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Kielwasser

Eingebettet in den scharfkantigen Korallen des Messerriffs, befindet sich Kielwasser – eine Insel wie keine andere. Die gleichnamige Hafenstadt ist ein Zufluchtsort, an dem diejenigen, die vor Schulden, Gerechtigkeit oder Verfolgung fliehen, neu anfangen können, ohne die Last einer verfolgten Vergangenheit. Diese Stadt der Möglichkeiten ist aber auch voller Gefahren, umgeben von tückischen Landschaften. Doch trotz der Gefahren ist Kielwasser ein Paradies, in dem alles käuflich ist und das Glück den Mutigen hold ist.

Kielwasser ist eine unabhängige Hafenstadt, die von Ausgestoßenen, Schmugglern und Seeräubern gegründet wurde, und Heimat des Jhazari-Bundes, einer Gruppierung aus Piraten, Halsabschneidern und Schmugglern aus der ganzen bekannten Welt. Hier werden im Handumdrehen Vermögen verdient und Ambitionen zunichte gemacht. Für diejenigen, die vor der Justiz, vor Schulden oder Verfolgung fliehen, kann Kielwasser ein Ort des Neuanfangs sein, denn auf diesen von salzzerfressenen Straßen interessiert sich niemand für die Vergangenheit. 

Die Stadt liegt inmitten des Messerriffs – eine Ansammlung messerscharfer Korallenriffe, die knapp unter der Wasseroberfläche auf unerfahrene oder leichtsinnige Seemänner warten. Nur eingeweihte, tollkühne oder glückliche Seeleute schaffen es durch das tückische Riff zu manövrieren. Angreifer müssen durch das Riff, heimtückischen Strömung, gefährlichen Seemonstern und auch noch am designierten Beschützer von Kielwasser vorbei – der Drachenschildkröte Khamul, die für einen Anteil der Beute des Jhazari-Bundes die Stadt und dessen Gewässer beschützt.

Regierung

Kielwasser wird vom Anführer des Jhazari-Bundes, dem Riffkönig, von seiner Festung in der Stadt aus regiert. Kapitäne des Bundes genießen besondere Vorteile und Einfluss in Kielwasser und dürfen, trotz der laissez-faire und beinahe gesetzlosen Art der Insel, nicht angegriffen werden. Crews des Jhazari-Bundes haben Zugang zu einem gesichertem Privathafen – dem "Jhazari-Steg". Dort können Bundmitglieder ohne Angst bestohlen oder überfallen zu werden anlegen, übernachten und ihr Schiff reparieren.

Per altem Bündnis sind die Einheimischen der Bahrui mit dem Riffkönig verbunden. Dies geht auf die Siedlung der ersten Flüchtigen in Kielwasser zurück. Das Bündnis berechtigt die Bahrui zu einem Anteil aller Nahrungsmittel und Handelsgüter bzw. -erlöse, die den Freihafen von Kielwasser erreichen. Die Bahrui regieren sich selbst vom Stadtviertel Bahribo aus, in Form eines gewählten  "Kuvano", einem regionalen Verwalter oder Gouverneur, ähnlich wie es im Freistaat von Trinao der Fall ist.

Geschichte

Die Stadt Kielwasser begann als unwirtliches Stück Land, das die Bahrui, die Ureinwohner Kielwassers, im Jahr 1205 NS widerwillig einer Gruppe von Flüchtlingen schenkten. Zuvor war die Insel als "Saobhan Mesi" bekannt - die "Insel der Felsen und Wunden". Nach dem Zweiten Großen Krieg und der Zertrümmerung, die das Trinaosche Meer in seiner heutigen Form schuf, besiedelten die  Bahrui das gesamte heutige Trinao. "Saobhan Mesi" war aufgrund des Messerriffs und der gefährlichen Meerestiere eine der letzten davon. Überlieferung zufolge, wurde die Insel von den Bahrui im 4. Jahrhundert nach der Separation der Götter gegründet.

