Newport ist eine pulsierende Hafenstadt und die Hauptstadt des Freistaats von Trinao mit etwa 23.000 Einwohnern, die in einer Bucht auf einer tropischen Insel liegt. Die Stadt wurde auf den Überresten einer alten heiligen Stätte der einheimischen Bahrui-Bevölkerung errichtet und ist heute ein Zentrum von Reichtum, Macht und Konflikten. Geprägt von ihrer bewegten Geschichte, einer strategisch unverzichtbaren Lage und den mystischen Kräften ihrer Umgebung, ist Newport ein Ort der Extreme, in dem sich Pracht und Elend die Hand reichen.
Die Bucht, bekannt als die „Knochenbucht“, ist ein Ort von einzigartiger magischer Bedeutung. Über Jahrtausende nutzten die Bahrui die Gewässer für rituelle Seebestattungen, wobei die Überreste zahlloser Generationen auf den Grund der Bucht sanken. Diese Verbindung von sterblichen Überresten und spiritueller Energie hat das Wasser mit mächtiger Magie durchdrungen. Es zieht riesige Fisch- und Muschelschwärme an und sichert den Wohlstand der Stadt. Doch diese Magie birgt auch Geheimnisse und Gefahren: die Geister der Verstorbenen sollen die Bucht heimsuchen, und das Wasser verleiht denen, die es berühren, Visionen und spirituelle Verbindungen, die Segen oder Fluch sein können. Die Magie der Bucht sorgt auf für ein sanftes hellblaues Leuchten, dass man nachts in der Bucht sehen kann.
Newport wurde ursprünglich von den einheimischen Bahrui-Stämmen der Insel bewohnt, die die Bucht als heiligen Ort verehrten. Doch mit der Ankunft der Kriegsmarine von Durnholm, die auf den Inseln des Trinaoschen Meeres eine Strafkolonie errichtete, wurden die Bahrui gewaltsam vertrieben oder unterworfen. Die Marine von Durnholm machte Newport zu einem Hauptstützpunkt ihrer Operationen in der Trinaoschen See und baute die Stadt als bedeutenden Handels- und Marinestützpunkt aus. Nach dem Befreiungskrieg zog die Orient-Handelsgesellschaft (OHG) in Newport ein. Statt jedoch der gewünschten Freiheit und Wohlstand, die die Flotte der OHG bringen sollte, nahmen sie den Platz der Durnholmer ein und wurden zu den neuen Herrschern – wenn auch nur inoffiziell.
Die Stadt ist eine Schnittstelle verschiedenster Kulturen. Die koloniale Prägung von Durnholm bzw. der OHG ist allgegenwärtig, doch einheimische Traditionen und fremde Einflüsse aus der Ferne haben ebenfalls Spuren hinterlassen. Besonders die ärmeren Viertel der Stadt bewahren die spirituellen und kulturellen Praktiken der ursprünglichen Bewohner, oft im Geheimen.
Newport ist der größte Hafen in der Region und ein Dreh- und Angelpunkt für den Seehandel. Hier werden exotische Waren wie Gewürze, Zucker, Rum, Edelsteine, Sklaven und magische Artefakte umgeschlagen. Die OHG kontrolliert die Wirtschaft der Stadt mit eiserner Hand und betreibt einen bedeutenden Marinestützpunkt, um ihre Macht zu sichern. Neben den Stadtwachen des Kovanu und des Freistaats, patrouillieren die Marine-Soldaten der Orient-Handelsgesellschaft den Hafen-Distrikt. Neben dem offiziellen Handel florieren auch Schmuggel, Schwarzmarktgeschäfte und Piraterie.
Die Stadt ist geprägt von sozialen Kontrasten. Während im Seehügel-Viertel die Reichen und Mächtigen in prächtigen Villen residieren, kämpfen in den Vierteln außerhalb der Mauern wie Aschenbrunn und Dreikreuzen die Ärmsten ums Überleben. Der Hafen-Distrikt und die Altstadt pulsieren vor Leben, doch auch hier treffen Händler, Seeleute und Tagelöhner auf die dunklen Schatten der Unterwelt.
Newport ist ein Ort voller Konflikte, Machtspiele und Geheimnisse. Die OHG überwacht die Stadt mit harter Hand, doch Rebellen und Piraten arbeiten im Verborgenen gegen ihre Herrschaft. Unter der Oberfläche der Stadt brodelt der Widerstand der einheimischen Bahrui-Bevölkerung, die darauf hoffen, eines Tages ihre heiligen Stätten zurückzuerlangen und den Einfluss der Orient-Handelsgesellschaft in Newport und in Folge im gesamten Freistaat von Trinao zu brechen und wahrhaft frei zu sein.
