger keimt die von Sephia gepflanzte Saat der Korruption in ihr auf. An Orten von großem Wohlstand, wo die Reichen viel Freizeit besitzen, werden die unbewussten Wünsche vieler Menschen durch den subtilen Einfluss von Sephia auf dunkle Pfade gelenkt. Ihre Anbeter veranstalten große Orgien, in denen sie alle Laster und Perversitäten ausleben, um die Tochter des Vergnügens zu preisen, wobei der Tod vieler Menschen durch Erschöpfung und Überreizung als Zeichen von Sephias Gunst gewertet wird. Zu den Diener von Sephia zählen besonders Succubi und Incubi, dämonische Wesen, die die Lust und Perversion ihrer Herrin widerspiegeln.

Auf dem Weg alle Erfahrungen der Welt zu machen und ihre irdischen Verlangen zu stillen, beten viele dieser Erfahrungssuchenden zu Sephia. Einsame Leute, die sich nach körperlicher Nähe sehnen, Abhängige auf der Suche nach dem nächsten High oder reiche Händler, die die nächste übermäßige Ablenkung suchen, beten oft zu Sephia, um ihr Bedürfnisse zu stillen und die Gelegenheit zu erhalten, ihre Wünsche auszuleben. Der Wunsch der Befriedigung übersteigt für sie oft die Vernunft oder die Sorge um ihre körperliche Unversehrtheit - sehr zum Gefallen der Tochter der Freuden. 


Gebote der Tochter der Freuden:

  • Still all deine Verlangen. Nimm dabei keine Rücksicht auf Regeln, andere oder dich selbst.
  • Suche immer größere Freuden. Gib dich nicht damit zufrieden, was du bereits erlebt hast.
  • Teile deinen Genuss mit anderen und führe sie auf den Weg der Tochter der Freuden.

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Devotee Benefits (PF2e)

Divine Ability: Dexterity or Charisma

Divine Font: Harm

Divine: Skill: Diplomacy

Favored Weapon: Whip

Cleric Spells: 1st: charm, 3rd: enthrall, 4th: suggestion

Title
Tochter der Freuden

Type
Verrätergötter

Races
Gott

Gender
Weiblich

Pronouns
Sie / Ihr