Diese Flüchtlinge, die sich in Kielwasser niederließen, wollten der unterdrückerischen Herrschaft der Festlandfraktionen entkommen und einen Neuanfang wagen. Mit Glück und Hartnäckigkeit bauten sich die Flüchtlinge ein Leben auf, und die Nachricht von ihrer neuen Siedlung verbreitete sich. Die Bucht, die heute die Stadt Kielwasser bildet, war gut versteckt, mit Anlegestellen für Schiffe versehen und, was noch besser war, von messerscharfen Riffs und Felsen umgeben. Diese Eigenschaften machten sie zu einem idealen Versteck für Schiffe, und die Abneigung der Siedler gegen die Gesetze des Festlandes machte sie zu einem attraktiven Hafen für Piraten. Während die Piraterie in Volothar mit dem Aufkommen und dem Niedergang von Fraktionen schwankte, blieb die Bucht ein sicherer Stützpunkt für diejenigen, die sich der eisernen Faust von Seestreitkräften wie der Orient-Handelsgesellschaft entzogen.

Als immer mehr Besatzungen die Bucht zu nutzen begannen, wuchs die Siedlung unweigerlich. Händler, die mit gestohlenem Reichtum handeln wollten, und Unternehmer, die bereit waren, diese Besatzungen zu versorgen, ließen sich inmitten der Ruinen der Bucht nieder. Die abgehärteten Siedler begannen, dauerhaftere Gebäude zu errichten, wobei sie gefundene und importierte Materialien verwendeten, um auf der trostlosen Insel zu bauen, die größtenteils aus scharfkantigen und felsigen Korallenriffen bestand.

Im Jahr 1271 NS wurde der Jhazari-Bund gegründet und der erste Riffkönig bestieg den Salzriff-Thron, der von nun an als König über Kielwasser regierte. In dem folge Jahr wurde Frieden mit der Drachenschildkröte Khamul, die die Gewässer rund um Kielwasser heimsuchte, geschlossen und Verteidiger der Insel angeworben – gegen einen Anteil der Beute versteht sich.

Als die Bevölkerung von Kielwasser zu wachsen begann, waren die Bahrui-Eingeborenen wieder einmal zum Handeln gezwungen. Sie wandten sich an die Bewohner von Kielwasser und hielten Rat mit den einflussreichsten Personen der Siedlung. Die Bahrui stimmten der Expansion Kielwassers unter der Bedingung zu, dass die Bahrui ein Mitspracherecht in der Stadtpolitik erhielten und einen Teil ihres Reichtums und ihrer Nahrungsmittel mit der einheimischen Bevölkerung teilen würden. Die Menschen stimmten den Bedingungen zu, und mit diesem Sieg in der Hand begann Kielwasser zu florieren.

Wirtschaft

Kielwasser ist eine Stadt voller Reichtum und Möglichkeiten. Die Bewohner können ihr Glück mit der Durchsuchung der Meere machen, mit der Jagd auf diejenigen, die vor der Justiz fliehen, oder mit der Versorgung derer, die es tun.

Kielwasser ist eine gesetzlose Stadt, weit weg von den anderen Fraktionen in Volothar. Folglich zieht sie viele Kriminelle an, die sich der Justiz entziehen wollen. Die Anwesenheit so vieler gesuchter Verbrecher hat eine wachsende Zahl von Kopfgeldjägern hervorgebracht. In Kielwasser gibt es mehrere Kopfgeldbörsen, auf denen täglich neue Kopfgelder ausgeschrieben werden, die den Jägern ausgezahlt werden, wenn sie ihre Zielpersonen tot oder lebendig zurückbringen. Bei so vielen Piraten, Meuchelmördern und Kriminellen, die in und um Kielwasser operieren, ist die Kopfgeldjagd ein unglaublich lukrativer Beruf.

Die Meere um Kielwasser sind mit Felsformationen und Korallenriffen übersät, die ein Schiff zerstören können, bevor die Besatzung merkt, was sie getroffen hat. Viele Schiffe mit wertvoller Ladung sind auf dem Meeresgrund um Kielwasser gesunken, und die Bergung dieser verlorenen Güter ist zu einem Beruf geworden. Schatzsucher und Bergungsarbeiter werden täglich fündig, wenn sie die Schiffsfriedhöfe vor der Küste ausbeuten. Das Durchqueren des Ozeans ist unglaublich gefährlich, so dass erfahrene Bergungstaucher ihre Dienste für außerordentliche Gebühren anbieten können. Diejenigen, die sich diesen Beruf zutrauen, verdienen ihr Geld damit, verlorene Schätze für Händler und Piraten zu bergen oder ihre privaten Expeditionen zu leiten.