Stadtviertel
Newport gliedert sich in mehrere markante Viertel:
- Altstadt: Das historische Zentrum mit engen Gassen, alten Märkten und versteckten Schreinen. Hier treffen koloniale und einheimische Architektur aufeinander.
- Seehügel: Das noble Viertel der Reichen, geprägt von Villen, Gärten und exklusiven Treffpunkten.
- Hafen-Distrikt: Der geschäftige Kern der Stadt, voller Lagerhäuser, Tavernen und Bordelle – und ein Zentrum für Handel und illegale Geschäfte.
- Weitenlarch: Ein lebhaftes Handwerkerviertel, in dem Händler, Alchemisten und Bahrui ihre Waren und Dienste anbieten.
- Grüntor (Süden): Ein Torviertel, geprägt von Lagerhäusern und einem Markt, der die Verbindung zum Landesinneren darstellt.
- Kleintor (Osten): Ein Fischer- und Schmugglerviertel nahe der Bucht, das von einfachen Leuten und spirituellen Überbleibsel geprägt ist.
- Außerhalb der Mauern: In den Vierteln wie Aschenbrunn und Dreikreuzen leben die Ärmsten, aber auch Freigeister und Bahrui, die sich der Kontrolle der OHG entziehen.
Altstadt
Die Altstadt ist das Herzstück Newports und der älteste Teil der Stadt. Ihre engen, verwinkelten Gassen zeugen von der Vergangenheit als Siedlungsort der Bahrui, bevor die Kolonialisten aus Durnholm sie verdrängten. Noch immer finden sich hier Relikte bahruischer Architektur, überbaut von kolonialen Steinhäusern und Lagerhäusern. Zwischen den historischen Bauten mischen sich Märkte, kleine Werkstätten und verborgene Schreine. Die Atmosphäre ist lebendig, aber von einer ständigen Spannung durchdrungen – zwischen Tradition und dem Wandel der Zeit.
Besondere Orte:
- Der Knochenmarkt: Ein geheimer Markt in einem verlassenen Lagerhaus, auf dem illegal erworbene, magische Artefakte und Relikte aus der Bucht gehandelt werden. Es wird gemunkelt, dass einige Waren verflucht sind. Keine Bahrui sind hier zu finden, da sie das entwenden der Knochen und Gegenstände aus der Bucht verabscheuen.
- Der Schrein der Tiefe: Ein versteckter, von den Bahrui gehüteter Schrein an Kommodes (Trinao), der sich in einer halb unterirdischen Höhle befindet. Geistererscheinungen sind hier keine Seltenheit.
- Der Schattenbrunnen: Ein alter Brunnen im Zentrum der Altstadt, dessen Wasser angeblich Visionen der Vergangenheit zeigt. Der Brunnen wird von vielen Bahrui verehrt.
- Taverne: „Königsrast“: Eine 150 Jahre alte Taverne, die seit der Gründung der Kolonie von Durnholm existiert. Der Name stammt davon, dass der König von Durnholm bei einer Besichtigung der Kolonie in der Taverne einkehrte. Die Tische sind voll von alten Gravuren und eingeritzten Nachrichten. Die Wände sind voll von Flaggen und Teile alter Schiffe. Sie ist besonders beliebt bei Reisenden und Kaufleuten, die nach einem langen Tag in der geschäftigen Altstadt entspannen möchten.
- „Das Mosaikforum“: Ein öffentlicher Platz mit einem kunstvoll gestalteten Mosaikboden, das die Geschichte der Stadt in leuchtenden Farben darstellt. Es ist ein beliebter Treffpunkt für Veranstaltungen und Feierlichkeiten.
- „Der Weitblicker“: Ein Laden, der hochwertige Fernrohre, Karten und nautische Instrumente anbietet. Der Besitzer, ein exzentrischer Kartograf namens Eldrin, verkauft auch selbst gezeichnete Seekarten.