Die Piraterie ist seit jeher mit dem Erbe der Kielwasser verbunden und ist auch heute noch ein aktiver Teil der Wirtschaft der Stadt. Da Kielwasser außerhalb des Gesetzes operiert, ist es einer der einzigen Orte, an dem Piratencrews gestohlene Waren sicher und gewinnbringend verkaufen können. Kielwasser ist die Heimat der Jhazari-Bundes und ihrer vielen Piratencrews und wird sogar von ihnen regiert. Viele der Geschäfte in der Stadt richten sich speziell an diese Crews, die nach mühsamen Einsätzen auf See mit vollen Taschen zurückkehren, um sich zu amüsieren. Die Piratencrews können ohne wirkliche Angst vor Verfolgung in die Bucht zurückkehren, da Kielwasser von natürlichen Gefahren umgeben ist - und von einer mächtigen Drachenschildkröte namens Khamul, die auf der Gehaltsliste des Bundes steht. Die besten Navigatoren hüten eifersüchtig das Wissen um die sicheren Routen nach Kielwasser, was größere Marineschiffe dazu zwingt, die Hoffnung auf eine Landung an den Ufern aufzugeben. Die einzige wirkliche Bedrohung für die Piraten in Kielwasser geht von anderen, stärkeren Crews und gelegentlichen Kopfgeldjägern aus.

Die Insel, auf der Kielwasser liegt, gibt nicht viel her. Sie ist ein größtenteils blanker Fels aus versteinerten Korallen. Nur wenige Mangrovenbäume können dort überleben. Deshalb waren die Bahrui und jetzt auch die Bewohner von Kielwasser, neben ein paar Früchten, stets auf die Fischerei angewiesen. Bis heute ist der Fischfang, neben dem Handel, die Lebensader, die frische Nahrung nach Kielwasser bringt. Doch Kielwasser ist in den vergangenen 300 Jahren auf über 15.000 Personen angewachsen und hat viele Mäuler zu stopfen. Deshalb hat sich in Kielwasser eine besondere Art von Fischfang etabliert: der Monsterfang. Die Gewässer rund um Kielwasser sind nicht nur tückisch, was Riffe und Felsen angeht, sondern auch die Heimat zahlreicher großer Meeresbewohner. Seeschlangen, die in Riffen hausen, riesige Oktopoden, die Löcher in Schiffrümpfe reißen, riesige Haie, die Beiboote als ganzes verschlingen und Wale die jagt auf diese Schrecken machen, sind nur ein Teil von den Ungeheuern, die diese Gewässer unsicher machen. Mutige Fischer/Monsterjäger, machen sich zur Aufgabe, solche Kreaturen zu erlegen und deren Fleisch für gutes Geld im Freihafen zu verkaufen. Dies führt auch dazu, dass Kielwasser mitunter die besten Restaurante für Fisch und Meeresfrüchte in der ganzen östlichen Welt, vielleicht ganz Volothar, hat.

Stadtteile

Kielwasser hat mehrere Stadtviertel:

  • Salzmark: Das Reichenviertel im Norden der Stadt. Hier sind die wohlhabendsten Piratenkapitäne und die reichsten Jhazari-Mannschaften untergebracht.
  • Riffkamm: Im Osten der Stadt erstreckt sich Riffkamm auf den namensgebenden Kamm aus Korallengestein. Es ist sehr am dichtesten besiedelte Teil der Stadt und Heimat der Mittelschicht.
  • Bahribo: Im Westen liegt das traditionelle Viertel der Ureinwohner. Abgeschottet vom Rest der Stadt, gehen sie hier ihren alten Traditionen und Bräuche nach.
  • Alt-Seemannsheim: Der älteste Teil der Stadt im Süd-Osten. Hier befindet sich die Burg des Riffkönigs. Sie ist Heimat von geschichtsträchtigen Gebäuden und Etablissements.
  • Der Jhazari-Steg: Der Privathafen des Jhazari-Bundes. Hier können Jhazari-Crews anlegen und in Ruhe übernachten und ihr Schiff reparieren.
  • Der Freihafen: Ein Sündenpfuhl der von Leben und vor Verbrecher strotzt. Hier legen alle nicht Jhazari-Mitglieder an.

Salzmark

Salzmark ist das schönste und reichste Viertel der Stadt – insofern ein Teil von Kielwasser "schön" genannt werden kann. Die reichsten Bewohner haben hier ihre Häuser und privaten Villen. Das sind oft meist die erfolgreichsten Piraten von Kielwasser, die oft zum Jhazari-Bund gehören. Ganze Häuserblocks sind oft vom Bund errichtet worden, um hier die zahlreichen Crews in Mietswohnungen unterzubringen. Im Vergleich zum Rest von Kielwasser, sind hier die Straßen sauber, gepflastert und die Häuser aus Stein oder Korallenstein errichtet. Der Jhazari-Bund lässt hier patrouillieren, sodass auch die Straßen nachts sicher sind. In den Straßen von Salzmark hat man manchmal das Gefühl, dass die Bewohner hier vergessen möchten, dass sie im gesetzeslosten Ort der Welt wohnen und Adelige oder Großbürger aus Durnholm, Braşov oder Venatrien nachahmen zu versuchen.

Besondere Orte:
  1. Schrein von Asmodeus: In einer versteckten Gasse befindet sich ein kleiner Schrein des Asmodeus, dem Fürst der Neun Höllen. Personen, die nach Macht und Dominanz trachten, kommen manchmal hier her um den Fürst der Tyrannen ein Opfer darzubieten und um seine Gunst zu bitten.
  2. Seewandel Kartenhandel: Kapitän im Ruhestand, Frederik Rutberg, ist Kartograph und verkauft hier Navigationswerkzeuge und Seekarten.
  3. Perlen der See: In diesem Schmuckgeschäft verkauft der Juwelier Merlinda Parundi allerhand Second-Hand-Schmuck, Perlenschmuck und Goldschmuck.
  4. Gasthaus "Zum Feinen Seemann": In diesem Nobelgasthaus verkehren nur die reichsten Piraten, Händler und sonstige Vermögende, die es nach Kielwasser verschleppt.

Riffkamm

Heimat der Mittelschicht, erklimmt das Stadtviertel den östlichen Riffkamm aus Korallengestein, bis es auf den letzten paar Dutzend Meter beinahe vertikal liegt. Die Häuser am Kamm sind alle eng aneinander gebaut und wurden oft später durch weitere Stockwerke erweitert. Die Gassen zwischen den Häusern sind eng und dunkel, da die Häuser oft überhängen und den Himmel verdunkeln. Aber dennoch sind die Straßen nicht voller Gefahren, sondern voller kleiner Marktstände und Händler, die hier Waren, Nahrung oder sonstiges Verkaufen. Riffkamm strotzt vor Leben und hat die höchste und dichteste Bevölkerung von Kielwasser. Viele Familien aus 3. oder 4. Generation wohnen hier und sorgen dafür, dass Riffkamm lebenswert und halbwegs sicher bleibt. Am oberen Ende des Kammes befinden sich vereinzelt schöne Wohnung oder Villen, um die atemberaubende Aussicht zu bewundern.

Besondere Orte:
  1. Taverne "Am Riffkamm": Diese bekannte Taverne am Höhepunkt des Riffkamms, bietet eine tolle Atmosphäre, Security und einen atemberaubenden Ausblick auf die Stadt und das Meer. Besitzer Roltur Quastim bereit sie schon lange und mit viel Stolz.
  2. Hehlergasse: In den engen Gassen von Riffkamm befindet sich der größte Marktplatz der Stadt: die Hehlergasse. Hier bieten allerhand Händler ihre Handelswaren, Nahrungsmittel, Treibut oder Beutegut an. Ein Ort an dem man einkaufen gehen kann, ohne Angst, dass man ausgeraubt oder derbe über den Tisch gezogen wird, da der wohlhabende Händler Sa'lim al-Shala aus Zarabesh ihn mit seinen Söldner schützen und bewachen lässt.
  3. Riffkamm Gemeinschaftszentrum: Aus einer Nachbarschaftsinitiative gestartet, soll das Gemeinschaftszentrum ein Ort der Zusammenkunft und der Gemeinschaft für alle Bewohner von Riffkamm sein. Die Familien von Riffkamm möchten sich von Kriminalität der Stadt distanzieren und zumindest den Leuten in Riffkamm eine Alternative bieten.