- "Basilika der Gezeiten"- Tempel von Selysia, der Erdmutter
Seehügel
Der Seehügel ist das noble Viertel Newports, das auf einer kleinen Anhöhe thront und einen Blick über die Stadt und die Bucht bietet. Hier wohnen die Reichen und Mächtigen: hochrangige OHG-Offiziere, alteingesessene Adelsfamilien aus Durnholm, wohlhabende Händler und Gelehrte. Die Straßen sind breit und sauber, gesäumt von prachtvollen Villen mit gepflegten Gärten und werden regelmäßig von Stadtwachen patrouilliert. Die Atmosphäre ist luxuriös, aber auch distanziert – die Bewohner leben in einer Welt fernab des einfachen Volkes.
Besondere Orte:
- Villa des Kovanu: Ein prunkvolles Anwesen, das von hohen Mauern und schwer bewaffneten Wachen geschützt wird. Hier residiert Kovanu Moanto Varnwell, der OHG-Direktor von Newport.
- Militärstützpunkt der Orient-Handelsgesellschaft: Dieser große, gut befestigte Bereich beherbergt die Kriegs- und Handelsschiffe der OHG. Es wird streng bewacht, und die Marineoffiziere leiten einen Großteil der täglichen Aktivitäten hier.
- Magierturm von Kormac: Ein imposanter, dreistöckiger Turm aus weißem Stein. Er wurde im Jahr 1397 vom durnholmschen Magier Kormac erbaut. Jetzt ist der das Zuhause eines Magiers namens Vacek von Stavor, der für die Orient-Handelsgesellschaft die magischen Kräfte der Knochenbucht erforscht – oft ohne Rücksicht auf Konsequenzen oder Pietät.
- Die Goldene Klinge: Ein exklusiver Club für die Elite der Stadt, in dem Intrigen und Handelsabsprachen hinter verschlossenen Türen verhandelt werden. Nur Personen die entweder auf der "Liste" stehen oder von einem auf der Liste gesponsert werden, dürfen den Club betreten.
- Taverne: „Der Smaragdblick“: Eine teure Taverne mit Blick auf die Bucht, bekannt für ihre luxuriösen Speisen und importierten Weine. Hier verkehren nur die Wohlhabenden und Mächtigen. Der Besitzer, Marlon Vintari, ist ein ehemaliger Seefahrer mit Verbindungen zur OHG.
- „Alba & Perlen“: Ein Juweliergeschäft, das auf Schmuckstücke mit magischen Perlen und Edelsteinen spezialisiert ist. Die Ladeninhaberin Alba behauptet, einige ihrer Perlen enthielten die Weisheit der Geister der Knochenbucht.
Hafen-Distrikt
Der Hafen-Distrikt ist das geschäftigste Viertel Newports. Tagsüber herrscht geschäftiges Treiben, wenn Schiffe entladen, Waren umgeschlagen und Geschäfte abgeschlossen werden. Nachts verwandeln sich die Gassen in ein Labyrinth aus Tavernen, Bordellen und zwielichtigen Treffpunkten. Die Arbeiter und Seeleute prägen den rauen, lebendigen Charakter des Viertels. Die Nähe zur Bucht macht das Viertel auch anfällig für Geistererscheinungen.
Besondere Orte:
- Hafenmeisterhof: Ein großer Komplex aus Holz und Stein, von dem aus der Hafenmeister, im Dienst der OHG, für die Kontrolle des Warenverkehr, die Schiffsbewegungen, die Sicherheit und nautische Verwaltung verantwortlich ist. .
- Taverne "Der Sirenenklang": Eine berüchtigte Hafentaverne, bekannt für ihre Verbindung zu Schmugglern und Piraten. Angeblich gibt es unter der Taverne geheime Tunnel. Sie wird von Vorrakas Crixus, einem ehemaligen Paladin der Sanctor-Bruderschaft geführt, zusammen mit seinem alten Abenteurerkollegen Hjolthrun Bronzeherz.
- Die Knochenküste: Ein Abschnitt der Bucht, an dem die Geisteraktivität besonders stark ist. Fischer behaupten, seltsame Lichter und Stimmen in der Nacht zu sehen.
- Gasthaus/Taverne: „Zum Rostigen Anker“: Eine raue, laute und vor allem günstige Hafenkneipe, die von Seeleuten, Arbeitern und Schmugglern besucht wird. Der Wirt, ein bulliger Zwerg namens Tholgrim, hat ein Auge auf die Aktivitäten im Hafen und hört mehr, als er zugibt. Hier kann man auch günstig Unterkünfte erwerben.
- Händler: „Krakenware“: Ein kurioser Laden, der allerlei seltsame Dinge verkauft: seltene Meeresschätze, exotische Gewürze und gefälschte Navigationsinstrumente. Der Besitzer ist ein Halbling namens Fenrick, der auch als Schmuggler tätig ist.
Weitenlarch
Weitenlarch ist ein lebhaftes Viertel, das als Verbindung zwischen den reichen und den ärmeren Stadtteilen dient. Hier leben und arbeiten Handwerker, Händler und Tagelöhner. Märkte und kleine Geschäfte prägen das Bild, und die Atmosphäre ist geschäftig, wenn auch weniger chaotisch als im Hafen-Distrikt. Die Gebäude sind meist aus Fachwerk und Stein, oft schief und zusammengezimmert, aber voller Charme.
Besondere Orte:
- Larchplatz: Ein großer Marktplatz mit einer Statue des legendären Seefahrers "Aldin Karic", ein brassischer Kriegsheld im Unabhängigkeitskrieg gegen Durnholm. Der Platz ist der Mittelpunkt des Viertels, voller Stände und Straßenkünstler.
- Alchemistenstraße: Eine schmale Gasse mit kleinen Werkstätten, in denen Alchemisten und Kräuterkundige ihre Künste praktizieren. Viele beziehen ihre Zutaten (Wasser, Salze, Wasserpflanzen, etc.) aus der magischen Bucht.
- „Feuer & Flamme“: Ein Geschäft für magische Ausrüstung und Tränke. Die Besitzerin, ein Gnom namens Mira Flinkhand, ist bekannt für ihre explosiven Experimente mit Rauchpulver und hochwertigen alchemistischen Waren.
- Das Blaue Viertel: Ein Bereich des Viertels, in dem sich eine kleine Gemeinschaft einheimischer Handwerker behauptet hat, die traditionelle Techniken der Ureinwohner der Insel bewahren. Hier findet man traditionelle Kunstwerke und Werkzeuge.
Grüntor
Das Grüntor liegt am südlichen Rand der Stadt und ist von Handelskarawanen geprägt, die von und zu den Inlanddörfern reisen. Es ist ein funktionales, aber lebendiges Viertel, geprägt von Lagerhäusern, Gasthöfen und kleinen Werkstätten.
Besondere Orte:
- Das Karawanenlager: Ein befestigter Platz, auf dem Handelskarawanen ihre Waren umschlagen und neue Vorräte aufnehmen.
- Die Flüsterhalle: Eine alte, baufällige Kapelle, die von Einheimischen für geheime Treffen genutzt wird.
- Der Mühlenbach: Ein kleiner Bachlauf, der durch das Viertel fließt und angeblich heilende Kräfte besitzt.
- Gasthaus/Taverne: „Der Reisende Krug“: Eine einfache, aber freundliche Taverne, die Karawanen und Händlern am Stadttor als Rastplatz dient. Die Wirtin, Lira, ist für ihre würzigen Eintöpfe und starken Schnäpse bekannt.
- Händler: „Die Karawanenkiste“: Ein mobiler Händlerstand, der Waren aus fernen Ländern verkauft. Der Händler, ein Halbelf namens Orion, bietet von exotischen Gewürzen bis hin zu seltenen Stoffen alles an, was Reisende mitbringen.
Kleintor
Das Kleintor ist das Tor zur Bucht und dient vor allem den Fischern, Seeleuten und Schmugglern als Durchgang. Hier treffen die Armut des Hafenviertels und die Reste bahruischer Traditionen aufeinander.
Besondere Orte:
- Der Fischersteg: Ein langer Steg, von dem aus die Bahrui ihre Boote zu den magischen Fischgründen der Bucht steuern.
- Der Knochenwald: Eine Ansammlung von Relikten und Totems, die aus der Bucht geborgen wurden. Einige scheinen magische Eigenschaften zu haben.
- Das Flüsterhaus: Ein kleines Gasthaus, bekannt für seine Ruhe und die seltsamen Geschichten, die Gäste hier hören sollen.
- „Der Flüsternde Fang“: Ein Fischer- und Kräuterstand, der von einer alten Frau namens Maara betrieben wird. Sie verkauft magische Fischköder und spezielle Kräuter, die angeblich mit der Magie der Bucht durchzogen sind.
Nebelholzstraße
Die Nebelholzstraße im Südwesten der Stadt ist ein weiteres Tor zum Inneren der Insel und erstreckt sich auch bis jenseits der Stadtmauer. Der Name stammt vom seltsamen Nebel, der sich des Öfteren vor dem Tor formt. Hier lebt die einfachere Arbeiterschicht der Stadt. Es hat auch eine größere Gemeinschaft der Ureinwohner, die hier ihre Wohnhäuser haben. Es zeichnet sich durch enge Gassen, hohe, oft überhängende, über Jahrzehnte erweiterte Häuser aus Holz aus.