Bahribo

Das Wohnviertel der Bahrui-Ureinwohner von Kielwasser ist nicht wie vielleicht anfangs erwartet ein Armenviertel. Ganz im Gegenteil, die voraussehenden Bahrui gingen mit den Flüchtigen, die in Kielwasser siedelten, einen Vertrag ein: Die Flüchtigen durfte in Kielwasser eine Stadt errichten, im Austausch dafür, erhalten die Bahrui einen Anteil an aller Nahrung und Handelserlösen, die Kielwasser passieren. Damals nahm niemand an, welche Ausmaße Kielwasser eines Tages annehmen würde. Der Kovanu von Kielwasser hat einen Rat aus Bahrui zusammengestellt, der das erwirtschaftete Geld sammelt und damit Häuser baut, Straßen erneuert  und Familien in Not unterstützt . Dies führt dazu, dass Bahribo, wenn auch nicht das schönste Viertel, das Viertel mit der geringsten Armut und Verbrechen ist. Hier versuchen die Bahrui ihre alten Bräuche und Traditionen fortzuführen. Die Gebäude weisen eine andere Architektur auf und die Eingänge vom Viertel werden bewacht und nachts verschlossen. Weiters ist Bahribo für seine vielen Lagerhäuser, insbesondere im südöstlichen Teil des Viertel, bekannt. Weise Älteste von Bahribo bauten viele dieser Häuser, um den Handel der Stadt zu fördern und gleichzeitig ihr eigenes Erlöspotenzial zu steigern. Bahribo hat mehr Lagerhäuser als der Rest der Stadt zusammen.

Besondere Orte:
  1. Gasthaus "Derai Uremo": Traditionelle Bahrui-Küche und Zimmer aus der Open-Kitchen von Besitzer und Chefkoch Emonu Ruikane.
  2. Watawe-Apotheke "Seele der Heilung": Watawe-Druidin Teruine Maoweka prakiziert hier traditionelle Watawe-Heilkunde. Unter den Nicht-Bahrui gilt sie als Hexe und dunkle Magierin.
  3. Statue des Dagon: Diese antike Statue steht seit über tausend Jahren im heutigen Bahribo. Alle Versuche sie zu entfernen oder zu zerstören sind gescheitert, weswegen man sich entschied sie einfach dort stehen zu lassen. Sie markiert den Hauptplatz von Bahribo. Sie stellt einen Fischmann dar und besteht aus tief schwarzem, ölig glänzenden Gestein und wurde wahrscheinlich vom "Kult des Vaters der Tiefe" dort platziert – zu einem unbekannten Zweck.
  4. Bomarue Schmiede: Dieser traditionelle Schmiedebetrieb hat eine ununterbrochene Linie and Handwerks- und Schmiedemeister, die Waffen, Rüstungen und Werkzeug nach der Tradition der Bahrui herstellen.
  5. Schrein des Trinao, Herr der Ordnung und Fürst der Gemeinschaft: In Bahribo befindet sich eine kleine Kapelle mit einem Schrein für Kommodes, der wichtigsten Gottheit der Bahrui.
  6. Schrein des Umano, Vater der Sonne oder Bringer der Reinheit: In Bahribo befindet sich eine kleine Kapelle mit einem Schrein für Eonos, einer der drei Götter der der Bahrui.
  7. Verlassener Schrein der Malune, die Gischtkönigin und Königin der Flut: Dieser Schrein der Selysia ist seit vielen Jahrhunderten verlassen, seitdem es den großen Tempel am Freihafen gibt. Jetzt dient sie nur mehr selten als Ort der Gebete, sondern wird öfters als Treffpunkt der einheimischen Bahrui verwendet.