Besondere Orte:
- Der Totenhain: ein kleiner Park aus Palmen, tropischen Gewächsen, alten Bänken und einem kleinen Schrein des Eonos (Umano), an dem man den Toten gedenkt. Ureinwohner lassen hier oft Opfergaben zurück und zünden Kerzen oder Räucherstäbchen an. Er gilt als friedvoller und ruhiger Ort der Selbstreflexion und auch Entspannung.
- Gasthaus "Zum Singenden Narren": Ein uriges Gasthaus das in dritter Generation von einer einheimischen Bahrui-Familie gefüllt wird. Der Großvater des Besitzers, ein durnholmscher Seemann der eine Bahrui heiratete, war ein exzentrischer Mann, der gerne lautstark hinter der Schank sang und somit dem Gasthaus zu seinem Namen verhalf. Sein Enkel und derzeitiger Besitzer Maleko setzt diese Tradition seinem Großvater zuliebe fort.
- "Schatzhaus der Bahrui": Ein Handelsgeschäft das traditionelle Kunst und Werkstücke aus Bahrui-Tradition verkauft und auch teilweise selbst herstellt. Es wird geführt von Manaia Lotomau betrieben.
- Der "Silaogatai": Der "Silaogatai" ist eine Steinfigur, die in einen Fels gehauen wurde, im Zentrum der Nebelholzstraße vor dem Nebelholztor. Er stellt einen Fischer dar, der mit erhobenen Speer eine Fisch aufgespießt hat. Es ist eines der ältesten Kulturstätten der Bahrui in Newport.
Außerhalb der Stadtmauern
Aschenbrunn:
Ein Armenviertel, geprägt von einfachen Hütten und Werkstätten. Hier wohnen die Ärmsten, die nicht einmal innerhalb der Mauern Platz finden.
Besondere Orte:
- Der Aschenbrunnen: Eine alte, zerfallene Zisterne, die von Geistern heimgesucht werden soll.
- Die Rauchhöhle: Eine verborgene Höhle, in der sich Bahrui heimlich versammeln.
- Der Alte Baum: Ein uralter, knorriger Baum, von dem gesagt wird, er sei ein Tor zur Geisterwelt.
- „Der Flammende Kelch“: Eine einfache, aber herzliche Taverne, deren Wände mit Ruß bedeckt sind. Die Bewohner erzählen sich, dass die Flamme im Kamin nie ausgeht, weil sie von einem alten Geist bewacht wird.
Dreikreuzen:
Ein kleines Bauerndorf mit einer tiefen spirituellen Verbindung zur Vergangenheit der Bahrui.
Besondere Orte:
- Die Steinkreuze: Drei massive Kreuze aus Stein, die angeblich vor bösen Geistern schützen.
- Der Schädelhain: Ein verlassener Obstgarten, in dem einst die Toten der Bahrui gedacht und geehrt wurden.
- Die Bärenhöhle: Eine natürliche Höhle, die ein heiliger Ort der Bahrui war.
- „Zur Letzten Rast“: Eine heruntergekommene Taverne, die bei Reisenden und Flüchtlingen beliebt ist. Sie bietet Schutz, aber die Atmosphäre ist düster, und es wird gemunkelt, dass die Wände Geheimnisse ausplaudern.
Schwarzflutweg:
Ein düsteres Viertel mit enger Verbindung zur Unterwelt von Newport.
Besondere Orte:
- Die Schwarzflutgasse: Ein Treffpunkt für Schmuggler und Schwarzhändler.
- Der Alte Kai: Ein verlassener Anlegeplatz abseits der Stadt, der für geheime Treffen und Schmuggel genutzt wird.
- Das Flutlicht: Außerhalb der Stadt, an der Küste, findet man einen halb verfallener Leuchtturm, der jetzt lediglich "das Flutlicht" genannt wird und von einer Räuberbande als Versteck genutzt wird.
- „Der Dunkle Seemann“: Eine düstere Kneipe, die vor allem von gesuchten Schmugglern und zwielichtigen Gestalten besucht wird. Hier werden finden Leute Schutz, die nicht gefunden werden wollen. Oft werden hier geheime Informationen und illegale Geschäfte ausgetauscht.