Alt-Seemannsheim

Alt-Seemannsheim ist de ältester Teil der Stadt an dem die ersten Flüchtlinge Kielwasser gründeten. Mit direkter Angrenzung an den Freihafen, beherbergt Alt-Seemannsheim viele Fischer und Fischereibetriebe. In Alt-Seemannsheim gibt es mehrere Schlachtereien und Fischverarbeitungsbetriebe, in der die großen Fänge der Monsterjäger, wie Riesenoktopoden, große Haie oder Seeschlangen, verarbeitet und für den Verkauf oder die Zubereitung vorbereitet werden. Dementsprechend gibt es in Alt-Seemannsheim auch zahlreiche Fischmärkte auf denen frischester Fisch und Meeresfrüchte sowie exotisches Monsterfleisch verkauft wird. Neben Fischmärkten gibt es auch sehr bekannte Fischrestaurants, die legendär für ihre Meeresgerichte sind. In Alt-Seemannsheim findet man auch die ältesten und prestigeträchtigsten Etablissements der Stadt wie Gasthäuser, Tavernen, Restaurants und Bordelle. Weiters gibt es hier viele Handwerksbetriebe und viele Gilden haben hier ihren Hauptsitz, wie die Schiffsbaugilde, Schmiedegilde, Händlergilde, Schneidergilde.

Besondere Orte:
  1. Burg des Riffkönigs: Die Burg des Riffkönigs ist der Verwaltungssitz und Wohnort des Riffkönigs. Von hier aus lenkt der die Geschicke von Kielwasser und des Jhazari-Bundes. Seit nun 22 Jahren ist der legendäre Halb-Ork-Piratenkapitän, Malorn "Der Schlitzer" Bargormak, ehemaliger Kapitän der "Seeschlampe" Riffkönig von Kielwasser.
  2. Gasthaus "Zum Alten Matrosen": Ältestes und legendärstes Gasthaus von Kielwasser. Das Gasthaus ist voll von Memorabilia von legendären Piraten: das übergroße Holzbein von Kapitän John dem Langen, das Säbel von Morg Bork, dem Ork-Kapitän, das Ruder des Schiffes "Rotes Ende", der Schrumpfkopf vom verhassten Kapitän Hargar der Faule, um nur einige zu nennen. Der alte Seemann Erkenbert "Rotbart" Tiefenerz, ein uralter Zwergenpirat, führt das Gasthaus bereits seit 200 Jahren.
  3. Restaurant "Tiefenschatz": Dieses Seafood Restaurant mit Locathah-Koch Lonnis Mogra gilt als Geheimtipp, bei dem man den besten Fisch der Stadt zu einem angemessenen Preis bekommt.
  4. McAdams Holzwerke: Dieser Holzworkshop hat sich auf Gallionsfiguren und sonstige Holzskulpturen spezialisiert. Der Handwerker Reginald McAdams vollbringt hier wahre Wunder mit Holz.
  5. Antiquitätenladen "Das Nötigste": In diesem Geschäft vertreibt der mysteriöse Händler, der sich nur "Mephisto" nennt, merkwürdige aber wertvolle Antiquitäten zu lächerlich niedrigen Preisen, wenn er sie nicht gleich verschenkt. Merkwürdigerweise neigen seine Kunden dazu allerhand Unglück zu erleiden...
  6. Heim des Glücks: In diesem Tempel der Ersten Wanderin (Ogin) bringen die Bewohner von Kielwasser Opfergaben um für Glück bei ihrer nächsten Mission, Beutezug oder im Spiel zu bitten.

Der Jhazari-Steg

Der Jhazari-Steg ist ein abgetrennter Privathafen für Mitglieder des Jhazari-Bundes. Hier können Mitglieder in Ruhe anlegen, Vorräte aufstocken, übernachten und ihr Schiffreparieren. Hier gibt es saubere, annehmbare Unterkünfte und Tavernen. Wachen des Riffkönigs sorgen für Ordnung und Sicherheit für Mitglieder. Für nicht Mitglieder ist der Jhazari-Steg jedoch verboten und nicht zugänglich, außer bei besonderen Anlässen (z.B. Geschäfte mit dem Bund) oder durch ausdrückliche Erlaubnis des Riffkönigs.

Besondere Orte:
  1. Jhazari-Werft: Diese Werft ist die Privatwerft des Jhazari-Bundes. Beschädigte Schiffe von Mitglieder werden hier repariert. Alternativ können hier Mitglieder des Bundes ein neues Schiff erwerben – zu Bund-Konditionen.
  2. Jhazari-Gasthaus: Mitglieder des Jhazari-Bundes, die keinen fest Wohnsitz in Salzmark haben, können hier für ein paar Nächte gegen Selbstkostenpreise übernachten.
  3. Springbrunnen der Tiamat: Vor der Burg des Riffkönigs, wo der Jhazari-Steg auf Alt-Seemannsheim trifft, befindet sich der Springbrunnen der Tiamat. Diese große Statue, die Wasser aus ihren fünf Köpfen speit, fungiert auch als Schrein für die Geschuppte Tyrannin. Wer hier Gold in den Brunnen wirft, soll die Aufmerksamkeit und vielleicht sogar die Gunst von Tiamat auf sich ziehen – das Gold verschwindet stehts auf mysteriöse Weise.
  4. Kaserne der Riffwache: Hier befindet sich die Unterkünft der "Riffwache", spezielle Mitglieder des Jhazari-Bundes, die vom Riffkönig dazu beauftragt wurden, den Jhazari-Steg und Salzmark sicher halten soll.

Der Freihafen

Der Freihafen ist der öffentliche Hafen von Kielwasser und für alle zugänglich. Der Freihafen gilt als gesetzloser, chaotischer Ort ohne Gesetz oder Rücksicht auf andere. Die Straßen sind voll von Leben, Leute, Verbrechen und dem Gestank von Urin. Hier gehen Verbrechern, Händler, Kopfgeldjäger und Prostituierte lauthals ihrer Arbeit nach. Gewalt ist allgegenwärtig. Irgendwo wird immer jemand ausgeraubt, zusammengeschlagen oder abgestochen – oft auch alles auf einmal. Im Freihafen reihen sich Händler, Kneipen, Bordelle, Spielhallen und Gasthäuser aneinander. Die Straßen sind tagsüber schon voll, rau und wirtlich, nachts sollte man nur im Freihafen unterwegs sein, wenn man sich wehren kann. In den Straßen trifft man nicht selten auf Duelle, Überfälle, Schlägereien oder Kämpfe zwischen verfeindeten Piratengruppen. Der Freihafen ist absolutes Chaos und Risiko – pure Freiheit und Leben.

Besondere Orte:
  1. Die Freiwerft: Diese Werft wird von der Schiffsbaugilde betrieben und repariert und baut gegen Entgelt hier die Schiffe von Seefahrern und Piraten.
  2. Büro des Magus Returbio: Returbio ist ein bekannter Magier in Kielwasser, bekannt dafür über seine Hellsicht den perfekten Mann in Kielwasser für deine nächste Mission oder Beutezug zu finden. Es gibt niemanden, der einem besser geeignete Leute findet – und das lässt er sich zahlen.
  3. Mabock's Hautkunst: Der Goliath Mabock tättowiert hier seit über 10 Jahren jeden der es möchte, egal ob besoffen, adelig oder halb-tot.
  4. Tempel der Gischtkönigin: Hier können die Bewohner von Kielwasser den Segen oder die Gunst von Selysia zu erbitten.
  5. Teufelmarkt: Der Teufelmarkt ist der größte und bekannste Schwarzmarkt in Kielwasser. Hier kann man wirklich alles kaufen, egal wie moralisch verwerflich oder illegal. Piraten verkaufen hier ihr erbeuteten Schätze und Waren.
  6. Bordell "Rote Auster": Die Rote Auster ist das größte Bordell in Kielwasser. Hier gibt es für jeden etwas: billig und einfach, oder teuer und aufwändig – in der Roten Auster findet jeder Seemann was er möchte, egal wie klein oder groß seine Geldtasche ist. Es heißt, auch die dunkelsten Fantasien würden einem hier erfüllt werden.
  7. Halle des Goldes: Diese bekannte Glücksspielhalle wurde schon unzähligen Seemännern auf Landgang zu Verhängnis. In dieser Spielhalle zahlt man für einen fixen Betrag beim Eingang nichts für Getränke und Essen. Danach gibt es unzählige Möglichkeiten sein Geld weiter zu verlieren – ein ungeheurer Spaß!

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